Im Juli 2010 esplodierte im Hafen von Dalian, China, eine Pipeline, wobei auch ein Teil des Hafens in Brand gerat. Zuerst explodierte eine Pipeline mit einem Durchmesser von 0.9 m, dann eine etwas kleinere. Bei dem Unglück traten ungefähr 1.500 bis 60.000 Tonnen Rohöl aus. Die chinesische Bevölkerung war derart hilfsbereit / verzweifelt, dass viele von ihnen ihre Haare spendeten, um die Öl-Pest zu beseitigen: Ein Kilo Haar kann acht Kilo Öl binden.
Die Serie der Ölunglücke reißt nicht ab: Die DPA gab heute (2. September 2010) bekannt, dass eine weitere Ölbohrplattform im Golf von Mexiko explodiert ist. Die Plattform "Vermillion" von Mariner Energy liegt nur knapp 300 km westlich von der gesunkenen "Deepwater Horion". Das Unglück geschah in den Morgenstunden (Ortszeit). Einer der 13 Arbeiter auf der Plattform wird noch vermisst; die anderen wurden von der Explosion ins Wasser geschleudert. Ob auch bei diesem Unglück Rohöl aus tritt, ist bislang unbekannt. Doch laut Küstenwache soll die Plattorm vor dem Unglück kein Öl gefördert haben.
Quellen:
Öl-Katastrophe Golf von Mexiko April 2010 "Deepwater Horizon"
Öl-Katastrophe China Juli 2010 "Dalian"
Öl-Katastrophe Golf von Mexiko September 2010 "Mariner Energy"
Man kann nur hoffen, dass das Ende der Öl-Katastrophen nun ein Ende finden wird...
Euer Lord Bär
Serenity


