Der Brocken von Tunguska wird auf einen Durchmesser von ca. 30-80m geschätzt. Es sind also mit Sicherheit mehr als nur 10 Tonnen. Staub ist grösstenteils noch eine Nummer zu gross, Partikel wäre wohl besser.
Nehmen wir mal an, der Brocken hätte ein Gewicht von 2000 Tonnen gehabt...
Das Ding explodiert in ca. 5-10 Kilometer Höhe über Grund. Die Druckwelle breitet sich kugelförmig aus, d.h. die eine Hälfte wird Richtung Boden geschleudert, die andere Hälfte nach oben.
Die Fläche in der durch die Druckwelle die Bäume geknickt wurden, umfasst mehr als 2000 qkm. Selbst wenn man ausser acht lässt, das der Wind grosse Mengen der Partikel und/oder Staub ähnlich wie bei einem Vulkanausbruch um die ganze Welt verteilt hat, ist dieses Gebiet immer noch so gross, das in der Verteilung bestenfalls statistische Unregelmässigkeiten zu finden sind. Großartig unterscheiden tut der Staub sich auch nicht.
So gesehen ist auch die Erde nur ein Gesteinsbrocken im All ...wenn auch etwas größer und heimeliger
Markanter ist die Suche nach bestimmten Isotopen und z.B. Siliziumkristallen, die bei Explosionen dieser Art durch Druck und Hitze entstehen. Bohrungen mit Bodenproben aus dieser Zeit könnten wohl mehr Aufschluss geben. Ein solches Unterfangen wäre aber aufgrund der örtlichen Gegebenheiten recht teuer...
vor 1 Jahr veröffentlicht
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