@ Carrie
Du batest mich hierzu etwas zu sagen. Klare Antwort: Eine innere Erde gibt es nicht.
Also auch nix mit Polöffnung und irgendwelchen Eingängen.
Anders sieht es jedoch mit einer "hohlen" Erde aus in dem Sinne, daß sie "nur" mit dem Gas verschedenster Elemente gefüllt ist und der Gasdruck mit dem Krustengewicht im Gleichgewicht steht. Da es direkt unterhalb der Kruste jedoch mit rund 1200°C schon recht warm ist, gibt es dort auch kein Leben.
Eine innere "Sonne" im üblichen Sinn gibt es natürlich auch nicht. Dennoch ist das Zentrum mit etwa 1 Mio K "recht" warm und zumindest manchmal wird dort sehr viel Energie produziert. Im "Ruhezustand" dagegen recht wenig. So etwa um die 1 Mio Terawatt. Nicht nur 5 Terawatt, wie die neuesten Verlautbarungen aus "wissenschaftlichen" Kreisen uns erzählen wollen.
Bei besonderen Gelegenheiten kann diese Leistung noch millionenfach höher gelegen haben.
In dem Artikel wird einiges durcheinandergewürfelt. Einmal wird das Modell beschrieben, nach welchem "wir" uns innerhalb einer Hohlkugel befinden sollen. Dies geht alleine schon deshalb nicht, weil innerhalb einer Hohlkugel feldfreier Raum ist. Zumindest wenn die äußere Schale gleichmäßig dick ist. Und das bedeutet, daß es dort keine Gravitation geben würde.
Wenn zudem im inneren dieser Kugel doch noch etwas Masse vorkommen würde, etwa eine kleine Sonne, würden wir in diese einfach hineinfallen. Nur bei totalem inneren Vakuum wären wir schwerelos und könnten Fliegen
Wenn nur ein bißchen Luft vorhanden wäre, das ist auch Masse, würden wir ins Zentrum der Kugel fallen.
Alleine dieser Umstand, daß wir Luft atmen können beweist, daß wir eben nicht im inneren einer Hohlkugel leben. Der einzige Hohlraum der mir bekannt ist, existiert in Herrn Kepplers Kopf.
Es wurde ein Experiment angeführt, ebenfalls falsch wiedergegeben, wo zwei Lote in tiefe Bergwerksschächte abgesenkt wurden und unten hat man dann festgestellt, daß die Lote einen größeren Abstand haben als ihrer Aufhängung oben entspricht.
Ich muß zugeben, daß ich dies nicht "echt" erklären kann. Ich hatte vor langer Zeit ein solches System durchgerechnet und kam nicht einmal annähernd auf die gemessene Abweichung. Ich vermute daher Messfehler. Immerhin ist es in dieser Tiefe schon rund 30 K wärmer als an der Oberfläche und da kann schon einiges passieren. Es könnte jedoch noch einen andern Grund geben. Da ich gerade nicht weiß, wo sich diese Mine befindet, kann ich nur spekulativ das Prinzip des Fehlers umreißen: Drallerhaltung!
Es kommt auf die Meßrichtung an. Je nachdem, ob die Meßrichtung Nord-Süd oder Ost-West war, kassiert unterschiedliches, wenn man auf unterschiedlichen Breitengraden mißt. Nur um den prinzipiellen Fehler anzudeuten: Gäbe es einen kerzengeraden Schacht bis zu Erdmittelpunkt, würde ein abgesenktes Lot nach kurzer Absenkung bereits an die Schachtwände anstoßen!
Beim Absenken bleibt nämlich das Produkt aus Umfangsgeschwindigkeit * Radius konstant und bei kleinerem Radius wird daher dei umfangsgeschwindigkeit des Lotes größer. Es wird sich daher eine Tangentialbeschleunigung aufbauen, welche letztlich mit der Schwerkraft und dem Aufhängepunkt + usw. im Gleichgewicht steht und eine Winkelabweichung erzwingt.
Ähnliches, das passt zwar nicht zum Thema, passiert bei den Pendelbeobachtungen bei Sonnenfinsternissen, wo die Pendel plötzlich "verrückt" spielen und aus der Reihe tanzen. Die Gezeitenkräfte bewirken, daß sich der Erdboden in seiner Höhenlage ändert. Besonders stark ist die Änderung bei einer Sonnenfinsternis. Dadurch wird wegen der Höhenänderung des Aufhängepunktes des Pendels und des gültigen Drallsatzes eine Zusatzbeschleunigung erzwungen, welche das Pendel eben "verrücktz macht. Beispiel: Du fährst in einem Zug und hast ein Pendel an der Decke aufgehängt. Das Pendel ruht, weil die Strecke kerzengerade ist. Und was passiert, wenn eine Kurve kommt? Das Pendel fängt das Schwingen an!
Im Falle der Sonnenfinsternis entspricht die Kurve der Hebung des Erdbodens und im Falle des Absenkens des Lotes passiert eben ähnliches.
vor 1 Jahr veröffentlicht
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