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	<title>Bär Facts</title>
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	<description>Bär Facts - Wissenswertes über die Rätsel der Vergangenheit, Wissenschaft und paranormale Phänomene...  Auf Bär Facts gibt es viele kuriose Geschichten und verblüffende Fakten aus nahezu allen Wissensbereichen. Darüber hinaus gibt es Infos über die neusten Filme und Games, lustige Texte, knifflige Rätsel, und noch viel mehr zu entdecken!</description>
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		<title>Unheimliche Begegnungen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 19:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[UFOs]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungen]]></category>
		<category><![CDATA[X-Files]]></category>

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		<description><![CDATA[


Men in Black
Well Dressed Women
Black Eyed Kids


Dies sind drei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Formen von unheimlichen Phänomenen. Doch bei näherer Betrachtung werden einige bizarre Zusammenhänge deutlich.

Obwohl weder die Existenz der Men in Black, noch der Well Dressed Women oder der Black Eyed Kids offiziell bestätigt wurde, so kam es in den vergangenen 50 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<table border="0" width="100%">
<tr>
<th align="left"   valign="top"><strong>Men in Black</strong></th>
<th align="center"   valign="top"><strong>Well Dressed Women</strong></th>
<th align="right"   valign="top"><strong>Black Eyed Kids</strong></th>
</tr>
</table>
<p><a href="http://www.baerfacts.de/2010/08/26/unheimliche-begegnungen/"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Unheimliche-Begegnungen.jpg" alt="Bär Facts Unheimliche Begegnungen" width="197" height="138" /></a>Dies sind drei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Formen von unheimlichen Phänomenen. Doch bei näherer Betrachtung werden einige bizarre Zusammenhänge deutlich.</p>
<p><span id="more-1152"></span></p>
<p>Obwohl weder die Existenz der <em>Men in Black</em>, noch der <em>Well Dressed Women</em> oder der <em>Black Eyed Kids</em> offiziell bestätigt wurde, so kam es in den vergangenen 50 Jahren zu unzähligen Begegnungen mit &#8220;denen&#8221;. Vor allem im englischsprachigem Raum gibt es Berichte von Augenzeugen. Doch auch nach einem halben Jahrhundert weiß man immer noch nicht, wer &#8220;die&#8221; sind, woher sie kommen, und welches Ziel sie verfolgen.</p>
<p><strong>Men in Black</strong></p>
<p><a class="imagelink" title="Die Men in Black wirken mitunter fast unmenschlich. Sind es in Wirklichkeit Außerirdische?" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Men-in-Black-2.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Men-in-Black-2.jpg" alt="Bär Facts Men in Black Man in Black Männer in Schwarz" width="288" height="177" /></a>1953 hat der Ufologe <em>Alfred K. Bender</em> einen Artikel über die wahren Hintergründe der UFOs angekündigt. Kurz darauf bekam er, als erste Person überhaupt, Besuch von den <em>Men in Black</em>. Diese drohten <em>Bender</em> und verlangten von ihm, auf die Veröffentlichung seines Artikels zu verzichten. Niemand weiß, womit sie ihm gedroht haben; doch die Drohung hatte gewirkt. Und niemand weiß, was <em>Bender</em> über die UFOs herausgefunden hatte.</p>
<p>Ab diesem Ereignis nahmen die Berichte von Begegnungen mit den <em>Men in Black</em> rapide zu. Sowohl ihre Vorgehensweise als auch ihr Ziel war stets das gleiche: Sie gaben sich an der Tür oftmals als Regierungsangestellte aus, und verlangten von der Person, über gewisse Dinge zu schweigen; meist über UFO-Sichtungen. Nicht selten ließen die besuchten Personen danach die Finger von &#8220;brisantem Material&#8221;, und vernichteten all ihre Aufzeichnungen. Es wurde kein Fall bekannt, bei dem die <em>Men in Black</em> Gewalt angewendet haben. Also entweder waren die Männer in Schwarz durch ihre Drohungen sehr überzeugend, oder sie beherrschten eine Art der Gedankenkontrolle.</p>
<p>Sämtliche Vorkommnisse im Zusammenhang mit den <em>Men in Black</em> haben übereinstimmende Merkmale:</p>
<ul>
<li>Sie tragen schwarze Anzüge, schwarze Schuhe, schwarze Krawatten. Einzig das Hemd ist stets weiß. Oftmals tragen sie zudem noch schwarze Hüte, schwarze Sonnenbrillen und schwarze Mäntel.</li>
<p>	<a class="imagelink" title="Im Film sind sie die Guten. Ob dies in der Realität genauso ist, weiß niemand." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Men-in-Black.jpg" rel="lightbox"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Men-in-Black.jpg" alt="Bär Facts Men in Black Man in Black Männer in Schwarz" width="291" height="224" /></a>
<li>Ihre Gesichter sind blass, und ihre Bewegungen wirken mechanisch.</li>
<li>Sie sind vollkommen emotionslos; und ihr Verhalten scheint nicht menschlich.</li>
<li>Sie geben sich meist als Regierungsbeamte aus.</li>
</ul>
<p>Seit dem Ende der 70er Jahre gab es nur noch sehr vereinzelte Augenzeugenberichte über die <em>Men in Black</em>. Mit der Zeit kam es zu einer neuen Welle von rätselhaften Begegnungen: Die <em>Well Dressed Women</em> tauchten auf.</p>
<p><strong>Well Dressed Woman</strong></p>
<p>In den 90er Jahren gab es vermehrt Berichte über angebliche Sozialarbeiterinnen, die unangemeldet bei Familien klingelten, um die Lebensumstände der Kinder zu überprüfen; und gegebenenfalls sogar die Kinder mit zu nehmen. Sie irritierten die eingeschüchterten Eltern mit verblüffenden Details über ihr Familienleben. Einzig die Aufforderung, den Ausweiß vorzuzeigen, konnte die Frauen von ihrem Vorhaben abbringen. Ohne ein weiteres Wort verschwanden die Frauen im Nichts. Spätere polizeiliche Untersuchungen verliefen in allen Fällen vollkommen ergebnislos.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die Well Dressed Women versuchen Kinder direkt an der Haustür zu enführen. Was bezwecken sie damit?" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Well-Dressed-Women.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Well-Dressed-Women.jpg" alt="Bär Facts Well Dressed Women Well Dressed Woman" width="225" height="281" /></a>Erwähnt sei hierbei ein Fall, der sich am 11. Juli 2000 im südafrikanischem <em>Township Kwanobuhle</em> ereignete. Die Großmutter hütete gerade die neugeborene Enkeltochter, als eine junge Frau an der Tür klingelte, die sich als städtische Sozialarbeiterin ausgab. Diese forderte die ältere Frau auf, das Kind zu holen, da sie &#8220;Milch geben und die Windeln wechseln&#8221; wolle. Die ältere Frau wurde durch das sichere Auftreten der <em>Well Dressed Woman </em>derart eingeschüchtert, dass sie, ohne groß zu überlegen, das Kind zur Tür rief. In wenigen Sekunden verschwand die junge Frau mit dem Baby. Beide wurden nie wieder gesehen.</p>
<p>Doch glücklicherweise endeten die meisten Begegnungen mit einer solchen <em>Well Dresses Woman</em> nicht so tragisch. Meist wurden die Eltern irgendwann misstrauisch und verlangten den Ausweis der angeblichen Sozialarbeiterin. Auch bei diesem Phänomen gab es viele Übereinstimmungen bei den unzähligen Fällen:</p>
<ul>
<li>Es sind gut gekleidete, jüngere weiße Frauen.</li>
<li>Sie sind sehr schlank gebaut und oftmals stark geschminkt.</li>
<li>Sie geben sich meist als Amtspersonen aus.</li>
<li>Sie verfügen über sehr detailierte Informationen über die Familien.</li>
</ul>
<p>Doch auch diese Art von merwürdigen Begegnungen gibt es heutzutage nicht mehr so häufig. Dagegen sind derzeit andere unheimliche Begegnungen im Kommen: Die <em>Black Eyed Kids</em>.</p>
<p><strong>Black Eyed Kids</strong></p>
<p>Seit knapp zehn Jahren tauchen auf zahlreichen Websites Berichte über so genannte <em>Black Eyed Kids</em> auf. Kinder, die fremde Menschen im Auto oder zuhause ansprechen, und um Einlass bitten. So weit nichts ungewöhnliches. Doch diese Kinder haben etwas Befehlendes und Unheimliches in ihrem Wesen. Jeder, der von ihnen angesprochen wird, verfällt binnen Sekunden in blanke Panik.</p>
<p><a class="imagelink" title="Black Eyed Kids: Es sind zwar nur Kinder... Aber denen möchte man nicht unbedingt begegnen." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Black-Eyed-Kids.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Black-Eyed-Kids.jpg" alt="Bär Facts Black Eyed Kids" width="213" height="284" /></a>So auch im Fall <em>Brian Bethel</em> im Jahr 1997. <em>Brian</em> befand sich gegen 21:00 Uhr auf einem Parkplatz, als zwei Kinder an die Scheibe der Fahrertür klopften. Abgesehen von ihrer etwas blassen, oliv getöten Hautfarbe sahen die beiden ca. 10 &#8211; 14 Jahre alten Jungen völlig normal aus. Doch von einem Moment auf den anderen schlug die Atmosphäre schlagartig um. Ohne zu wissen, warum, verfiel <em>Brian</em> in Panik.</p>
<p>Der ältere der beiden Jungen bat <em>Brian</em>, dass er ihn und seinen Freund nach Hause fährt. Der Junge sagte dies in einem fast schon befehligendem Ton. Um Zeit zu gewinnen, fragte <em>Brian</em>, in welchen Film sie denn gehen wollen. Als Antwort kam &#8220;Na los, Mister. Lassen Sie uns rein! Wir kommen nicht zu Ihnen rein, bevor Sie &#8230; Na Sie wissen schon. Lassen Sie uns rein!&#8221;</p>
<p>Während der kleinere Junge zusehens nervöser wurde, war das Gesicht des größeren nur noch mit Hass erfüllt. Dabei achtete Brian erstmals auf die Augen der Jungen. Sie waren pechschwarz &#8211; ohne Pupille, ohne Iris, ohne weißen Augapfel, einfach komplett schwarz.</p>
<p>&#8220;Na los, Mister. Wir werden Ihnen nichts tun! Sie müssen uns reinlassen! Wir haben keine Waffen!&#8221; (Was so viel bedeutet wie &#8220;Wir brauchen keine Waffen!&#8221;) Auf diesen Satz startete Brian seinen Wagen, und fuhr rückwärts aus der Parklücke. Als er sich nochmal zu den Jungen umdrehte, waren sie verschwunden.</p>
<p><a class="imagelink" title="Bei vielen Berichten von Black Eyed Kids wurde angegeben, dass ihre Augen, zumindest zeitweise, vollkommen schwarz waren." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Black-Eyed-Kids-2.jpg" rel="lightbox"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/08/Black-Eyed-Kids-2.jpg" alt="Bär Facts Black Eyed Kids" width="212" height="266" /></a>Auch die Begegnungen mit <em>Black Eyed Kids</em> verlaufen allesamt ähnlich:</p>
<ul>
<li>Die Kinder klopfen an Auto- oder Haustüren und bitten um Einlass.</li>
<li>Von ihnen geht eine gewisse gedankliche Machtausübung aus.</li>
<li>In vielen Fällen haben die Kinder, zumindest zeitweise, pechschwarze Augen.</li>
</ul>
<p>Über das, was passiert, wenn die Kinder tatsächlich von jemanden rein gebeten werden, ist nichts bekannt. Möglicherweise können sich die Personen nachher nicht mehr an das Ereignis erinnern. </p>
<p>Doch was verbindet diese drei von Grund auf verschiedenen Phänomene?</p>
<p>Die ersten Forscher, die Berichte über die <em>Men in Black</em> untersuchten, sahen in ihnen Regierungsbeamte der <acronym title="Central Intelligence Agency">CIA</acronym> oder des <acronym title="Federal Bureau of Investigation">FBI</acronym>. Doch jeder neue Bericht ließ das Bild der <em>Men in Black</em> noch bizarrer werden. Mittlerweile gehen einige Forscher davon aus, dass sie in Wirklichkeit nur das Ergebnis einer geziehlten Manipulation der Wahrnehmung unsere Realität sind. Intelligente Programme, mit dem Ziel, in den betroffenen Menschen Ängste freizusetzen. In den Jahren des Kalten Krieges waren dies vor allem Kriegs- und Invasionsängste. Genau solche Ängste wurden von den <em>Men in Black</em> noch verstärkt.</p>
<p>In der heutigen Zeit stehen anstatt solch globelen Ängsten eher familiäre Ängste im Vordergrund. Wobei die Angst um das eigene Kind wohl die Bedeutendste ist. Und genauso, wie sich die Ängste der Menschen verändert haben, haben auch die &#8220;intelligenten Programme&#8221; eine neue Entwicklungsstufe erreicht: Die <em>Well Dressed Women</em>. Diese bringen ganz speziell familiäre Ängste zum Vorschein.</p>
<p>Die Forscher vermuten, die <em>Black Eyed Kids</em> stellen die Angst einer heranwachsenden Kindergeneration dar, die den Erwachsenen weitaus überlegen sind. Sei es nun durch erweiterten Bewußtseinsfähigkeiten, oder durch weniger mysteriöse Dinge. Doch natürlich sind dies alles nur Vermutungen. Niemand weiß mit Sicherheit, was sich hinter den drei Phänomenen verbrigt. Niemand weiß, wie viele der Augenzeugen die Wahrheit sagen. Niemand weiß, in wie weit sie sich von anderen Berichten beeinflussen ließen. Fest steht eigentlich nur eins: Keine der drei Phänomene konnte bislang zufriedenstellend erklärt werden.</p>
<p>Auf <a href="http://www.justthetruth.us/r%C3%A4tsel-ph%C3%A4nomene/black-eyed-kids/">Just the Truth</a>, <a href="http://www.alien.de/alien/info/mib.htm">Alien.de</a>, <a href="http://ausserirdische-ufo-praeastronautik.suite101.de/article.cfm/gibt-es-men-in-black-die-maenner-in-schwarz-in-wirklichkeit">suite101.de</a> und in <a href="http://www.matrix3000.de/interna/sonderhefte/mystery-welten-2010-matrix-3000-sonderheft.html">Matrix</a> gibt es mehr Informationen. <strike>no 82</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align: center;"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/unheimliche-begegnungen">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Das indische Milchwunder</title>
		<link>http://www.baerfacts.de/2010/07/24/das-indische-milchwunder/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor den Augen von Millionen Menschen rund um den Erdball lößte sich literweise Milch in Luft auf. Jegliche wissenschaftliche Erklärungsversuche scheiterten. Waren wir Zeugen eines göttlichen Wunders?

Seit Jahrtausenden findet in allen indischen Tempeln morgens die Mangala-Zeremonie statt: Den Göttern werden geweihte Speisen dargeboten. Der Priester stellt ein paar Süßigkeiten auf den Altar und hält einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2010/07/24/das-indische-milchwunder/"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-Titel.jpg" alt="Bär Facts Milchwunder milkmiracle" width="176" height="160" /></a>Vor den Augen von Millionen Menschen rund um den Erdball lößte sich literweise Milch in Luft auf. Jegliche wissenschaftliche Erklärungsversuche scheiterten. Waren wir Zeugen eines göttlichen Wunders?</p>
<p><span id="more-1130"></span></p>
<p>Seit Jahrtausenden findet in allen indischen Tempeln morgens die <em>Mangala-Zeremonie</em> statt: Den Göttern werden geweihte Speisen dargeboten. Der Priester stellt ein paar Süßigkeiten auf den Altar und hält einen Löffel Milch vor die Gottesstatue (Murti) und spricht das entsprechende Weihgebet. Nach der Opferung wird die Weihspeise an die Tempelbesucher oder an die Familienmitglieder verteilt. So weit nichts ungewöhnliches&#8230;</p>
<p>Wir schreiben den 21. September 1995. Gegen 4 Uhr morgens wurde in einem Vorort der indischen Hauptstadt <em>Delhi</em> einer Statue des Gottes <em>Ganesha</em> bei der <em>Mangala-Zeremonie</em> Milch als Opfergabe dargeboten. Der Priester hielt wie gewohnt den Löffel Milch vor die Statue. Doch plötzlich verschwand die Milch vor den Augen aller Anwesenden. Natürlich konnten sie ihren Augen nicht trauen, und wiederholten es &#8211; wieder und wieder. Immer mit dem gleichem Ergebnis.</p>
<p><a class="imagelink" title="Gottesstatuen auf der ganzen Welt &quot;tranken&quot; Milch. Wissenschaftliche Erklärung: Fehlanzeige." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-2.jpeg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-2.jpeg" alt="Bär Facts Milchwunder milkmiracle" width="277" height="207" /></a>Die unglaublich klingende Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. In ganz <em>Indien</em> wurden allen möglichen Göttern Milchopfer daregboten. Überall offenbarte sich das gleiche Bild: Die Milch lößte sich binnen Sekunden in Nichts auf. Innerhalb von wenigen Stunden verschwanden tausende Liter Milch &#8211; spurlos. Auch im Rest der Welt hat man von dem Phänomen erfahren, und es selbst ausprobiert. Millionen Menschen strömten in die hinduistischen Tempel. Alle kamen und staunten; egal ob Gläubiger, Wissenschaftler oder Reporter. Niemand konnte das Phänomen erklären.</p>
<p>So plötzlich es kam, so verschwand es auch wieder. Die allermeisten Statuen &#8220;tranken&#8221; nur knapp 24 Stunden die dargebotene Milch. Bei anderen Statuen dauerte das Schauspiel zwei bis drei Tage; bei ganz wenigen sogar einen Monat.</p>
<p><a class="imagelink" title="Auf dieser Karte sind einige der Orte markiert, an denen das Phänomen beobachtet wurde." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-4.jpg" rel="lightbox"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-4.jpg" alt="Bär Facts Milchwunder milkmiracle" width="306" height="170" /></a>Doch wie ist das Ereignis zu erklären? Wissenschaftler aus aller Welt nahmen das Phänomen in Augenschein, und stellten diverse Theorien auf. Einige sind der Meinung, die Porösität des Steines sei des Rätsels Lösung. Doch selbst wenn einige Statuen porös waren, erklärt dies nicht, wieso keine Statue weder vorher noch nachher Milch aufsaugte. Andere Wissenschaflter sind einfach der Meinung, die Milch sei als dünner Film an der Statue nach unten gelaufen. Doch in keinem späterem Experiment seitens der Wissenschaftler konnte die Milch unsichtbar an einer Statue herunter laufen. <em>Pandit Prakash</em>, der Oberpriester <em>Shiva-Tempels</em> in <em>Chandigarh</em> antwortete auf die Theorie der Wissenschaftler:</p>
<blockquote><p>Glauben Sie, all diese Menschen, die das Verschwinden der Milch bezeugen, seien so blöd, daß sie nicht sähen, daß die Milch außen runterläuft? Mindestens fünf Richter waren heute morgen hier, der Chef des Hochbauamtes von <em>Chandigarh</em> und der Direktor der Stadtpolizei. Sie alle sahen es und bezeugen es.</p></blockquote>
<p><a class="imagelink" title="Vor den Augen von dutzenden Menschen verschwindet literweise Milch." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-3.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-3.jpg" alt="Bär Facts Milchwunder milkmiracle" width="290" height="207" /></a>Einige Tage nach dem weltweitem Milchwunder kündigte der berühmte indische Magier <em>Sorcar</em> an, er werde das Verschwinden der Milch persönlich überprüfen. Doch auch nach tagelangem Experimentieren gelang es dem Magier weder das Verschwinden der Milch zu erklären, noch selbst mittels eines Tricks ein ähnliches Ergebnis vorzuweisen.</p>
<p>Während Wissenschaft und Medien um eine Erklärung ringen, glauben viele Hindus, dass dies ein Zeichen der Geburt eines großen Lehrers ist. Der indische Astrologe <em>Krishna Anratar Dubey</em> erklärte, dass sich nach der hinduistischen Mythologie solche Wunder ereignen, wenn eine große Seele in die Welt kommt. Womöglich eine große Seele wie <em>Lord Krishna</em> oder <em>Jesus Christus</em>&#8230;</p>
<p>Auf <a href="http://www.diewunderseite.de/milchwunder/index.htm">Die Wunder Seite</a>, <a href="http://web246m.dynamic-kunden.ch/maria/falsche.wunder.html">Ein «Gott» trinkt Milch!</a> und <a href="http://shanti.mojo.cc/index2.php?option=com_content&amp;do_pdf=1&amp;id=18">Nachforschungen zum &#8220;Milchwunder&#8221; von 1995</a> gibts mehr über das Thema. <strike>no 81</strike></p>
<p>Was meint Ihr? Wunder oder Fake?</p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align: center;"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/das-indische-milchwunder">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<item>
		<title>Dark Day &#8211; Die Finsternis von Neuengland</title>
		<link>http://www.baerfacts.de/2010/05/24/dark-day-die-finsternis-von-neuengland/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 16:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
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		<description><![CDATA[Am sonnigen 19. Mai 1780 brach gegen Mittag eine unerklärliche Dunkelheit übers Land herein. Eine Dunkelheit gegen die eine Sonnenfinsternis oder eine mondlose Nacht taghell wäre. Die Ereignisse an jenem Tag wurden nie aufgeklärt.

Wir schreiben das Jahr 1780. Nicht einmal vier Jahre nach der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika erlebten die Einwohner der Gründerstaaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2010/05/24/dark-day-die-finsternis-von-neuengland/"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-Titel.jpg" alt="Dark Day Finsternis von Neuengland" width="190" height="152" /></a>Am sonnigen 19. Mai 1780 brach gegen Mittag eine unerklärliche Dunkelheit übers Land herein. Eine Dunkelheit gegen die eine Sonnenfinsternis oder eine mondlose Nacht taghell wäre. Die Ereignisse an jenem Tag wurden nie aufgeklärt.</p>
<p><span id="more-1095"></span></p>
<p>Wir schreiben das Jahr 1780. Nicht einmal vier Jahre nach der Gründung der <em>Vereinigten Staaten von Amerika</em> erlebten die Einwohner der Gründerstaaten ein Naturphänomen, welches in der Art noch nicht beobachtet wurde.</p>
<p><a class="imagelink" title="Von Sonnenschein ging es über Nebel zur alles durchdringlichen Finsternis über." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-3.jpg" rel="lightbox"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-3.jpg" alt="Dark Day Finsternis von Neuengland" width="262" height="177" /></a>Der 19. Mai 1780 begann als strahlender Tag. Keine Wolke war am Himmel zu sehen; kein Wind wehte. Es war ein Tag, wie er schöner nicht hätte sein können. Gegen 10 Uhr entstand im Südwesten von Neuengland ein leichter Nebel, der sich nach Nordosten ausbreitete. Danach überkam eine Dunkelheit das Land, die sämtliches Licht verschluckte. Zusehens wurde es immer und immer düsterer. Niemand konnte sich die Ursache erklären. Rauch war keiner zu sehen, und bewölkt war es auch nicht. Innerhalb von kürzester Zeit wurde aus dem hellstem Tag die dunkelste Nacht.</p>
<p><a class="imagelink" title="So kann man sich die Dunkelheit in etwa vorstellen. Nur noch um das 100fache dunkler." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-2.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-2.jpg" alt="Dark Day Finsternis von Neuengland" width="204" height="158" /></a>Zuerst wurden Kerzen angezündet und Fackeln in den Straßen aufgestellt. Doch die Finsternis verschluckte sämtliches Licht. Selbst wenn man direkt bei einer Fackel stand, konnte man die Hand vor Augen nicht sehen. Gegen 12 Uhr Mittags breitete sich Unruhe aus und Schulen wurden geschlossen. Kirchen öffneten ihre Pforten, und verkündeten das Jüngste Gericht. Doch davon waren die Menschen schon längst überzeugt.</p>
<p>Gegen 15 Uhr bedeckte die tintige Schwärze die heutigen US-Bundesstaaten <em>Maine</em>,<em> New Hampshire</em>, <em>Vermont</em>, <em>Massachusetts</em>, <em>Rhode Island</em>, sowie <em>Conneticut</em>, <em>New York</em> und Teile von <em>Pennsylvania</em>. Im Großen und Ganzen also jenes Gebiet im Nordosten der USA, welches man als <em>Neuengland</em> bezeichnet. Das unheimliche Wetterphänomen sollte daher als <em>Die Dunkelheit von Neuengland</em> in die Geschichte eingehen.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die nordöstlichen Staaten der USA - auch bekannt unter dem Namen Neuengland" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Neuengland-Karte-1.jpg" rel="lightbox"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Neuengland-Karte-1.jpg" alt="Dark Day Finsternis von Neuengland Karte " width="220" height="273" /></a>Eine Dunkelheit, die mit den Begriff, wie wir ihn kennen, soviel zu tun hat, wie ein Betonblock mit einem Pudding. Der <em>Dark Day von Neuengland</em> hatte regelrecht biblische Dimensionen. Weder das Sonnenlicht, noch das Licht der Fackeln konnte die Finsternis überwinden. Nach knapp 24 Stunden verschwand die Finsternis genauso plötzlich und unerklärlich, wie sie entstanden ist. Nun suchte man nach einer Erklärung für die mysteriöse Lichtlosigkeit. Es wurde vermutet, dass die Asche eines Vulkans das Licht der Sonne verdunkelte. Dazu fehlt jedoch der passende Vulkan. Auch Waldbrände konnten in der Umgebung nicht festgestellt werden. Eine Sonnenfinsternis oder ein Komet zwischen Sonne und Erde kann astronomisch ausgeschlossen werden. Bis heute ist das Phänomen nicht aufgeklärt.</p>
<p><a class="imagelink" title="Eine zeitgenössische Darstellung des Dark Day" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-4.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-4.jpg" alt="" width="222" height="127" /></a>Dennoch blieb die <em>Finsternis von Neuengland</em> kein Einzelfall. Am 19. August 1763 wurde ganz <em>London</em> in eine Dunkelheit gehüllt, die weder Fackeln noch Laternen durchbrechen konnten. Am 26. April 1884 färbte sich der Himmel über dem englischem <em>Preston</em> gegen 12 Uhr pechschwarz. Ähnliches wurde am 2. Dezember 1904 in <em>Memphis</em> dokumentiert: Eine halbe Stunde lang dominierte völlige Schwärze den Himmel.</p>
<p>Fälle wie diese lassen uns erkennen, dass wir Menschen absolut keine Ahnung haben, was um uns herum passiert.</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.amazon.de/R%C3%A4tselhafte-Wirklichkeiten-Viktor-Farkas/dp/3784426891/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1257019420&amp;sr=8-1">Rätselhafte Wirklichkeiten, ISBN 3-7844-2689-1</a>,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dark_Day">Wikipedia</a>, <a href="http://www.allmystery.de/themen/gw25831">allmystery</a> <strike>no 80</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align: center;"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/dark-day-%e2%80%93-die-finsternis-von-neuengland">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Titanic &#8211; Mythen, Fakten &amp; Hintergründe</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 21:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Titanic auf ihrer Jungfernfahrt im April 1912 mit einen Eisberg kollidierte, und schließlich im Nordatlantik versank, ist wohl jedem bekannt. Doch wie konnte es zu diesem Unglück kommen? Und hätte es verhindert werden können?
Um diese Fragen zu beantworten, begeben wir uns zunächst auf eine virtuelle Reise ins Jahr 1912:
Mit dem Ablegen im Hafen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2010/04/14/titanic-mythen-fakten-und-hintergruende/"><img id="image844" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Title.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic" width="182" height="164" /></a>Dass die <em>Titanic</em> auf ihrer Jungfernfahrt im April 1912 mit einen Eisberg kollidierte, und schließlich im Nordatlantik versank, ist wohl jedem bekannt. Doch wie konnte es zu diesem Unglück kommen? Und hätte es verhindert werden können?</p>
<p><span id="more-835"></span>Um diese Fragen zu beantworten, begeben wir uns zunächst auf eine virtuelle Reise ins Jahr 1912:</p>
<p>Mit dem Ablegen im Hafen von <em>Southhampton</em> am 10. April begann die erste und zugleich auch die letzte Fahrt der <em><acronym title="Roal Mail Ship">RMS</acronym> Titanic</em>. Am gleichen Abend machte sie ihren ersten planmäßigen Zwischenstop im französischem <em>Cherbourg</em>, wo weitere Passagiere zustiegen. Gegen 12 Uhr Mittags des 11. April legte die <em>Titanic</em> im irischen <em>Queenstown</em> an, und begann eine Stunde später ihren langen Weg über den <em>Atlantik</em>.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die Titanic auf ihrer ersten und zugleich auch letzten Fahrt." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Bugteil.jpg" rel="lightbox"><img id="image849" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Bugteil.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic" width="256" height="194" /></a>So weit gab es noch keine Zwischenfälle. Zumindest keine, die für den erfahrenen Captain <em>Edward John Smith</em> eine Bedrohung darstellten. Schließlich war er auf dem damals größten und technisch modernsten Schiff der Welt. Daher befahl er trotz diverser Eiswarnungen von anderen Schiffen eine Geschwindigkeit von <acronym title="21,5 Seemeilen pro Stunde = 39,8 km/h">21,5 Knoten</acronym>. Die folgenden Tage verliefen planmäßig. Bis hin zu jener schicksalshaften Nacht vom 14. auf den 15. April 1912.</p>
<p>Gegen 23:40 Uhr entdeckte <em>Frederick Fleet</em> im <acronym title="Korb am vorderen Mast des Schiffes, 20 m über dem Deck">Ausguck</acronym> eine schwarze Masse ca. 450 Meter vor der dem Bug <em>Titanic</em> &#8211; eine Strecke, die der Dampfer in rund 40 Sekunden zurücklegt. <a class="imagelink" title="Die Titanic kollidiert mit einem Eisberg. Weniger als drei Stunden später befindet sie sich auf dem Meeresgrund." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Eisbergkollision.jpg" rel="lightbox"><img id="image845" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Eisbergkollision.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic Eisberg Kollision" width="251" height="205" /></a><em>Frederick Fleet</em> rief die Brücke an und meldete &#8220;Eisberg hart voraus!&#8221; Der diensthabende 1. Offizier <em>William M. Murdoch</em> befahl &#8220;Alle Maschinen stopp!&#8221; und ließ nach hart <acronym title="links">Backboard</acronym> steuern. Doch der zur Verfügung stehende Platz reichte einfach nicht aus, um das Schiff an dem Eisberg vorbei zu manövrieren. Sechsmal in elf Sekunden schlug der Schiffskörper steuerbords gegen den Eisberg. Wie aus Hochdruckrohren schoss das Wasser in die Innenräume.</p>
<p>Davon bekamen die allermeisten Passagiere überhaupt nichts mit. Einige Passagiere bemerkten nur den fehlenden Fahrtwind oder die plötzliche Stille. Doch die anwesenden Stewards versichterten, es sei alles in bester Ordnung. Als der zuvor in seiner Kajüte befindliche Captain <em>Smith</em> zwei Minuten nach der Kollision die Brücke erreichte, hatte <em>Murdoch</em> bereits sämtliche <acronym title="Wasserdichte Türen zwischen den 16 Abteilungen">Schotten</acronym> schließen lassen. Kurz darauf machte Captain <em>Smith</em> zusammen mit dem technischem Direktor und Schiffskonstrukteur <em>Thomas Andrews</em> einen Kontrollgang, um den Schaden zu begutachten. Bereits nach wenigen Minuten war <em>Andrews</em> klar: die <em>Titanic</em> wird untergehen.</p>
<div align="center"><a class="imagelink" title="links: 1. Offizier William M. Nurdoch - Mitte: Captain John Edward Smith - rechts: Konstrukteur Thomas Andrews" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/William-M-Murdoch-John-Edward-Smith-Thomas-Andrews.jpg" rel="lightbox"><img id="image843" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/William-M-Murdoch-John-Edward-Smith-Thomas-Andrews.jpg" alt="RMS Titanic William M. Nurdoch Captain John Edward Smith Thomas Andrews" width="386" height="179" /></a></div>
<p>Das Schiff würde sich bei 4 überfluteten Abteilungen noch über Wasser halten. Doch von den insgesamt 16 Abteilungen trat in den vordersten 6 Wasser ein. Pro Sekunde platschten fünf Tonnen Wasser in den Bauch des Ozeanriesen. Trotz dieser Informationen vergeudete Captain <em>Smith</em> mehrere Minuten damit, einige Passagiere der ersten Klasse zu informieren. Und das, obwohl etliche Stewards den selben Auftrag hatten. Erst um 0:14 Uhr betrat er den Funkraum. Doch das nächstgelegene Schiff, die <em>SS Californian</em>, antwortete nicht auf den SOS-Notruf. Das erste Schiff, dass den Notruf hörte, war der 58 Seemeilen entfernte Frachter <em>Carparthia</em>. Doch bei 14 Knoten brauchte das Schiff rund vier Stunden, um bei der <em>Titanic</em> anzukommen.</p>
<p><a class="imagelink" title="Noch ist die Schräglage des Schiffes kaum spürbar. Die meisten Passagiere fühlen sich noch sicher auf dem Ozeanliner. Doch nicht mehr lange." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Untergang-Beginn.jpg" rel="lightbox"><img id="image847" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Untergang-Beginn.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic Untergang" width="261" height="196" /></a>Erst eine knappe Stunde nachdem die <em>Titanic</em> den Eisberg rammte, machten Matrosen die ersten Rettungsboote klar. Doch im ersten Boot, welches für 65 Personen ausgelegt war, saßen nur 27 Passagiere. Warum? Zum einen hatten die Offiziere und selbst der Captain Angst, dass die Boote bei voller Belastung durchbrechen würden. Und zum anderen fühlten sich die allermeisten Passagiere auf dem praktisch unsinkbarem Schiff sicherer, als in einem kleinen Holzboot. Deswegen waren auch die folgenden Rettungsboote ähnlich unterbesetzt. In den ersten 5 Booten befanden sich insgesamt 164 Menschen, und 161 freie Plätze.</p>
<p>Um 1:15 Uhr schwappten bereits 30.000 Tonnen Wasser im Bug. Die Schräglage des Schiffes war nun nicht mehr zu übersehen; das Vorderschiff war bis zum Welldeck überspült. Plötzlich trauten sich immer mehr Passagiere in die Boote. Auch das Misstrauen der Offiziere gegen eine mögliche Überladung der Boote sank. Auf einmal saßen bis zu 70 Menschen in den Rettungsbooten. Doch diese Erkenntnis kam zu spät. Nur vier von insgesamt 18 zu Wasser gelassenen Booten waren voll besetzt. Die anderen ruderten mit insgesamt rund 500 leeren Plätzen von der <em>Titanic</em> weg.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die Titanic kurz vor ihrem endgültigem Untgergang." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Untergang.jpg" rel="lightbox"><img id="image837" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Untergang.jpg" alt="RMS Titanic Untergang" width="309" height="206" /></a>Gegen 2:12 Uhr war der Großteil des Schiffes bereits unter Wasser, und das Heck begann sich aus dem Meer zu erheben. Weitere drei Minuten später hatte der Rumpf der <em>Titanic</em> einen Winkel von 45 Grad erreicht. Unzählige Menschen auf Deck konnten sich nirgends mehr festhalten und fielen in die Tiefe. Um 2:18 Uhr erlöschen die letzten Lichter. Unter der Wasseroberfläche brach der Luxusliner auseinander. Das nun auch an der Bruchstelle volllaufende Vorderschiff zog nun das Heck mit imenser Gewalt nach unten, wodurch das Heck immer steiler aufgestellt wurde. Schließlich rissen auch die letzten stählernen Verbindungen ab, und der Bug raste mit einer Geschwindigkeit von knapp 50 km/h in Richtung Meeresgrund. Währenddessen verweilte das Heck in seiner annähernd senkrechten Lage noch wenige Minuten, bis es gegen 2:20 Uhr schließlich in den Tiefen des <em>Atlantiks</em> versschwand.</p>
<p>Erst jetzt wurde vielen Passagieren in den Booten klar, dass bei weitem nicht alle gerettet wurden. Trotzdem kehrte zunächst kein Boot zurück. Es bestand die Angst, die Boote würden kentern, wenn zu viele auf einmal in die Boote klettern. Nur zwei von den 18 Rettungsbooten ruderten zurück, um nach Überlebenden zu suchen. Doch auch sie haben zu lange gewartet. Nur wenige konnten noch gerettet werden. Die meisten waren schon lange erfrohren.</p>
<p>Von den insgesamt 2.224 Menschen, die an Bord waren, überlebten nur 711 das Unglück. Knapp 1.500 Menschen verloren in dieser Nacht ihr Leben. Dazu gehören unter anderem Captain <em>Smith</em>, der 1. Offizier <em>Murdoch</em>, der Konstrukteur <em>Thomas Andrews</em>, und auch der damals reichste Mann Amerikas, <em>John Jacob Astor</em>.</p>
<p>Doch wie konnte es überhaupt zu einen solchen Desaster kommen? Und hätte man die <em>Titanic</em> kurz vor der Kollision noch retten können? Oder war das Schicksal des Schiffes schon viel früher besiegelt?</p>
<p><a class="imagelink" title="Der Konstrukteur Thomas Andrews plante ursprünglich eine zweite Reihe Rettungsboote. Doch man befürchtete, die Passagiere würden sich durch so viele Rettungsboote verunsichert fühlen." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Bootsdeck.jpg" rel="lightbox"><img id="image846" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Bootsdeck.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic Bootsdek" width="252" height="202" /></a>Die beispiellose Tragödie der <em>Titanic</em> hat nicht nur eine, sondern eine Vielzahl von Ursachen, die alle gleichermaßen zum Untergang beigetragen haben. Zum einen war es zweifellos das blinde Vertrauen in die Technik, das Captain <em>Smith</em> veranlasste, trotz der vielen Eiswarnungen eine derart hohe Geschwindigkeit zu befehlen. Hinzu kommt, dass im Ausguck weder Scheinwerfer noch Ferngläser vorhanden waren. Dieser Umstand machte es <em>Frederick Fleet</em> sehr schwer, Eisberge in der mondlosen Nacht auszumachen. Darüber hinaus waren die Matrosen mit dem Herablassen der Boote völlig überfordert. Eine solche Situation wurde vorher niemals geprobt. Zudem waren für die rund 2.200 Personen nur 1.178 Plätze in den Rettungsbooten vorgesehen. Zum Glück, könnte man sagen: Vorgeschrieben waren für ein Schiff dieser Größe nämlich nur 756 Plätze.</p>
<p>Doch neben diesen unumstößlichen Fakten gab es seit 1912 auch viele Theorien, die den Untergang der <em>Titanic</em> erklären sollen. Einige davon wurden im Lauf der Zeit entkräftet. Ein Argument, welches in der Vergangenheit immer wieder zu Sprache kam, ist dass die Schotten der <em>Titanic</em> zu niedrig waren. Fakt ist, dass die Schotten meist im D- oder E-Deck endeten. Deshalb, so nahm man lange Zeit an, konnte das Wasser über das E-Deck in andere, unversehrte Kammern fließen. Doch heute gehen Experten davon aus, dass der Bug in jedem Fall bis zum ersten offenen Deck (dem C-Deck) versunken wäre. Durchgehende Schotten hätten die Tragödie nur verzögert, nicht verhindert. Denn auf dem C-Deck gab es unzählige Eingänge, Luken und Lüftungsrohre, durch die das Wasser einen Weg in die nächsten Kammern gefunden hätte.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die Titanic in der Belfaster Werft Harland &amp; Wolff. Auf diesem Foto wird die gewaltige Größe der Schiffsschrauben deutlich." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Schiffsschrauben.jpg" rel="lightbox"><img id="image842" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Schiffsschrauben.jpg" alt="RMS Titanic Schifssschrauben Werft Harland &amp; Wolff" width="279" height="212" /></a>Andere Leute sind der Meinung, das Ruder der <em>Titanic</em> sei schlicht und ergreifend zu klein gewesen, um ein adäquates Ausweichmanöver durchzuführen. Dabei wird die <em>Titanic</em> gern mit den Konkurrenzschiffen <em>Lusitania</em> und <em>Mauretania</em> verglichen. Ein solcher Vergleich ist jedoch unangebracht, da beide Dampfer mit erheblichen Subventionen der britischen Regierung gebaut wurden. Im Gegenzug dazu mussten sie im Kriegsfall als Hilfskreuzer zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund hatten die beiden Dampfer der <em>Cunard-Line</em> schärfere Anforderungen zu erfüllen, als rein zivile Schiffe. Das Ruder der <em>Titanic</em> genügte selbstverständlich allen Konstruktionsrichtlinien für die zivile Schifffahrt. Eine bessere Manövrierfähigkeit des Schiffes war angesichts des Einsatzzwecks nicht erforderlich.</p>
<p>Auch wird Kritik an dem 1. Offizier <em>Murdoch</em> geübt: Er hätte erst gar nicht versuchen sollen, dem Eisberg auszuweichen, sondern ihn frontal rammen sollen. Simulationen zeigen, dass die <em>Titanic</em> wahrscheinlich schwimmfähig geblieben wäre. Doch sicher ist dies nicht. Letztendlich weiß niemand, was genau passiert, wenn 60.000 Tonnen Stahl mit 300.000 Tonnen Eis zusammenkrachen. Womöglich hätte es die riesigen Kessel aus ihren Verankerungen gerissen. Dies hätte die Außenhaut des Schiffes beschädigen können. Oder wäre es zu einer Kesselexplosion gekommen? Die Folgen wären verheerend gewesen. Zudem verkennen die Kritiker den psychischen Druck, unter dem <em>Murdoch</em> stand: Kein Schiffsführer würde den größten Dampfer der Welt tatenlos auf einen Eisberg krachen lassen.</p>
<p><a class="imagelink" title="Dieses Foto wurde einige Tage nach dem Untergang aufgenommen. Es ist sehr wahrscheinlich, das dieser Eisberg zum Untergang der Titanic führte." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Eisberg.jpg" rel="lightbox"><img id="image841" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Eisberg.jpg" alt="RMS Titanic Eisberg Iceberg" width="272" height="167" /></a>Andere Experten meinen, er hätte zwar ausweichen, aber die Geschwindigkeit beibehalten sollen. <em>Murdoch</em>&#8217;s Bremsmanöver habe die Wirkung des Ruders beeinträchtigt. Dies ist zwar korrekt, doch hätte er die Geschwindigkeit beibehalten, wäre auch das Heck mehr in Richtung Steuerbord ausgebrochen. Dann hätte die <em>Titanic</em> den Eisberg zwar weiter hinten, jedoch mit größerer Gewalt und in einem stumpferen Winkel getroffen. Wahrscheinlich hätte sich das Schiff dann nicht einmal zwei Stunden über Wasser halten können.</p>
<p>Neuere Theorien geben einem Feuer in einem Kohlebunker eine entscheidende Nebenrolle auf der Bühne der Ursachen: Im Steuerbord-Kohlebunker zwischen Kesselraum fünf und sechs brach noch vor dem Ablegen in <em>Southhampton</em> ein Schwelbrand aus. Die damals übliche Methode in solchen Situationen war die Kohle schneller als normal in den Kessel zu schaufeln, bevor der Brand außer Kontrolle geraten kann. War dies der Grund für die unangemessen hohe Geschwindigkeit der <em>Titanic</em>? Niemand weiß es genau.</p>
<p>Eine ganz andere Theorie sieht in der Schiffskatastrophe nichts weiter als einen kalkulierten Versicherungsbetrug. <a class="imagelink" title="Das Wrack der Titanic liegt in knapp 3.800 Meter Tiefe. Hier sieht man den vorderen Teil des Wracks. Gezeichnet nach Unterwasserfotos." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Wrack.jpg" rel="lightbox"><img id="image838" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Wrack.jpg" alt="RMS Titanic Wrack Wreck" width="289" height="236" /></a>Die <em>Olympic</em> hatte 1911 zwei teure nicht versicherte Unfälle, und musste zurück in die Werft <em>Harland &amp; Wolff</em>, wo sie neben der im Bau befindlichen <em>Titanic</em> lag. Dort seien die Namensschilder der beiden Schwesterschiffe ausgetauscht worden. Die notdürftig reparierte <em>Olympic</em> sei dann angeblich absichtlich in das schon länger bekannte Eisfeld gekracht, die Reederei habe aber die <em>Titanic</em>-Versicherungssumme kassiert. Eine schöne Theorie &#8211; und schnell widerlegt: In sämtlichen Wrackteilen der <em>Titanic</em>, die seit 1987 geborgen wurden, ist die Zahlenfolge 401 eingestanzt &#8211; die Baunummer der <em>Titanic</em>. Die Olympic hatte die Baunummer 400.</p>
<p>Auch wenn mittlerweile viele Fragen beantwortet wurden, sind andere noch immer offen. Die meisten davon werden wohl auch nie beantwortet werden. Seit 98 Jahren liegt sie südlich der <em>Neufundlandbank</em>, knapp 3.800 Meter unter dem Meeresspiegel, und rostet langsam vor sich hin. In 20 Jahren wird sie schon fast vollkommen zersetzt sein. Dann bleibt nur noch der unsterbliche Mythos der <em>Titanic</em> bestehen.</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.geo.de/">Titanic &#8211; Der ewige Mythos</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Titanic">Wikipedia</a>, <a href="http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id1054.htm">P.M.</a> und <a href="http://users.skynet.be/lonititanic/1912.htm">Die Legende des Jahrhunderts</a> <strike>no 79</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/titanic-%e2%80%93-mythen-fakten-hintergrunde">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Das Meer &#8211; Die weltgrößte Müllkippe</title>
		<link>http://www.baerfacts.de/2009/12/14/das-meer-die-weltgroesste-muellkippe/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 20:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitab von den Augen der Weltöffentlichkeit entstanden in den letzten Jahren dutzende Müllansammlungen mit einer Gesamtgöße von Kanada in den Weltmeeren.
Dies hat nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt im Ozean, sondern auch für den Menschen katastrophale Folgen.
Der Großteil des im Meer treibenden Mülls befindet sich in mehreren Tausend Kilometer großen Wirbeln im Zentrum von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/12/14/das-meer-die-weltgroesste-muellkippe/"><img id="image831" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-im-meer-2.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="218" height="120" /></a>Weitab von den Augen der Weltöffentlichkeit entstanden in den letzten Jahren dutzende Müllansammlungen mit einer Gesamtgöße von <em>Kanada</em> in den Weltmeeren.</p>
<p>Dies hat nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt im Ozean, sondern auch für den Menschen katastrophale Folgen.</p>
<p><span id="more-825"></span><a class="imagelink" title="Der Great Pacific Garbage Patch erstreckt sich über ein gigantisch großes Gebiet." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/great-pacific-garbage-patch.jpg" rel="lightbox"><img id="image830" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/great-pacific-garbage-patch.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="262" height="148" /></a>Der Großteil des im Meer treibenden Mülls befindet sich in mehreren Tausend Kilometer großen Wirbeln im Zentrum von Meeresströmungen. Der größte dieser Art, der <em>Great Pacific Garbage Patch</em>, hat die Größe von Mitteleuropa, und befindet sich zwischen der Westküste der <em>USA</em> und <em>Hawaii</em>. Und täglich wird er größer. Nach Angaben des <acronym title="United Nations Environment Programme">UNEP</acronym> finden jedes Jahr 6,4 Millionen Tonnen Müll den Weg in die Ozeane. Pro Quadratkilometer Meer sind das 46.000 Plastikstücke, die im Wasser treiben. Diese bedeuten das Ende von jährlich 1.000.000 Seevögeln und 100.000 Meereslebewesen.</p>
<p><a class="imagelink" title="In einigen Möwen fanden Biologen bis zu 100 Plastikkleinteile, die von den Seevögeln nicht verdaut werden konnten." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mowe-mull.jpg" rel="lightbox"><img id="image827" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mowe-mull.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="224" height="171" /></a>Meeresschildkröten verwechseln weiße Plastiktüten mit Quallen, wodurch ihre Verdauung blockiert; Seeotter ersticken an Sixpack-Ringen; Seevögel verschlucken Kunststoffteile, die sie nicht verdauen können;  und Fische verfangen sich in den unzähligen ungenutzten Netzen. Dazu kommt der toxische Abfall wie bei Tanker-Unglücken, der Millionen Tiere tötet.</p>
<p>Andere Lebewesen haben sich mittlerweile an die ständige Anwesenheit des vielen Mülls angepasst, und nutzen den Müll für eigene Zwecke. So verwenden Einsiedlerkrebse Plastikflaschen anstatt Muscheln als Behausung. Auch für so manche Fische ist im Meer treibender Müll ein gutes Versteck vor Raubfischen. Doch für die große Mehrzahl der Meeresbewohner ist der allgegenwärtige Müll das Todesurteil. Auch an Stränden findet man große Mengen von Plastikmüll, dass von Tieren wie Wattwürmern gefressen wird.</p>
<p><a class="imagelink" title="Der größte Teil des Mülls in den Weltmeeren befindet sich unter der Wasseroberfläche." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-unter-wasser.jpg" rel="lightbox"><img id="image828" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-unter-wasser.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="218" height="336" /></a>Der Grund, warum über die extreme Verschmutzung der Ozeane in der Vergangenheit kaum berichtet wurde, ist wohl die Tatsache, dass das gesamte Ausmaß der Verschmutzung oft kaum sichtbar ist. Der allergrößte Teil des Plastikmülls im <em>Great Pacific Garbage Patch</em> befindet sich unter der Wasseroberfläche. Ein weiteres Problem ist die mit der Zeit schwindende sichtbare Größe des Mülls. &#8220;Kunststoffe werden im Wasser durch Sonneneinstrahlung und Wellenbewegungen allmählich kleiner und kleiner gemahlen, bis nur noch eine Art Pulver übrig ist&#8221;, erklärt Biologe <em>Richard Thompson</em>. Auf die Frage, was in den kommenden Jahren mit dem Plastik-Staub passiert, weiß selbst er keine Antwort. &#8220;Plastik gibt es erst seit etwa 50 Jahren. Und bisher haben wir keine Anzeichen dafür, dass irgendwelche Mikroorganismen es abbauen können.&#8221;</p>
<p><a class="imagelink" title="Auch an der Wasseroberfläche hat man mit den riesigen Mengen an Müll zu kämpfen." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-im-meer.jpg" rel="lightbox"><img id="image829" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-im-meer.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="226" height="151" /></a>Doch auch jetzt, wo das Problem langsam publik wird, ist es noch lange nicht behoben. Die Kosten für die Beseitigung des gigantischen Müllstrudels sind schlichtweg unbezahlbar. Und kein Staat fühlt sich verantwortlich. Sämtliche Müllstrudel befinden sich außerhalb der Hoheitsgewässer der angrenzenden Staaten. Und so wird es noch einige Jahrzehnte dauern, bis die Müllstrudel langsam schrumpfen werden.</p>
<p>In einigen Staaten gibt es jedoch schon erste Erfolge: In <em>Austrailien</em> werden Plastiktüten wohl bald verboten. Im pazifischen Zwergenstaat <em>Palau</em> müssen Reisende, die mit einer Tüte erwischt werden, einen Dollar Strafe zahlen. Noch rabiater gehen die Behörden auf Sansibar vor: Wer dort Plastiktüten einführt oder verteilt, zahlt bis zu 1560 Euro. Na immerhin&#8230;</p>
<p><a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/meeresbiologie-muellkippe-ozean_aid_365840.html">FOCUS</a>, <a href="http://www.diveinside.de/aktuell_Ein_Meer_voller_Muell_3716.html">diveinside.de</a> und <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,533229,00.html">SPIEGEL</a> berichten.<strike> no 78</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/das-meer-%E2%80%93-die-weltgroste-mullkippe">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Filmkritik: Roland Emmerichs 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 22:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Im neusten Monumentalwerk von Roland Emmerich wird das irdische Leben durch gewaltige Vulkanausbrüche, gigantische Erdbeben und überdimensionale Tsunamis vernichtet.
Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr&#8230;
 2009: Gigantische Sonneneruptionen schleudern ein Vielfaches der normalen Teilchenmenge ins All. Dies hat auf der Erde fatale Folgen. Aus diesem Grund wird vom geologischen Berater der USA, Adrian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/12/01/roland-emmerichs-2012/"><img height="142" width="158" id="image822" alt="Bär Facts Roland Emmerichs 2012 Roland Emmerich's 2012" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/roland-emmerichs-2012-teaser.jpg" /></a>Im neusten Monumentalwerk von <em>Roland Emmerich</em> wird das irdische Leben durch gewaltige Vulkanausbrüche, gigantische Erdbeben und überdimensionale Tsunamis vernichtet.</p>
<p>Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr&#8230;</p>
<p><span id="more-819"></span> 2009: Gigantische Sonneneruptionen schleudern ein Vielfaches der normalen Teilchenmenge ins All. Dies hat auf der Erde fatale Folgen. Aus diesem Grund wird vom geologischen Berater der USA, <em>Adrian Helmsley</em>, ein Notfallplan erstellt, um den Fortbestand der Menschheit und der Tier- und Pflanzenarten zu sichern, sollte es zu einer globalen Katastrophe kommen.</p>
<p><a class="imagelink" title="Durch gewaltige Erdbeben stürzen Wolkenktratzer wie Kartenh#user zusammen." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/roland-emmerichs-2012-flight.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left; width: 293px; height: 166px" id="image821" alt="Bär Facts Roland Emmerichs 2012 Roland Emmerich's 2012" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/roland-emmerichs-2012-flight.jpg" /></a>2010: Weitab von der Weltöffentlichkeit nimmt der streng geheime Notfallplan im chinesischem Hochgebirge langsam Gestalt an.</p>
<p>2011: Wertvolle Kunstgegenstände aus aller Welt werden durch perfekte Replikate ausgetauscht, und an einen sicheren Ort gebracht. Ebenfalls streng geheim.<br />
2012: Das Ende dieses Jahres läutet das Ende des Planeten ein. Am 21. Dezember 2012 versinken durch die Verschiebung der Kontinentalplatten ganze Landstriche im Meer. Über zwei Kilometer hohe Mega-Tsunamis überfluten die Kontinente. Großstädte werden einfach weggespült. Die Zahl der Todesopfer ist kaum einzuschätzen&#8230;</p>
<p><a class="imagelink" title="Das ganze Land ist in kilometergroße Bruchstücke zerbrochen, die langsam im Meer versinken." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/roland-emmerichs-2012-california.jpg" rel="lightbox"><img id="image820" alt="Bär Facts Roland Emmerichs 2012 Roland Emmerich's 2012" style="float: right; width: 294px; height: 168px" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/roland-emmerichs-2012-california.jpg" /></a>Das ist die grobe Story des Mega-Blockbusters von <em>Roland Emmerich</em>. Erzählt wird die Story aus der Sicht des Geologen <em>Adrian Helmsley</em> und dem nicht wirklich erfolgreichen Buchautor <em>Jackson Curtis</em> und seiner Familie. Als <em>Jackson Curtis</em> mit seinen Kindern zum Campen in den <em>Yellowstone Nationalpark</em> fährt, erfährt er von einem scheinbar Verrückten vom beorstehenden Ende der Welt. Natürlich glaubt er ihm kein Wort. Doch das ändert sich schnell, als ein gewaltiges Erdbeben das Haus seiner Exfrau und deren Kindern zersört. Nur knapp können sie mit einem Privatjet fliehen, ehe die Erde unter ihnen zusammen bricht. Ganze Städte versinken im Nichts.</p>
<p><a class="imagelink" title="Der Vulkan unter dem Yellowstone Nationalpark bricht aus." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/roland-emmerichs-2012-yellowstone-vulkan.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left; width: 309px; height: 174px" id="image823" alt="Bär Facts Roland Emmerichs 2012 Roland Emmerich's 2012" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/roland-emmerichs-2012-yellowstone-vulkan.jpg" /></a>Ihre einzige Rettung scheint ein geheimer Plan des Verrückten zu sein, der den Standort des Notfallplans der Regierung zeigt. Nur Sekunden, nachdem sie den Plan in den Händen halten, bricht die Hölle los. Der riesige Vulkan im <em>Yellowstone Nationalpark</em> bricht in einer gewaltigen Explosion aus.</p>
<p>Doch um zu dem Notfallplan der Regierung zu gelangen, müssen sie in den <em>Himalaya</em> fliegen &#8211; mit einem kleinen Privatjet kaum zu schaffen. Doch sie haben das Glück an Bord einer russischen Passagiermaschine fliegen zu dürfen. Doch dort angekommen, müssen sie erfahren, dass der Notfallplan seit je her nur für die mächtigsten und reichsten Menschen gedacht war. So kurz vor ihrer Rettung scheint ihre Zukunft ungewiss; um nicht zu sagen aussichtslos. Denn die Flutwelle kommt immer näher&#8230;</p>
<p>So weit die Story. Doch die Story ist nicht das, wofür man ins Kino geht. Es sind die monumentalen Spezialeffekte, die den Untergang der Erde eindrucksvoll in Szene setzen. Der Film ist wahrlich ein Katastrophenfilm der Superlative! Trotz der langen Laufzeit von 158 min wird es in keiner Minute langweilig. Der Film hat stets ein hohes Tempo, bei dem man über die erwartungsgemäß flache Story problemlos hinwegsehen kann.</p>
<div align="center"><a rel="lightbox" title="Eine gigantische Flutwelle wälzt sich über den Himalaya." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/2012.jpg"><img height="245" width="510" alt="Bär Facts Ende der Menschheit Ende der Welt Roland Emmerichs 2012 Flutwelle" id="image763" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/2012.jpg" /></a></div>
<p>Wer an <em>Emmerich</em>&#8217;s vorigen Werken wie <a href="http://www.imdb.de/title/tt0116629/">Independence Day</a>, <a href="http://www.imdb.de/title/tt0319262/">The Day after tomorow</a> oder <a href="http://www.imdb.de/title/tt0443649/">10.000 BC</a> seinen Spaß hatte, wird von <em>2012</em> überwältigt sein. Gekrönt wird das Endzeitspektakel von der tollen Star-Besetzung, allen voran <em>John Cusack</em>.</p>
<p><u>Fazit:</u> Einfach Phänomenal! Wieder mal ein Meisterwerk des &#8220;Master of Desaster&#8221; <em>Roland Emmerich</em>.</p>
<p><a href="http://www.whowillsurvive2012.com/">Offizielle Website mit Trailer</a></p>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1190080/">Darsteller-Infos</a></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/roland-emmerichs-2012">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Das Zwillingsphänomen</title>
		<link>http://www.baerfacts.de/2009/10/31/das-zwillingsphaenomen/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 22:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[X-Files]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwillinge gleichen sich bekanntlich wie ein Ei dem anderem. Doch bei einigen Zwillingspaaren gehen die Gemeinsamkeiten weit über die Genetik und den Charakter hinaus &#8211; sie reichen bis ins Reich des Unerkärlichen&#8230;

Die 39-jährige Barbara Herbert aus dem britischem Dover ist beim Zusammentragen der Unterlagen für ihren Pensionsanspruch zufällig auf ihre bis dato unbekannte Zwillingsschwester gestoßen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/10/31/das-zwillingsphaenomen/"><img height="162" width="221" id="image810" alt="Bär Facts Zwillinge Twins Zwillingsphänomen" style="float: left" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/twins.jpg" /></a>Zwillinge gleichen sich bekanntlich wie ein Ei dem anderem. Doch bei einigen Zwillingspaaren gehen die Gemeinsamkeiten weit über die Genetik und den Charakter hinaus &#8211; sie reichen bis ins Reich des Unerkärlichen&#8230;</p>
<p><span id="more-806"></span></p>
<p>Die 39-jährige <em>Barbara Herbert</em> aus dem britischem <em>Dover</em> ist beim Zusammentragen der Unterlagen für ihren Pensionsanspruch zufällig auf ihre bis dato unbekannte Zwillingsschwester gestoßen. Nachforschungen durch <em>John Stroud</em> ergaben, dass die Wege der beiden eineiigen Zwillinge sich schon als Babys getrennt haben. Die Mutter wurde während des Studiums schwanger; gab ihre Töchter zur Adoption frei; und begang schließich 1943 Selbstmord. Die beiden Schwestern wuchsen somit voneinander nichts ahnend bei verschiedenen Familien in anderen Städten auf.</p>
<p><a title="Die Zwillinge aus Matrix Reloaded weisen auch diverse Gemeinsamkeiten auf." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/matrix-twins.jpeg" rel="lightbox"><img height="136" width="250" style="float: right" alt="Bär Facts Matrix Twins Zwillinge" id="image808" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/matrix-twins.jpeg" /></a><em>John Stroud</em> gelang es, die verlorene Zwillingsschwester ausfindig zu machen: <em>Daphne Goodship</em> aus <em>Wakefield</em>. Bei ihrem ersten Treffen in <em>London</em> glaubten beide Zwillingsschwestern ihrem eigenem Spiegelbild gegenüber zu stehen. Natürlich sahen beide Frauen vom Körper her vollkommen identisch aus. Doch auch ihre Kleidung war völlig gleich: beide trugen ein beiges Kleid mit einer braunen Samtjacke. Eine Vereinbarung darüber gab es nicht. Purer Zufall! Oder doch nicht?</p>
<p>Als die beiden dann voneinander erzählten, kamen etliche bizarre Übereinstimmungen ans Licht. Beide Frauen arbeiteten für die jeweilige Stadtverwaltung; so auch ihre Ehemänner, welche sie im Alter von 16 Jahren beim Tanzen kennen lernten. Beide waren einst Schülerlotsen und erlitten mit 15 einen schweren Treppensturz. Sie lasen die selben Magazine und mochten die selben Autoren. Auch der Nachwuchs von <em>Barbara</em> und <em>Daphne</em> wieß deutliche Parallelen auf: Beide Frauen hatten zuerst eine Fehlgeburt, dann gebaren sie 2 Jungen und dann eine Tochter.</p>
<p><a title="Die wohl bekanntesten Zwillinge der Neuzeit: Mary-Kate und Ashley Olsen" class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/olsen-twins-2.jpg" rel="lightbox"><img height="249" width="203" style="float: left" alt="Bär Facts Mary-Kate Ashley Oslen Twins Zwillinge" id="image807" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/olsen-twins-2.jpg" /></a><em>John Stroud</em> registrierte insgesamt 31 Gemeinsamkeiten, die man selbst mit extremer Gedankenakrobatik nicht durch die identische DNA der Schwestern erklären kann. Und auch nach ihrem ersten Treffen gab es immer wieder unerklärliche Parallelen: Ohne vorherige Absprache kauften beide oftmals am selben Tag das gleiche Buch, oder änderten synchron ihre Haarfarbe.</p>
<p>Doch die beiden Schwestern aus <em>England</em> sind keinesfalls ein Einzelfall. Bei weitem nicht. Im Alter von 9 Jahren erfuhr <em>Jim Lewis</em> aus <em>Lima</em> von seinem Zwillingsbruder, der gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurde. Dreißig Jahre später bat der die Behörden von <em>Ohio</em>, seinen verlorenen Zwilling zu finden. Und sie fanden ihn: <em>Jim Springer</em> aus <em>Dayton</em>, <em>Ohio</em>.</p>
<p>Auch hier wurden bei dem Treffen zahlreiche Gemeinsamkeiten aufgedeckt. Beide Brüder heirateten zuerst eine <em>Linda</em>; nach der Scheidung folgte dann eine <em>Betty</em>. Beide Ehepaare hatten einen Sohn namens <em>Allan</em> (<em>Alan</em>) und einen Hund, der auf den Namen <em>Toy</em> hörte. Jeder Bruder arbeitete schon mal als Hilfssheriff, Mitarbeiter von <em>McDonalds</em> und als Tankwart.</p>
<p><a title="Die wieder vereinten Zwillinge Jim Lewis und Jim Springer" class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/jim-lewis-and-jim-springer.jpg" rel="lightbox"><img height="179" width="234" style="float: right" alt="Bär Facts Jim Lewis Jim Springer Twins Zwillinge" id="image809" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/jim-lewis-and-jim-springer.jpg" /></a>Darüber hinaus bastelten die beiden <em>Jim</em>&#8217;s in ihrer Freizeit gern Bilderrahmen und Möbelstücke, tranken das gleiche Bier, sahen gerne Stock-Car-Rennen und verabscheuten Baseball. Und beide fuhren Jahr für Jahr an den selben Urlaubsort in <em>Florida</em>: einem besonderem Strand, der weniger als 300 Meter lang ist.</p>
<p>Solche Berichte über bizarre Zusammenhänge getrennter Zwillingspaare gibt es zur Genüge. Doch wie kann man sich derartige Gemeinsamkeiten erklären? Die Genetik erklärt nur die Tatsache, dass sich eineiige Zwillinge zum Verwechseln ähnlich sehen. Einen ähnlichen Charakter und gleiche Interessen könnte man mit etwas Fantasie auch durch die identische DNA erklären. Doch die Tatsache, dass manche Zwillingspaare derart viele Gleichartigkeiten aufweißen, obwohl sie sich praktisch noch nie im Leben gesehen haben, kann man keineswegs durch die Gene erklären. Und bei der Zahl der Berichte über das Zwillingsphänomen, und die Anzahl der jeweiligen unerklärlichen Zusammenhänge lassen auch den Zufall als Grund ausscheiden. Es scheint, als ob getrennte Zwillinge durch eine Art unsichtbares Band miteinander verbunden sind&#8230;</p>
<p>Was glaubt Ihr? Gibt es zwischen Zwillingen eine unsichtbare Verbindung, oder sind solche Gemeinsamkeiten nur Zufall?</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/R%C3%A4tselhafte-Wirklichkeiten-Viktor-Farkas/dp/3784426891/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1257019420&#038;sr=8-1">Rätselhafte Wirklichkeiten, ISBN 3-7844-2689-1</a> <strike>no 77</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/das-zwillingsphanomen">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Der gläserne Bürger &#8211; Privatsphäre war gestern</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 17:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[High Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.baerfacts.de/2009/08/20/big-brother-is-watching-you/</guid>
		<description><![CDATA[Durch neue Gesetze und Technologien wird es bald keinerlei Privatsphäre mehr geben. Sämtliche Telefongespräche, E-Mails, Internet-Verbindungen und persönliche Daten auf dem eigenen PC können vom Staat eingesehen werden &#8211; vollkommen legal.
Darüber hinaus schreitet die Internet-Zensur weiter voran: In vielen Staaten gibt es hunderttausende Websites, die auf dem Index stehen, welche innherhalb des Staates schlichtweg nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/08/20/der-glaeserne-buerger-privatsphaere-war-gestern/"><img height="150" width="250" id="image592" alt="Bär Facts Totale Überwachung Kamera" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/sicherheitskameras.jpg" /></a>Durch neue Gesetze und Technologien wird es bald keinerlei Privatsphäre mehr geben. Sämtliche Telefongespräche, E-Mails, Internet-Verbindungen und persönliche Daten auf dem eigenen PC können vom Staat eingesehen werden &#8211; vollkommen legal.</p>
<p>Darüber hinaus schreitet die Internet-Zensur weiter voran: In vielen Staaten gibt es hunderttausende Websites, die auf dem Index stehen, welche innherhalb des Staates schlichtweg nicht  mehr abgerufen werden können. Dies hebelt die Meinungsfreiheit aus den Fugen.</p>
<p>Und das ist erst der Anfang&#8230;</p>
<p><span id="more-587"></span> In Deutschland wurden schon vor mehreren Jahrzehnten tausende Telefonate abgehört &#8211; ohne richterlichen Beschluss, und ohne einen direkten Verdacht. Als die illegale Abhör-Aktion ans Licht kam, gab es einen riesigen Skandal.<br />
Heute, in Zeiten, in denen man ohne groß darüber nachzudenken, viele seiner persönlichen Daten im Netz zur Schau stellt, interessiert dies scheinbar niemanden mehr. Auch das neue BKA-Gesetz macht verhältnismäßg wenig Trubel. Und das trotz der weitreichenden Folgen für jederman, die das Gesetz mit sich bringt.</p>
<p><a class="imagelink" title="Uncle Sam wants your Information!" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/uncle-sam.jpg" rel="lightbox"><img height="224" width="201" id="image591" alt="Bär Facts Uncle Sam" style="float: left" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/uncle-sam.jpg" /></a>Mit dem 1.1.2009 ist die neuste Fassung des BKA-Gesetzes in Kraft getreten. Das Gesetz erlaubt es dem Bundeskriminalamt, jeden einzelnen Bürger mittels Vorratsdatenspeicherung zu überwachen, seine Wohnung abzuhören und seinen PC auszuspähen. Der E-Mail-Verkehr ist genauso erkennbar, wie jede besuchte Website, jeder eingetippte Suchbegriff, und jede Mausbewegung auf dem Bildschirm. Privatsphäre: Fehlanzeige.<br />
Dieses Gesetz macht aus dem BKA eine gefährlich mächtige Mischung aus dem <acronym title="Federal Bureau of Investigation">FBI</acronym> und der <acronym title="Central Intelligence Agency">CIA</acronym>.</p>
<p>Offiziell dient das BKA-Gesetz der (vorbeugenden) Bekämpfung von Terror. Der kleinste Verdacht auf eine terroritische Handlung legetemiert den Lauschangriff auf harmlose Bürger. Und verdächtig macht man sich schnell: Schon durch ein Auslandsgespräch, bestimmte <acronym title="z.B. Bombe">Schlagwörter</acronym> in Telefonaten oder E-Mails, oder das Besuchen von diversen Websites, die in irgendeiner Form mit Terror in Verbindung stehen (könnten), reichen aus, um vom Staat legetim ausspioniert zu werden.</p>
<p><a class="imagelink" title="Ob Justitia noch zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann?" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/justitia.jpg" rel="lightbox"><img height="189" width="223" id="image590" alt="Bär Facts Justitia" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/justitia.jpg" /></a>Unlängst haben eine Gruppe von angesehenen Persönlichkeiten eine Verfassungsbeschwerde gegen das BKA-Gesetz eingelegt. Es widerspricht der per Grundgesetz garantieren Pressefreiheit, der ärtzlichen Schweigepflicht, dem Vertrauensverhältnis zwischen Mandant und Anwalt, und nicht zuletzt massiv dem Schutz der Privatsphäre.</p>
<p>Doch selbst, wenn das Gesetz bald wieder bürgerfreundlicher gestaltet wird, und somit all diese Dinge wieder gesetzlich garantiert werden können, so kann man sich als Bürger dennoch nicht sicher fühlen. Denn sowohl die Privatsphäre als auch die Meinungsfreiheit kann man heute via High-Tech aushebeln. Legal, oder nicht &#8211; Privatsphäre ist gleich null.</p>
<p><a title="In einen solchen Computer Chip kann man eine Hintertür einbauen, die keine Firewall der Welt schließen kann." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/computer-chip.jpg" rel="lightbox"><img height="167" width="250" style="float: left" alt="Bär Facts Computer Chip" id="image593" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/computer-chip.jpg" /></a>&#8220;In einem Chip mit 1,7 Millionen Schaltstellen mussten wir nur 1.341 Stellen verändern, und schon öffnete sich eine Hintertür, über die man von außen auf den Rechner zugreifen könnte.&#8221; So <em>Samuel King</em> von der <em>University of Illinois</em>. Diese Art von Chip-Veränderungen nennt man Hardware-Viren. Wenn man einen solchen veränderten Chip in seinem PC eingebaut hat, gibt es keine Firewall der Welt, die den PC vor Missbrauch seiner Daten schützen kann. Denn Anti-Viren-Software hilft gegen Hardware-Viren so gut wie eine kugelsichere Weste gegen Bakterien.</p>
<p>Aber auch Software kann das Grundgesetz außer Kraft setzen. In vielen Staaten gibt es derzeit Schwarze Listen, deren Inhalt Websites sind, die nach Meinungen der Staaten verboten sein sollten. Von den jeweiligen Ländern aus kann man diese Websites schlichtweg nicht mehr abrufen. Bisher gibt es offiziell über 35 Staaten, die über eine solche Black List verfügen, darunter auch Deutschland.</p>
<p>Anfangs wurden nur Websites geblockt, die Kinderpornografie o.Ä. beinhalten. Doch heute macht die Internet-Zensur selbst vor scheinbar harmlosen Websites wie Blogger-Seiten, Internet-Foren oder Download-Portalen nicht halt. Allein in <em>Australien</em> sollen zeitnah über 10.000 Websites gesperrt werden. In <em>Saudi-Arabien</em> sind es sogar 400.000. Und im <em>Iran</em> wurde im Frühjahr 2009 aufgrund von Online-Protesten nach der Präsidentschaftswahl im ganzen Land das Internet gesperrt.</p>
<p>Bei derartigen Verhältnissen kann von Presse- und Meinungsfreiheit keine Rede mehr sein. Wie es weiter gehen wird, kann nur die Zukunft zeigen&#8230; Aber derzeit sieht diese sehr düster aus!<br />
<a href="http://weltderwunder.de.msn.com/">Welt der Wunder 8/09</a> und <a href="http://www.ehlersverlag.de/">raum &#038; zeit August 2009</a> berichten. <strike>no 76</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/der-glaserne-burger-%e2%80%93-privatsphare-war-gestern">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Die wachsende Erde</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 19:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Fun Facts]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[99 % der heutigen Geologen halten eine Erdausdehnung für unmöglich. Und doch würde eine langsam expandierende Erde viele Unklarheiten beseitigen. Von der Plattentektonik über den Vulkanismus bis hin zur schlichten Präexistenz der riesigen Dinosaurier.
Die Erde ist vor 4,8 Milliarden Jahren entstanden. Der Superkontinent Pangäa brach heute vor ca. 150 Millionen Jahren auseinander, und aus ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/07/20/die-wachsende-erde/"><img height="156" width="194" style="float: left" alt="Bär Facts Expandierende Erde" id="image580" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/erde.jpg" /></a>99 % der heutigen Geologen halten eine Erdausdehnung für unmöglich. Und doch würde eine langsam expandierende Erde viele Unklarheiten beseitigen. Von der Plattentektonik über den Vulkanismus bis hin zur schlichten Präexistenz der riesigen Dinosaurier.</p>
<p><span id="more-579"></span>Die Erde ist vor 4,8 Milliarden Jahren entstanden. Der Superkontinent <em>Pangäa</em> brach heute vor ca. 150 Millionen Jahren auseinander, und aus ihm bildeten sich mit Hilfe der Plattentektonik die heutigen Kontinente. Durch das Aneinanderreiben der Kontineltalplatten entstehen immer wieder Erdbeben und Vulkanismus.<br />
Zumindest ist dies die Lehrmeinung der allermeisten Geologen weltweit. Doch die Theorie der Plattentektonik kann viele Dinge nicht erklären. Allein die Tatsache, warum sich die Kontinente bewegen, ist völlig unklar. Auch die riesige Größe der Dinosaurier ist mit dem heutigem geologischem Weltbild nicht vereinbar. Und selbst die einstmalige Existenz des Superkontinents <em>Pangäa</em> ist schlichtweg unmöglich. Doch dazu später mehr.<br />
All diese Probleme könnten mit dem Modell der Expandierenden Erde erklärt werden. Die Theorie geht davon aus, dass die Erde jeden Tag und jede Minute an Masse gewinnt. Allerdings um so wenig, dass es erst in mehreren Millionen Jahren einen merklichen Unterschied gibt.</p>
<p><a title="Wäre die Erde zur Zeit der Dinosaurier so groß gewesen, wie heute, hätten solche riesige Spezies niemals exestieren können." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/dinosaurier.jpg" rel="lightbox"><img height="152" width="257" alt="Bär Facts Dinosauerier" style="float: right" id="image581" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/dinosaurier.jpg" /></a>Doch wie könnte die Erde an Masse gewinnen? Zum einen treten täglich mehrere hundert Asteroiden in die Erdatmosphäre ein. Doch bedeutend mehr Masse nimmt die Erde durch die <acronym title="auch Tachionen oder Rumäther genannt">Neutrinos</acronym> auf. Nahezu unendich viele dieser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neutrino">Neutrinos</a> schwirren durch unsere Galaxis; und durchdringen sogar Sterne und Planeten. Auch die Erde wird in jeder Millisekunde von Millarden von Neutrinos durchdrungen. Doch diese Partikel sind so klein, dass sie praktisch keinen Einfluss auf die sie umgebende Materie haben. Zumindest nicht unter &#8220;normalen Bedingungen&#8221;. Anders ist es im Erdkern. Dort ist der Druck und die Temperatur so hoch, dass sich die Neutrinos zu Masse umwandeln. Doch bisher gibt es keine Messmethode, die genau genug wäre, um zu erfahren, wie viele Neutrinos sich pro Sekunde zu Masse umwandeln.</p>
<p>Experten schätzen, dass die Erde durch diesen Mechanismus pro Jahr um fünf bis sechs Zentimeter wächst. Ferner gehen sie davon aus, dass die Erde zum Zeitpunkt ihrer Entstehung zwischen 30 und 55 % ihrer heutigen Masse besaß. Dies würde die Existenz der übergroßen Dinosaurier erklären, die bei der heutigen Erdanziehungskraft einfach zusammen brechen würden. Doch vor 65 Millionen Jahren war die Gravitation aufgrund der geringeren Erdmasse noch um einiges schwächer, und konnte so das Leben der riesigen Uhrzeitechsen erst ermöglichen.</p>
<p><a title="Pangäa, wie es hier auf der Karte aussieht, kann es niemals gegeben haben." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/pangaa.png" rel="lightbox"><img height="201" width="178" alt="Bär Facts Pangäa" style="float: left" id="image582" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/pangaa.png" /></a>Untermauert wird die zugegeben abenteuerlich anmutende Theorie von der Passgenauigkeit der heutigen Kontinente zueinander. Wenn man sich den Globus wie einen aufgeblasenen Lufballon vorstellt, auf dem die Kontinente aus Papier drauf geklebt sind; und man die Luft langsam raus lassen würde, dann würden die Kontionente fast passgenau zueinander passen. Es gäbe praktisch keine größeren Lücken. Nach der Theorie der Expandierenden Erde war die Erde zuerst ziemlich eben; und komplett mit Wasser bedeckt. Aus diesem Grund gab es anfangs auch nur Leben im Wasser. Im Lauf der Jahrmillionen drückte die zunehmende Masse im Erdinnern nach außen, und drückte die Landmasse in verschiedene Richtungen &#8211; die Kontinente entstanden. Dabei sickerte das Wasser in die enstandenen Schluchten &#8211; die Ozeane entstanden. <a href="http://www.esoturio.com/de/downloads/erdexpansion/Clip00_Erde.avi">Hier</a> findet Ihr eine nette Animation, die den Vorgang recht eindrucksvoll zeigt.</p>
<p>Die Theorie wird noch von ganz anderer Seite gestützt. Zu den Schaltjahren, in denen alle 4 Jahre ein Tag hinzugefügt wird, gibt es seit einigen Jahrzehnten auch Schaltsekunden. Am 1.1.2006 und am 1.1.2009 wurde je eine Schaltsekunde in die Weltzeit eingefügt, da die Rotation der Erde sich in den 3 Jahren um genau eine Sekunde verlangsamt hat. Doch in den Jahren 1967 bis 1972 wurden ganze 10 dieser Schummelsekunden eingefügt. Als Grund wird vermutet, dass in den letzten Jahren weniger Neutrinos die Erde treffen, und daher die Masse der Erde weitaus weniger schnell zu nimmt, als noch vor 30 Jahren. Zumindest ist dies die bisher beste Erklärung dieses Phänomens.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die Sonne nimmt viel Materie durch unzählige Neutrinos auf; verliert sie jedoch wieder durch Abstrahlung." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/sonne.jpg" rel="lightbox"><img height="195" width="202" id="image583" alt="Bär Facts Sonne Sun" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/sonne.jpg" /></a>Kritiker der Theorie geben als Gegenargument die Sonne an: Da die Sonne eine sehr viel größere Masse hat, müsste sie auch in einer sehr viel höheren Geschwindigkeit Masse zunehmen, da sehr viel mehr Neutrinos zu Masse umgewandelt werden. An diesem Argument gibt es nicht viel zu rütteln. Doch die Kritiker vergessen, dass die Masse der Sonne sich durch Abstrahlung pro Sekunde um 4 Millionen Tonnen vermindert.</p>
<p>Aber Kritiker geben zur Entkräftung der Expansions-Theorie noch andere Argumente an: Zum einen exestierten die ersten Landlebewesen schon bevor die ersten Inseln der wachsenden Erde entstanden. Somit kann die Erde nicht komplett mit Wasser bedeckt gewesen sein. (Wobei dies evtl. auf einen Datierungsfehler zurück zu führen ist.) Desweiteren erklärt die Theorie der Expandierenden Erde nicht, wie riesige Gebirgszüge entstehen konnten. Letztendlich ist es eben bisher nur eine Theorie; genau wie bei der Plattentektonik. Doch mit der Zeit werden die Wissenschaftler wohl dieses Rätsel der Erde endgültig erklären können.</p>
<p><a href="http://www.esoturio.com/de/weltstruktur/erdexpansion.php#animation">esturio.de</a> und <a href="http://www.ehlersverlag.de/">raum &#038; zeit August 2009</a> berichten. <strike>no 75</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/die-wachsende-erde">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Filmkritik: Ice Age 3</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 20:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ihrem dritten Kino-Abenteuer vergschlägt es die krasseste Herde aller Zeiten mitten ins Reich der Dinosaurier. Und wieder mal sorgen ihre verrückten Erlebnisse für jede Menge Spaß!
Und diesmal sogar via 3-D-Brille in der dritten Dimension.
Das Mammut-Pärchen Manni und Ellie erwarten  jeden Moment ihr erstes Baby. Diego spürt, dass die beiden bald andere Interressen haben, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/07/13/ice-age-3/"><img height="154" width="129" style="float: right" id="image573" alt="Bär Facts Ice Age 3" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-1.jpg" /></a>Im ihrem dritten Kino-Abenteuer vergschlägt es die krasseste Herde aller Zeiten mitten ins Reich der Dinosaurier. Und wieder mal sorgen ihre verrückten Erlebnisse für jede Menge Spaß!</p>
<p>Und diesmal sogar via 3-D-Brille in der dritten Dimension.</p>
<p><span id="more-572"></span>Das Mammut-Pärchen <em>Manni</em> und <em>Ellie</em> erwarten  jeden Moment ihr erstes Baby. <em>Diego</em> spürt, dass die beiden bald andere Interressen haben, als Abenteuer zu erleben &#8211; sie werden Eltern. Deshalb entschließt er sich, die Herde zu verlassen. Und das rät er auch <em>Sid</em>.<br />
<a class="imagelink" title="Sid will die Eier behalten, Manni gefällt diese Idee ganz und gar nicht" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-2.jpg" rel="lightbox"><img height="144" width="253" id="image574" style="float: left" alt="Bär Facts Ice Age 3" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-2.jpg" /></a>Daraufhin versucht <em>Sid</em>, seine eigene Herde zu gründen &#8211; mit eher wenig Erfolg. Doch seine Reise führt ihn in eine dunkle Höhle, mit drei scheinbar verlassenen Eiern. Ohne zu wissen, was aus den Eiern schlüpfen wird, spielt er promt Ersatz-Mama und bringt die Eier an ein trockenes Plätzchen. Und schon am nächsten Morgen weiß er, wessen Eier er gestohlen hat: es sind Dino-Babys.</p>
<p><a class="imagelink" title="Sid und sein falscher Nachwuchs " href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-3.jpg" rel="lightbox"><img height="182" width="242" id="image575" style="float: right" alt="Bär Facts Ice Age 3" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-3.jpg" /></a><em>Sid</em> will die T-Rex-Sprösslinge zu Vegetariern erziehen; wovon weder <em>Manni</em> noch die Dinos begeister sind. Und am allerwenigsten die T-Rex-Mami! Diese verschleppt <em>Sid</em>, als sie ihn mit ihren Kleinen erwischt.</p>
<p>Daraufhin macht sich die wieder vereinte Herde auf, um <em>Sid</em> zu befreien. Sie folgen den riesigen Fußspuren bis in jene dunkle Höhle. Tief im Innern entdecken sie eine riesige Dschungel-Welt, weit unter der eisigen Oberfläche. Und in dem Dschungel lauern von allen Seiten Gefahren: riesige, fleischfressende Pflanzen, halsbrecherisch zerklüftetete Felsschluchten, tausende von hungrigen Dinosauriern und glühend heiße Lava-Fälle. Ihre einzinge Überlebenschance ist der Dschungel-Überlebenskünstler <em>Buck</em>, der seine Hilfe anbietet. Doch selbst der so unerschrockene <em>Buck</em> schlottert vor dem Wesen, das sogar den mächtigen T-Rex klein aussehen läßt&#8230;<br />
<a class="imagelink" title="Mama-T-Rex gefällt es gar nicht, dass Sid ihre Eier geklaut hat" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-5.jpg" rel="lightbox"><img height="163" width="289" style="float: left" id="image577" alt="Bär Facts Ice Age 3" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-5.jpg" /></a>Der Film steht den ersten beiden Teilen in nichts nach! Neben der unglaublichen Story und den tollen neuen Charakteren bietet der Film erwartugsgemäß dinosauriermäßig viel Spaß. Natürlich auch durch die vielen Zwischen-Szenen mit <em>Scrat</em> und <em>Scratte</em>. Auch sehr erfreulich ist, dass sämtliche Stimmen der Charaktere wieder von den gleichen Synchronstimmen gesprochen werden; wie <em>Sid</em> von <a href="http://ottowaalkes.de/index.php?"><em>Otto Waalkes</em></a> gesprochen wird.</p>
<p><a class="imagelink" title="Der schier endlose Kampf - Scrat und Scratte streiten sich um die Haselnuss" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-4.jpg" rel="lightbox"><img height="151" width="272" id="image576" alt="Bär Facts Ice Age 3" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/07/ice-age-3-4.jpg" /></a>Den Film kann man im Kino in der normalen Version bestaunen, und als 3-D-Abenteuer erleben. Beide Versionen kann man bedenkenlos empfehlen. Die normale Version ist schon sehr atemberaubend; doch die 3-D-Version ist das i-Tüpfelchen. Die Technik ist mittlerweile sehr weit voran geschritten, und kann sich sehr gut sehen lassen. Perfekt ist sie zwar noch nicht; aber dennoch ein tolles Kino-Erlebnis</p>
<p><u>Fazit:</u> Wer die ersten beiden Teile mochte, wird den dritten lieben! Viel Spaß, viel Action, und einfach schönes Kino!</p>
<p><a href="http://www.iceage3.de/">Offizielle Seite mit Trailer</a></p>
<p><a href="http://www.imdb.de/title/tt1080016/">Darsteller-Infos</a></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/ice-age-3">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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