Die Mondlüge… Fakt oder Fiktion?
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@ Carrie
Auch für dich gilt: Es sind die Verschwörungstheoretiker, die was beweisen müssen, nicht umgekehrt!
Alles was bisher vorgebracht wurde, ist absolut haltlos. Die meisten Leute, die auf diese Rattenfänger reinfallen, haben immer dasselbe Problem:
Es wird vorbehaltlos geglaubt, was an scheinbar logischen Beweisen vorgebracht wird.
Die wenigsten machen sich die Mühe, sich selbst mal zu informieren, nachzufragen, zu recherchieren und mit einfachen physikalischen Grundregeln auseinanderzusetzen. Wie gesagt, die Landestellen wurden mittlerweile von einer Sonde im Orbit fotografiert, darauf sind sogar die Reifenspuren der Mondautos zu sehen.
Das monotone Gegenargument lautet natürlich "Auch diese Bilder sind gefälscht". Auf solche Diskussionen lasse ich mich nicht mehr ein.
Es ist ein generelles Problem vieler Leute, einfach was zu konsumieren und vorbehaltlos zu glauben, das betrifft nicht nur das Thema Mondlüge.
Die schwachsinnigen Verschwörungen zum Thema 9/11 sind einfach erbärmlich....
Den eigenen Verstand zu benutzen, kommt immer mehr menschen abhanden (nicht persönlich gemeint).
(...und ich wüsste nicht, welcher Punkt nicht widerlegt ist)vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert...
Ich muss zugeben, die Seite erklärt mehr als ich angenommen hatte. Aber die Seite geht auch nicht auf ALLE Argumente der Verschwörungstheoretiker ein. Nur mal nebenbei...
Aber jetzt mal rein hypotetisch: Einfach mal angenommen, sie wären damals wirklich auf dem Monde gewesen; sind drauf rum gelaufen, haben Proben entnommen, und schöne Urlaubsfotos gemacht. Auch dann noch gibt es einige Ungereimtheiten / Behauptungen, die Ihr sicher beantworten könnt.
1.
NASA Kommandozentrale: “Was ist dort?” ... Kurze Unterbrechung mit Störgeräuschen ... NASA Kommandozentrale: “Kommandozentrale ruft Apollo 11” Apollo 11: “Diese Babies sind riesig, Sir... Enorm... Oh Gott, Sie würden das nicht glauben!... Ich sage Euch, da draußen gibt es andere Raumschiffe... aufgereiht auf der anderen Seite des Kraterrandes... Sie sind auf dem Mond und beobachten uns...”
Ist dieses Zitat echt? Wenn ja, wieso verschweigt die NASA dies? Gleiches gilt für viele weitere vermeindlich echte Zitate aus mehreren Apollo-Missionen. Mit anderen Worten: Gibt es Leben auf dem Mond?? Oder sind all diese Behauptungen nichts weiter als, ... nunja... Behauptungen?
2.
Als die Crew der Apollo 12 Module von der Landekapsel auf die Mondoberfläche fallen ließ, versetzte der Aufprall den Mond wie eine Glocke in Schwingungen – für über eine Stunde. Mehrere Kilometer tief waren diese Schwingungen messbar. Die Auswertung dieser Daten ergab, dass der Mond keinen festen Kern besitzt.
Was ist mit dieser Behauptung? Was sagt die NASA heute dazu? Oder doch nur ausgedacht?
3. Aus welchem Grund gab es bis zum heutigem Tag keine einzige bemannte Mission zur Rückseite des Mondes? Aus wissenschaftlicher Sicht nicht erklärbar.
Euer Lord BärIch hab seit 2 Jahren nichts mehr in meiner Tiefgarage gehabt, dass nicht mit Batterien betrieben wird!
Serenityvor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ Bär
Zu 1: Warum "schweigt" wohl die NASA zu diesem "Funkspruch"? Weil Sie vor lachen mit den Fingern die Tastatur nicht mehr treffen! Wer diesen Blödsinn ausgedacht hat...tsssss
Zu 2: Die "Module" von der Landekapsel sind nichts anderes als das Aufstiegsteil, mit dem die beiden Astronauten zum Commando-Modul zurückkehrten. Nach dem Umstieg wurde das Landemodul wieder abgekoppelt und gezielt zum Absturz auf die Mondoberfläche gebracht.
Die von Apollo 11 und 12 u.a. aufgestellten Seismographen registrierten das dadurch ausgelöste Mini-Erdbeben. Als Ergebnis stellte man fest, das der Mond im Gegensatz zur Erde offensichtlich keinen festen Eisenkern besitzt, sondern nur aus Gestein besteht (was nicht ausschliesst, das hier und da auch metallische Erze zu finden wären).
Diese Behauptung "der ganze Mond hätte wie eine Glöcke geschwungen" zeigt, wie Verschwörungsgläubige Tatsachen bis zur Unkenntlichkeit verdrehen, um neue "Argumente" aufzutischen.
Und zu 3: Ein gutes Beispiel dafür, das ganz simple Logik ausreicht, um das zu erklären:
Wie willst du von der Rückseite aus eine Funkverbindung zur Erde aufbauen? Geht nicht, so einfach ist das. Und würde man das Commando-Modul als Relais verwenden, hätte man immer einen 40-minütigen Funk-Blackout, wenn das Schiff wieder hinterm Horizont verschwindet. Noch etwas: Zukünftige Missionen werden ebenfalls auf der Tagseite landen, und zwar in der Nähe des Südpols. Man hat dort immer genug Sonnenlicht um genug Strom mit Solarzellen zu erzeugen (damals nicht relevant).vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert...
1. & 2.
Behauptet Ihr nur, dass die Behauptungen Schwachsinn sind, oder könnt Ihr dies auch beweisen?
3. Ich wusste, dass dieses Argument jetzt kommen würde. Aber meiner Meinung nach wäre es heute zweifellos möglich, eine Mission auf die uns angewandte Seite des Mondes durchzuführen. Heute schweben da oben so viele Satelliten, dass man bestimmt ständig Funkkontakt herstellen könnte. Es muss ja nicht exakt in der Mitte der angewandten Mondseite sein.
4. Wenn es wirklich keine Verschwörung geben sollte, und sie damals wirklich auf dem Mond waren; wieso nur sind so viele Menschen der Meinung, alles wäre gefaked? Es muss doch einen Grund geben, dass so viele Menschen nicht an die Mondlandungen glauben.
Euer Lord BärIch hab seit 2 Jahren nichts mehr in meiner Tiefgarage gehabt, dass nicht mit Batterien betrieben wird!
Serenityvor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert
Es gibt einige Punkte der Verschwörer, die die Seite völlig außer Acht lässt:
1. Mondstaub
Wieso wurde der Mondstaub beim Landen nicht weg weschleudert? Der Rückstoß des Raketenantriebs hätte alles weg wehen müssen, oder? Auf den Fotos sieht man jedenfalls noch jede Menge Staub im Landebereich.
2. Erdgröße
Wieso wirkt die Erde auf den Fotos so klein? Die Erde, vom Mond aus gesehen, müsste doch viel größer erschienen als der Mond von der Erde aus.
3. Beweispflicht
Wieso sind die Verschwörer in der Beweispflicht? Nach dieser Grundlage wäre folgender Gedankengang möglich:
Ich war auf dem Mond / Mars (völlig egal) ! Widerlege dies!
Eure CarrieDie Deutsche Sprache ist Freeware. Jeder kann sie kostenlos nutzen. Sie ist jedoch nicht OpenSource, und eigenmächtige Änderungen sind nicht gestattet.vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ Bär
Punkt 1 ist eine Behauptung, die durch nichts belegt wurde, da kann ich auch sagen, ich hab mit dem Mann im Mond telefoniert.
Punkt 2 ist verifiziert, dieses Experiment wurde sogar bei anderen Mondmissionen wiederholt.
Punkt 3: Da oben - also im Orbit um den Mond - kreist zur Zeit überhaupt kein Satellit mehr. Der letzte -LRO- wurde nach Abschluss seiner Mission ebenfalls kontrolliert zum Absturz gebracht. -Ausserdem: warum sollen sie auf der Rückseite des Mondes landen ? dort sieht es auch nicht anders aus als auf der Vorderseite. Die zu erwartenden höheren Kosten mit einem extra zum Mond beförderten Funksatellit sind nicht zu rechtfertigen. Und bei einem längeren Aufenthalt gibts Probleme mit der Energieversorgung.
Punkt 4: zuerst war die Mondlandung, dann die Verschwörungsgläubigen. Es wird immer zu größeren Ereignissen solche Verschwörungstheorien geben, weil es immer Menschen geben wird, die entweder nicht die Realität akzeptieren können oder wollen, oder einfach als Trittbrettfahrer einen Reibach damit machen wollen (Leute wie z.B. Kaysing oder G.Geise oder Wischnewski)... und das funktioniert auch noch 'seufz'. 9/11 war Verschwörung, Haiders Tod war Verschwörung, Lady Di war Verschwörung, ... ist sonst noch jemand gestorben? Aprpopo "...so viele Menschen, die an einen Fake glauben?" Wieviel Prozent sind "so viele". Nach einer im Jahr 2004 repräsentativen Umfrage wares ca 6 Prozent.
6 Prozent ist aber ein Wert, den man bei solchen Umfragen praktisch immer erreicht, selbst wenn die Frage heissen würde: "Heisst Franz Bekckenbauer wirklich Franz mit Vornamen?"
@ Carrie
Mondstaub - ... auch das ist auf der Seite geklärt (1. Triebwerk wird vor dem aufsetzen abgestellt - 2. Die Landefähre schwebt seitlich zum Landeplatz ein ... schau einfach noch mal auf die Seite)
Grösse der Erde: Aus Fotoaufnahmen grössen abzuleiten ist wegen der fehlenden vergleichsmöglichkeiten grundsätzlich schwierig. Es gab auch mal Zweifel an Aufnahmen, bei denen einige naheliegende Hügel zu sehen waren. Nach recherchen stellte sich heraus, das diese naheliegenden Hügel in Wirklichkeit ein weit entferntes Gebirge waren.
Durch die fehlende Atmosphäre ist der Blick -unabhängig von der Entfernung- immer glasklar, wodurch sich unsere Erfahrungswerte auf der Erde(Erhebung nur verwaschen sichtbar, sehr dunstig - muss also weit weg sein) nicht übertragen lassen.
zu 3: Der Unterschied ist, das praktisch die ganze Welt Zeuge der Mondlandung war, auch die Russen -damals der intimste Feind der Amerikaner. Von den gezeigten Aufnahmen, Filmen, Bildern, Funksprüchen konnte nichts widerlegt werden. Die Russen waren sogar Beobachter mit Logenplatz, denn sie hatten damals eine Sonde in der Umlaufbahn des Mondes. Glaubst du ernsthaft, Russland hätte eine Fälschung damals stillschweigend hingenommen. Die hätten Amerika mit Freuden bis auf die Knochen blamiert, wenn sie einen fake hätten entlarven können.
Jeder, der sich die Mühe macht und ernsthaft mit den angeblichen Beweisen für einen fake auseinandersetzt findet genügend Anschauungsmaterial aus den Bereichen Physik, Ingenieurswesen, Astronomie, Technik usw. die solche Beweise als haltlos entlarven.
Es ist halt leicht, scheinbar logische Beweise einfach hinzunehmen statt genauer zu recherchieren.vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert...
Ok... Danke für Eure ausführliche Antwort!!
Ihr habt vermutlich recht! Zumindest schenk ich Euren Antworten nun um einiges mehr Glauben, als ich es vor 2 Jahren getan hätte. Und das mit den Russen leuchtet ein.
Trotzdem werd ich bei Gelegenheit nochmal nach den nicht existenten Apollo-Bildern von den UFOs auf dem Mond googlen.
Euer Lord BärIch hab seit 2 Jahren nichts mehr in meiner Tiefgarage gehabt, dass nicht mit Batterien betrieben wird!
Serenityvor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert
Ich hab mir nun auch mal diese Seite angeschaut. Aber wirklich überzeugt bin ich immer noch nicht. Es bleiben immer noch einige Fragen offen.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu naiv? Will ich ja gar nicht bestreiten! Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die vor über 40 Jahren schon auf dem Mond waren. Und erklären, warum sie dann Jahrzehntelang überhaupt nicht auf dem Mond waren, kann ich mir noch weniger.
LG Darth Jar JarThe war is over. Darth Sidious promised us that we would be left in peace. - He promised you that you would be left in pieces. --- Star Warsvor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ Darth
Warum Sie (oder andere) seitdem nicht mehr auf dem Mond waren ?
Im Gegensatz zu damals (der kalte Krieg zwischen Ost und West), als Geld keine Rolle spielte, wird heute immer nach dem Kosten-Nutzen Aspekt gefragt. Raumfahrt ist ein sehr teurer Spass, auch heute noch.
Mit der Landung von Apollo 11 war die Mission erfüllt, der technische Wettstreit war entschieden.
Damit rückte die Kostenfrage wieder in den Vordergrund. Ursprünglich waren bereits Missionen bis einschliesslich Apollo 20 bereits festgelegt. Die letzten drei wurden gestrichen, so das mit Apollo 17 Schluss war.
Es gibt zur Zeit einfach keinen Nutzen einer erneuten bemannten Mondlandung, die im Gegensatz dazu die Kosten rechtfertigen würde.
Auf lange Sicht wird der Mond aber wieder in den Blickpunkt gestellt werden, als Sprungbrett zum Mars und als Basis für Astronomische Forschung.
Wenn in 10-15 Jahren die ISS als Forschungsstation im Orbit ausgedient hat, könnte eine ständig bemannte Mondbasis ein Folgeprojekt internationaler Zusammenarbeit sein. Eine Nation allein wird ein solches Projekt nicht alleine finanzieren können.vor 1 Jahr veröffentlicht # -
Orginal von tombert
Der Unterschied ist, das praktisch die ganze Welt Zeuge der Mondlandung war, auch die Russen -damals der intimste Feind der Amerikaner. Von den gezeigten Aufnahmen, Filmen, Bildern, Funksprüchen konnte nichts widerlegt werden.
Da ist wirklich was dran. Zumindest leuchter dieses Argument ein...
Doch wie sicher sind diese Informationen? Also ich meine: Wo befanden sich die Astronauten der Russen zum Zeitpunkt der Mondladung von Apollo 11??
Eure CarrieDie Deutsche Sprache ist Freeware. Jeder kann sie kostenlos nutzen. Sie ist jedoch nicht OpenSource, und eigenmächtige Änderungen sind nicht gestattet.vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ Carrie:
Schön das du für stichhaltige Argumente zugänglich bist, es gibt leider viel zu viel verbohrte, die sich mit einem einfachen BASTA stur stellen. Aber ich muss Dir dennoch unterstellen, das Du mit den damaligen Gegebenheiten überhaupt nicht vertraut bist.
Es waren keine russischen Kosmonauten in der Nähe des Mondes (waren Sie bis heute nicht).
Es befand sich ein russischer Satellit in der Umlaufbahn des Mondes.
Aber den hätte es gar nicht gebraucht. Die Funksignale genügen!
Radioteleskope in aller Welt verfolgten die Funksprüche zwischen Raumschiff und der Kontrollstation in Houston. Sie mussten sogar verteilt sein, um einen ständigen Kontakt aufrecht zuerhalten, da sich bekanntlich die Erde alle 24 Stunden um sich selbst dreht.
Aus der Laufzeit der Signale zwischen unterschiedlichen Stationen und den Mondfahrern lässt sich die genaue Position ermitteln (genannt Kreuzpeilung). Dein Navigerät (sofern du eins hast) funktioniert nach genau demselben Prinzip. Diese Signale können nicht getürkt werden, es sei denn du glaubst an den Klapperstorch und die Geschichten der Teletubbies zum Thema Vermehrung
...im übrigen wurden die Landestellen der Mondmissionen mittlerweile mehrfach fotografiert und bestätigt - so what?vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert
Stimmt! Ich bin kein Astronom, und mit Funken hab ich auch nichts am Hut. Und wirklich kenn ich mich auch nicht aus in Sachen Apollo usw. Ich hab mich nur mal ein wenig durchs Web gelesen. Ich hoffe, man wird mir verzeihen!
Orginal von tombert
Aus der Laufzeit der Signale zwischen unterschiedlichen Stationen und den Mondfahrern lässt sich die genaue Position ermitteln (genannt Kreuzpeilung).
Nicht, dass es jetzt wieder heißt, ich sei ungläubig und engstirnig oder so was; aber zu deiner Aussage hab ich eine Frage:
Mal angenommen, die Astronauten mitsamt Apollo 11 wären in Wirklichkeit ganz woanders gewesen; irgendwo in der Erdumlaufbahn. Und sie hätten über eine geheime Frequenz mit einem kleinem Satelliten kommuniziert, der sich an der Position befand, an der man anhand der Laufzeiten die Apollo 11 erwartet hätte. Und der hätte deren Funkspruch in eine nicht geheime Frequenz umgewandelt, und dann zur Erde gesendet. Wäre dies so möglich? Oder wäre die geheime Radiofrequenz nicht unentdeckt geblieben?
Eure CarrieDie Deutsche Sprache ist Freeware. Jeder kann sie kostenlos nutzen. Sie ist jedoch nicht OpenSource, und eigenmächtige Änderungen sind nicht gestattet.vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert
Das mit der Kreuzpeilung klingt einleuchtend. Aber das Argument von Carrie mit dem Lockvogel-Satellit leuchtet auch ein. Ob es jedoch möglich wäre, weiß ich nicht. Ich kenn mich da ebenfalls nicht so aus...
LG Darth Jar JarThe war is over. Darth Sidious promised us that we would be left in peace. - He promised you that you would be left in pieces. --- Star Warsvor 1 Jahr veröffentlicht # -
Danke für eure Antworten.
Frequenzen sind nicht geheim, das heisst, man kann sie nicht verbergen,höchstens Botschaften, die darüber vrschlüsselt übertragen werden. Das ist wie bei einem Lichtstrahl, wenn er gesendet wird, ist er sichtbar - höchstens die Farbe ist unbekannt (hinkt natürlich ein wenig, wenn ich ihn sehe, sehe ich auch seine Farbe -dient nur als plastischer Vergleich mit dem Signal und dessen Inhalt).
Das Szenario, das ihr schildert hat aber einen Haken:
Auch das Signal, das von der Erdumlaufbahn zum Mond geschickt wird, lässt sich nicht verbergen, höchstens die Information, die sie enthält.
Noch etwas: Kein Raketenstart bleibt unbemerkt, und sei sie Rakete noch so klein (von Silvesterraketen mal abgesehen *hihi*).
Also wäre auch ein geheimer Satellitenstart nicht unbemerkt geblieben.
Der damalige russische Satellit war offiziell auch nicht bekannt. Erst als die Amerikaner ihn entdeckten, bestätigten die Russen dies und versicherten, das er Apollo 11 auf seiner Flugbahn nicht in die Quere kommt.
Aktuell zum Beispiel haben die US-Miltärs einen unbemannten kleinen Raumtransporter in einer Umlaufbahn, über dessen Zweck nach der Erprobung Stillschweigen herrscht. Seine genaue Flugbahn im Orbit wurde ebenfalls nicht preisgegeben. Kuckst du hier!
Dennoch haben Amateurastronomen ihn binnen kürzester Zeit entdeckt und posten seine Flugdaten regelmässig ins Internet. Das beweist, das es nicht mal Profis bedarf, um solche Geheimprojekte ausfindig zu machen.
Gute Nacht miteinander
vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert
Orginal von tombert
Frequenzen sind nicht geheim, das heisst, man kann sie nicht verbergen,höchstens Botschaften, die darüber vrschlüsselt übertragen werden.
Geheim können sie schon irgendwie sein. Besser gesagt; Millitärisch.
Aber wohl nicht "abhörsicher". Da magst du wohl Recht haben.
Orginal von tombert
Noch etwas: Kein Raketenstart bleibt unbemerkt, und sei sie Rakete noch so klein (von Silvesterraketen mal abgesehen *hihi*).
Es hätte doch gar keine Rakete erfordert! Sie hätten doch einen alten Satelliten als Lockvogel verwenden können, oder??
Bad GirlJe mehr Käse, desto mehr Löcher.
Je mehr Löcher, desto weniger Käse.
Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse.vor 1 Jahr veröffentlicht # -
Hallo Nice Girl
Die Idee mit dem alten Satelliten ist gar nicht schlecht - Respekt!
Aber auch diese Sache hat einen Haken.
Ein Raketenstart von der Erde bleibt nicht unbemerkt, also gehe ich davon aus, du willst einen kleinen Satelliten aus der Erdumlaufbahn Richtung Mond schicken (es befand sich keiner beim Mond, bis auf den weiter oben erwähnten russischen Satelliten).
Das Problem ist jetzt, das zum verlassen der Erdumlaufbahn Richtung Mond eine Menge Treibstoff benötigt wird, der natürlich an Bord sein muss. Das macht den kleinen Satelliten zwangsläufig viel grösser und in Verbindung mit dem zünden der Triebwerke ergibt das eine schöne Leuchtkerze auf den Radarschirmen der Militärs - funktioniert also auch nicht.
Und -wie erwähnt, was nützt das ganze, die Signale zwischen einer spekulativen Apollo-Kapsel in der Erdumlaufbahn und einem kleinen Satelliten in der Mondumlaufbahn kann man genauso anmessen. Das taugt auch nicht.
An alle anderen: Die IDEE von Little Bad -Nice Girl war die beste, die ich bis jetzt als mögliches Szenario bekommen habe ....bin mal gespannt, ob mich jemand ins Schwitzen bringt! (Im Ernst - ich verschliesse mich nicht vor Szenarien, die tatsächlich hätten stattfinden können, obwohl meiner Meinung nach die Beweise für eine Landung auf dem Mond für sich sprechen und daher rein spekulativ wären).
Grüsse an alle
Tombertvor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert
Danke für die Blumen!
Wobei ich hinzufügen möchte, dass die Lockvogel-Theorie ursprünglich von Carrie stammt. Also gebürt auch ihr dein Lob!
Orginal von tombert
Das Problem ist jetzt, das zum verlassen der Erdumlaufbahn Richtung Mond eine Menge Treibstoff benötigt wird, der natürlich an Bord sein muss. Das macht den kleinen Satelliten zwangsläufig viel grösser und in Verbindung mit dem zünden der Triebwerke ergibt das eine schöne Leuchtkerze auf den Radarschirmen der Militärs - funktioniert also auch nicht.
Stimmt schon! Aber nehmen wir einfach mal an, es wäre genug Treibstoff ab Bord... Und nehmen wir weiter an, dass diese Aktion schon ein Jahr oder so geplant wurde. Also Mondlandungs-Video faken, den Sateliten in Stellung bringen usw. Demnach hätten sie den Satelliten schon vor einem guten Jahr in Stellung oder auf die Reise zu der Stellung schicken können. Wäre das jemandem aufgefallen? Vielleicht; aber nicht zwangsläufig. Denn so weit ich weiß, werden nur knapp 5 % des Weltalls visuell überwacht. Und wenn dieser Satellit geheim war, hatte er auch kein Kennsignal, mit dem man ihn hätte bestimmen können.
Und außerdem: (Ich hoff mal, dass ich jetzt kein Bullshit erzähle) Heute ist es zweifellos möglich, mehrere Satelliten auf einmal ins All zu schaffen; sofern sie nicht sehr groß sind. Ob dies damals auch schon möglich war, weiß ich nicht. Aber gesetzt dem Fall, es war damals schon möglich, dann hätte man irgendwann (bei einer früheren Apollo-Mission?) einen Satelliten hochschießen können, und diesen in Stellung bringen können...
Was meinst du dazu, tombert??
Bad GirlJe mehr Käse, desto mehr Löcher.
Je mehr Löcher, desto weniger Käse.
Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse.vor 1 Jahr veröffentlicht # -
Orginal von Bad Girl
Denn so weit ich weiß, werden nur knapp 5 % des Weltalls visuell überwacht. Und wenn dieser Satellit geheim war, hatte er auch kein Kennsignal, mit dem man ihn hätte bestimmen können
Ich hab das auch so ähnlich in Erinnerung mit den 5 %. Bin mir aber nicht ganz sicher, ob es da nicht auch andere Mittel und Wege gibt, einen Satelliten zu orten.
Falls aber nicht, könnte es durchaus sein, dass Bad Girl's Geschichte stimmt. Nehmen wir also folgendes hypothetisches Szenario an:
1961: In einer Rede vor dem Kongress am 25. Mai versprach John F. Kennedy, dass die USA bis zum Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond bringt.
1965: Die NASA und die US-amerikanische Regierung wird langsam unruhig, da sie mit den bisherigen Fortschritten nicht zufrieden ist, und ist besorgt, dass sie das Versprechen nicht einhalten kann.
1967: Es gibt konkrete Pläne, die Mondlandung, die für Apollo 11 geplant war, zu faken.
1968: Diese Pläne werden nun in die Tat umgesetzt: Ein Spionage-Satellit (später Lockvogel-Satellit) wird in die Erdumlaufbahn geschossen. Als Tarnung gab es einen weiteren Satelliten an Bord, der das offizielle Ziel dieser Mission ist. Derweil werden die Mond-Aufnahmen in Hollywood-Studios gedreht.
1969: Die Apollo 11 startet ihren Flug in den Weltraum. Doch anstatt zu Mond zu fliegen, kreisen die 3 Astronauten die ganze Mission über in der Erdumlaufbahn. Sie funken mit dem Lockvogel-Satelliten als Überbrücker Bilder zur Erde. Auch für die Video-Szenen auf dem Mond wird der Lockvogel-Satellit als Überbrücker genutzt.
So oder so ähnlich könnte es sich damals abgespielt haben.
Ich betone nochmals, dass es sich hierbei um reine Spekulation handelt.
Euer Lord BärIch hab seit 2 Jahren nichts mehr in meiner Tiefgarage gehabt, dass nicht mit Batterien betrieben wird!
Serenityvor 1 Jahr veröffentlicht # -
Aaalso: Die 5% Weltrum, die beobachtet werden, beziehen sich nicht auf die Erdumlaufbahnen, sondern auf den Blick nach weiter draussen. Man versucht, möglichst viele Asteroiden ab einer grösse >10 meter zu erfassen und ihre Bahnen zu berechnen, um mögliche Erdbahnkreuzer frühzeitig zu finden. Denn eines ist sicher: Eine Kollision mit solchen Brocken wird es irgendwann wieder geben, das ist sicher. Allerdings weiss keiner, ob das in 10, 100 oder 10000 Jahren der Fall sein wird.
Der Weltraumschrott in der Umlaufbahn ist allerdings sehr genau kartografiert.
Mit schöner Regelmässigkeit wird z.B. die Umlaufhöhe der ISS verändert, um solchen Geschossen auszuweichen, das geht runter bis zu Brocken von wenigen Zentimetern grösse.
Unser kleiner Satellit müsste aber viel grösser gewesen sein. (Treibstoff, entsprechende Funkanlage, das Bild und Filmmaterial, Antennenanlagen....).
Der allererste Satellit überhaupt, Sputnik 1 aus dem Jahre 1957 hatte einen Durchmesser von nicht mal 60 Zentimeter -und die ganze Welt verfolgte diese Sensation im All -damals schon.
Zudem gab es sogar 2 Signale vom Mond: 1 von den Urlaubern auf dem Mond :-), und 1 aus der Umlaufbahn -vom Apollo Mutterschiff.... ohne Umwege.
Bliebe spekulativ eine der früher gelandeten unbemannten Sonden auf dem Mond, deren Zweck dieser Fake gewesen wäre.
Deren Landestellen waren aber bekannt, und Apollo 11 bis 17 (ausser der 13, die wurde bekanntlich abgebrochen) landeten an gänzlich anderen Stellen. Ausnahme war dabei Apollo 12, die landeten gezielt keine 200 meter von der 1967 gelandeten Sonde Survejor 3 entfernt. Es war eine der Hauptaufgaben, Teile der Verkleidung dieser Sonde zu Erde zurückzubringen um den Einfluss von 3 Jahren kosmischer Strahlung zu untersuchen.
Ein weiterer Haken ist Apollo 11, das in einer Erdumlaufbahn geblieben wäre.
Mit 3 Menschen an Bord und dem grossen Versorgungsteil ein mächtig grosses Raumschiff, das man in klaren Nächten sogar mit blossem Auge hätte sehen können! (schon mal die ISS in einer klaren Nacht gesehen? Wenn's euch interessiert dann könnt ihr hier nachschauen, wann sie mal wieder über eure Heimatstadt als schneller strahlender Stern zu sehen ist: http://www.heavens-above.com gebt die nächste grössere Stadt in der Umgebung ein und ihr erhaltet eine Vorschau für die nächsten 10 Tage.....z.Z. nur am frühen morgen,schaut öfter mal rein, die Nächte beginnen jetzt immer früher)
Und last but not least stellten unsere Touristen aus den USA u.a. Laserreflektoren auf, mit denen noch heute die Entfernung Erde-Mond auf den Meter genau berechnet werden kann.
Eine unbemannte Sonde wäre nie in der Lage gewesen, diese Dinger aufzustellen und im richtigen Winkel zur Erde zu justieren.
Schöner Hollywoodstreifen, MyLord
aber leider nicht real umsetzbar.
Amerikanische Schweinereien (die es bekanntlich gab) laufen da anders ab -und wurden letztlich doch entlarvt.
Hier noch ein Link zu den Bildern der LRO-Sonde von den Landestellen von Apollo 11 und 14. Bei Apollo 14 sieht man sogar die Fusswege, die die Astronauten zurückgelegt haben:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/07/0907-027.shtml
Aber echte, beinharte Verschwörungsanhänger würden sogar dann noch behaupten, das alles ein Fake war, wenn sie auf dem Mond direkt vor dem zurückgebliebenem Unterteil der Mondlandefähre stehen würden: "die haben das viel später dort hoch gebracht, um sich nicht nachträglich zu blamieren". Ein Kreis ohne Ende also, seufz....
Was ausdrücklich nicht bedeutet, das man alles kritiklos glauben soll, was im Fernsehen, Radio, Zeitung und Internet so verzapft wird. Im Gegenteil! Hinterfragen, andere Quellen suchen, überprüfen - das machen leider viel zu wenige, siehe aktuell Stuttgart 21.
Dort geht es meiner Meinung nach gar nicht mehr um diesen Bahnhof, sondern nur noch um (berechtigten) Frust ablassen gegen unsere ach so tollen Politiker (Farbe ist egal).
Die Sache mit dem Polizeieinsatz wird da auch viel zu einseitig bewertet. Es kann mir keiner an die Backe binden, die Polizei hätte ohne Grund Wasserwerfer eingesetzt. Aber die einschlägigen Medien stellen es so hin, und die Meute glaubt das vorbehaltslos.
Früher war das anders: Da versuchte man von seitens der Behörden gezielt, die Bürger für dumm zu verkaufen. Heute machen das die Medien, weil nur noch die Auflageträchtige Schlagzeile zählt und nicht mehr neutrale Berichterstattung (ironischerweise auch gegen Politiker).
-aber, das gehört nicht hierher....
muss jetzt heia gehen -um halb sieben rappelt der Wecker, und das war noch nie ein Fake:-)vor 1 Jahr veröffentlicht # -
@ tombert
Sehr interessante Erklärungen, die du hier ablieferst! Respekt!! Und ich geb dir auch Recht: Ich bin auch der Meinung, dass die Mondlaung wirklich statt fand!!
Doch da es hier grade um diese hypothetische Lockvogel-Theorie geht: Du hast geschrieben, dass der Weltraumschrott und sämtliche Satelliten genau kartographiert sind, und sich die 5 % auf interstellare Objekte beziehen. Doch waren damals in den 60ern und 70ern die Satelliten auch schon so genau kartographiert wie heute??Früher... als man noch anständig per SMS Schluss gemacht hat, und nich einfach seinen facebook-Status geändert hat...vor 1 Jahr veröffentlicht #
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