Wenn man über etwas schreibt, dann sollte man zweckdienliche Aussagen machen. Die Ausage, dass man nichts von der Bibel hält, ist keine Aussage von Belang.
Macht man sich die Mühe und liest den Schöpfungsbericht (Genesis 2, 12 ff), so steht dort etwas von den Flüssen Eufrat, Tigris und Assur. Die Gegend nannten Griechen später Mesopatimien (Land zwischen den Flüssen). Die ganze Welt der Bibel spielte sich in dieser Region ab. Im biblischen Bericht steht auch etwas von den Füssen Gihon und Kusch. Kusch bezieht sich auf ein nordafrikanischen Land, etwa Äthopien.
Sollten die beiden Flüsse Hochwasser geführt haben, dass die Menschen um ihr Leben fürchten mussten, wird deutlich, dass man nach Abhilfe suchte. Denken wir in diesem Zusammenhang an das Oderhochwasser.
Da das Hochwasser vorhanden war, sah man dies als Strafe Gottes an. Das Wort "Sindflut" heißt im heutigen Sinn "Sündenflut"
Im Übrigen gibt es aus Mesopotamien einen weiteren Hochwasserbericht. Der Held, der die Fluten meisterte, hieß Gilgamesch. Unter diesem Namen "firmierte in Uruk, wo er König war.
Der Mann hieß zwar nicht Noah, sondern eigentlich Uta-napischti. Als er mit seinem Kahn durch die Fluten fuhr, wollte er seinen Gott "Enki" zufriedenstellen. Im heutigen Sprachgebrauch übersetzt, sagte er: "Wenn es nur eine Möglichkeit gibt, dann will ich das Meer überqueren."
Das Gilgamesch-Epos geschah während der Herrschaft des Assyrerkönigs Assurbanipal (668-627) Der bibliasche Schöpfungsbreicht dürfte auch um diese Zeit geschrieben worden sein.
So long.
vor 6 Monate veröffentlicht
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