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	<title>Bär Facts &#187; Human Nature</title>
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	<description>Bär Facts - Wissenswertes über die Rätsel der Vergangenheit, Wissenschaft und paranormale Phänomene...  Auf Bär Facts gibt es viele kuriose Geschichten und verblüffende Fakten aus nahezu allen Wissensbereichen. Darüber hinaus gibt es Infos über die neusten Filme und Games, lustige Texte, knifflige Rätsel, und noch viel mehr zu entdecken!</description>
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		<title>Das indische Milchwunder</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[X-Files]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor den Augen von Millionen Menschen rund um den Erdball lößte sich literweise Milch in Luft auf. Jegliche wissenschaftliche Erklärungsversuche scheiterten. Waren wir Zeugen eines göttlichen Wunders?

Seit Jahrtausenden findet in allen indischen Tempeln morgens die Mangala-Zeremonie statt: Den Göttern werden geweihte Speisen dargeboten. Der Priester stellt ein paar Süßigkeiten auf den Altar und hält einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2010/07/24/das-indische-milchwunder/"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-Titel.jpg" alt="Bär Facts Milchwunder milkmiracle" width="176" height="160" /></a>Vor den Augen von Millionen Menschen rund um den Erdball lößte sich literweise Milch in Luft auf. Jegliche wissenschaftliche Erklärungsversuche scheiterten. Waren wir Zeugen eines göttlichen Wunders?</p>
<p><span id="more-1130"></span></p>
<p>Seit Jahrtausenden findet in allen indischen Tempeln morgens die <em>Mangala-Zeremonie</em> statt: Den Göttern werden geweihte Speisen dargeboten. Der Priester stellt ein paar Süßigkeiten auf den Altar und hält einen Löffel Milch vor die Gottesstatue (Murti) und spricht das entsprechende Weihgebet. Nach der Opferung wird die Weihspeise an die Tempelbesucher oder an die Familienmitglieder verteilt. So weit nichts ungewöhnliches&#8230;</p>
<p>Wir schreiben den 21. September 1995. Gegen 4 Uhr morgens wurde in einem Vorort der indischen Hauptstadt <em>Delhi</em> einer Statue des Gottes <em>Ganesha</em> bei der <em>Mangala-Zeremonie</em> Milch als Opfergabe dargeboten. Der Priester hielt wie gewohnt den Löffel Milch vor die Statue. Doch plötzlich verschwand die Milch vor den Augen aller Anwesenden. Natürlich konnten sie ihren Augen nicht trauen, und wiederholten es &#8211; wieder und wieder. Immer mit dem gleichem Ergebnis.</p>
<p><a class="imagelink" title="Gottesstatuen auf der ganzen Welt &quot;tranken&quot; Milch. Wissenschaftliche Erklärung: Fehlanzeige." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-2.jpeg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-2.jpeg" alt="Bär Facts Milchwunder milkmiracle" width="277" height="207" /></a>Die unglaublich klingende Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. In ganz <em>Indien</em> wurden allen möglichen Göttern Milchopfer daregboten. Überall offenbarte sich das gleiche Bild: Die Milch lößte sich binnen Sekunden in Nichts auf. Innerhalb von wenigen Stunden verschwanden tausende Liter Milch &#8211; spurlos. Auch im Rest der Welt hat man von dem Phänomen erfahren, und es selbst ausprobiert. Millionen Menschen strömten in die hinduistischen Tempel. Alle kamen und staunten; egal ob Gläubiger, Wissenschaftler oder Reporter. Niemand konnte das Phänomen erklären.</p>
<p>So plötzlich es kam, so verschwand es auch wieder. Die allermeisten Statuen &#8220;tranken&#8221; nur knapp 24 Stunden die dargebotene Milch. Bei anderen Statuen dauerte das Schauspiel zwei bis drei Tage; bei ganz wenigen sogar einen Monat.</p>
<p><a class="imagelink" title="Auf dieser Karte sind einige der Orte markiert, an denen das Phänomen beobachtet wurde." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-4.jpg" rel="lightbox"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-4.jpg" alt="Bär Facts Milchwunder milkmiracle" width="306" height="170" /></a>Doch wie ist das Ereignis zu erklären? Wissenschaftler aus aller Welt nahmen das Phänomen in Augenschein, und stellten diverse Theorien auf. Einige sind der Meinung, die Porösität des Steines sei des Rätsels Lösung. Doch selbst wenn einige Statuen porös waren, erklärt dies nicht, wieso keine Statue weder vorher noch nachher Milch aufsaugte. Andere Wissenschaflter sind einfach der Meinung, die Milch sei als dünner Film an der Statue nach unten gelaufen. Doch in keinem späterem Experiment seitens der Wissenschaftler konnte die Milch unsichtbar an einer Statue herunter laufen. <em>Pandit Prakash</em>, der Oberpriester <em>Shiva-Tempels</em> in <em>Chandigarh</em> antwortete auf die Theorie der Wissenschaftler:</p>
<blockquote><p>Glauben Sie, all diese Menschen, die das Verschwinden der Milch bezeugen, seien so blöd, daß sie nicht sähen, daß die Milch außen runterläuft? Mindestens fünf Richter waren heute morgen hier, der Chef des Hochbauamtes von <em>Chandigarh</em> und der Direktor der Stadtpolizei. Sie alle sahen es und bezeugen es.</p></blockquote>
<p><a class="imagelink" title="Vor den Augen von dutzenden Menschen verschwindet literweise Milch." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-3.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/07/Milchwunder-3.jpg" alt="Bär Facts Milchwunder milkmiracle" width="290" height="207" /></a>Einige Tage nach dem weltweitem Milchwunder kündigte der berühmte indische Magier <em>Sorcar</em> an, er werde das Verschwinden der Milch persönlich überprüfen. Doch auch nach tagelangem Experimentieren gelang es dem Magier weder das Verschwinden der Milch zu erklären, noch selbst mittels eines Tricks ein ähnliches Ergebnis vorzuweisen.</p>
<p>Während Wissenschaft und Medien um eine Erklärung ringen, glauben viele Hindus, dass dies ein Zeichen der Geburt eines großen Lehrers ist. Der indische Astrologe <em>Krishna Anratar Dubey</em> erklärte, dass sich nach der hinduistischen Mythologie solche Wunder ereignen, wenn eine große Seele in die Welt kommt. Womöglich eine große Seele wie <em>Lord Krishna</em> oder <em>Jesus Christus</em>&#8230;</p>
<p>Auf <a href="http://www.diewunderseite.de/milchwunder/index.htm">Die Wunder Seite</a>, <a href="http://web246m.dynamic-kunden.ch/maria/falsche.wunder.html">Ein «Gott» trinkt Milch!</a> und <a href="http://shanti.mojo.cc/index2.php?option=com_content&amp;do_pdf=1&amp;id=18">Nachforschungen zum &#8220;Milchwunder&#8221; von 1995</a> gibts mehr über das Thema.</p>
<p>Was meint Ihr? Wunder oder Fake?</p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align: center;"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/das-indische-milchwunder">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Dark Day &#8211; Die Finsternis von Neuengland</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 16:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Am sonnigen 19. Mai 1780 brach gegen Mittag eine unerklärliche Dunkelheit übers Land herein. Eine Dunkelheit gegen die eine Sonnenfinsternis oder eine mondlose Nacht taghell wäre. Die Ereignisse an jenem Tag wurden nie aufgeklärt.

Wir schreiben das Jahr 1780. Nicht einmal vier Jahre nach der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika erlebten die Einwohner der Gründerstaaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2010/05/24/dark-day-die-finsternis-von-neuengland/"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-Titel.jpg" alt="Dark Day Finsternis von Neuengland" width="190" height="152" /></a>Am sonnigen 19. Mai 1780 brach gegen Mittag eine unerklärliche Dunkelheit übers Land herein. Eine Dunkelheit gegen die eine Sonnenfinsternis oder eine mondlose Nacht taghell wäre. Die Ereignisse an jenem Tag wurden nie aufgeklärt.</p>
<p><span id="more-1095"></span></p>
<p>Wir schreiben das Jahr 1780. Nicht einmal vier Jahre nach der Gründung der <em>Vereinigten Staaten von Amerika</em> erlebten die Einwohner der Gründerstaaten ein Naturphänomen, welches in der Art noch nicht beobachtet wurde.</p>
<p><a class="imagelink" title="Von Sonnenschein ging es über Nebel zur alles durchdringlichen Finsternis über." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-3.jpg" rel="lightbox"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-3.jpg" alt="Dark Day Finsternis von Neuengland" width="262" height="177" /></a>Der 19. Mai 1780 begann als strahlender Tag. Keine Wolke war am Himmel zu sehen; kein Wind wehte. Es war ein Tag, wie er schöner nicht hätte sein können. Gegen 10 Uhr entstand im Südwesten von Neuengland ein leichter Nebel, der sich nach Nordosten ausbreitete. Danach überkam eine Dunkelheit das Land, die sämtliches Licht verschluckte. Zusehens wurde es immer und immer düsterer. Niemand konnte sich die Ursache erklären. Rauch war keiner zu sehen, und bewölkt war es auch nicht. Innerhalb von kürzester Zeit wurde aus dem hellstem Tag die dunkelste Nacht.</p>
<p><a class="imagelink" title="So kann man sich die Dunkelheit in etwa vorstellen. Nur noch um das 100fache dunkler." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-2.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-2.jpg" alt="Dark Day Finsternis von Neuengland" width="204" height="158" /></a>Zuerst wurden Kerzen angezündet und Fackeln in den Straßen aufgestellt. Doch die Finsternis verschluckte sämtliches Licht. Selbst wenn man direkt bei einer Fackel stand, konnte man die Hand vor Augen nicht sehen. Gegen 12 Uhr Mittags breitete sich Unruhe aus und Schulen wurden geschlossen. Kirchen öffneten ihre Pforten, und verkündeten das Jüngste Gericht. Doch davon waren die Menschen schon längst überzeugt.</p>
<p>Gegen 15 Uhr bedeckte die tintige Schwärze die heutigen US-Bundesstaaten <em>Maine</em>,<em> New Hampshire</em>, <em>Vermont</em>, <em>Massachusetts</em>, <em>Rhode Island</em>, sowie <em>Conneticut</em>, <em>New York</em> und Teile von <em>Pennsylvania</em>. Im Großen und Ganzen also jenes Gebiet im Nordosten der USA, welches man als <em>Neuengland</em> bezeichnet. Das unheimliche Wetterphänomen sollte daher als <em>Die Dunkelheit von Neuengland</em> in die Geschichte eingehen.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die nordöstlichen Staaten der USA - auch bekannt unter dem Namen Neuengland" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Neuengland-Karte-1.jpg" rel="lightbox"><img style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Neuengland-Karte-1.jpg" alt="Dark Day Finsternis von Neuengland Karte " width="220" height="273" /></a>Eine Dunkelheit, die mit den Begriff, wie wir ihn kennen, soviel zu tun hat, wie ein Betonblock mit einem Pudding. Der <em>Dark Day von Neuengland</em> hatte regelrecht biblische Dimensionen. Weder das Sonnenlicht, noch das Licht der Fackeln konnte die Finsternis überwinden. Nach knapp 24 Stunden verschwand die Finsternis genauso plötzlich und unerklärlich, wie sie entstanden ist. Nun suchte man nach einer Erklärung für die mysteriöse Lichtlosigkeit. Es wurde vermutet, dass die Asche eines Vulkans das Licht der Sonne verdunkelte. Dazu fehlt jedoch der passende Vulkan. Auch Waldbrände konnten in der Umgebung nicht festgestellt werden. Eine Sonnenfinsternis oder ein Komet zwischen Sonne und Erde kann astronomisch ausgeschlossen werden. Bis heute ist das Phänomen nicht aufgeklärt.</p>
<p><a class="imagelink" title="Eine zeitgenössische Darstellung des Dark Day" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-4.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/05/Dark-Day-Finsternis-von-Neuengland-4.jpg" alt="" width="222" height="127" /></a>Dennoch blieb die <em>Finsternis von Neuengland</em> kein Einzelfall. Am 19. August 1763 wurde ganz <em>London</em> in eine Dunkelheit gehüllt, die weder Fackeln noch Laternen durchbrechen konnten. Am 26. April 1884 färbte sich der Himmel über dem englischem <em>Preston</em> gegen 12 Uhr pechschwarz. Ähnliches wurde am 2. Dezember 1904 in <em>Memphis</em> dokumentiert: Eine halbe Stunde lang dominierte völlige Schwärze den Himmel.</p>
<p>Fälle wie diese lassen uns erkennen, dass wir Menschen absolut keine Ahnung haben, was um uns herum passiert.</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.amazon.de/R%C3%A4tselhafte-Wirklichkeiten-Viktor-Farkas/dp/3784426891/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1257019420&amp;sr=8-1">Rätselhafte Wirklichkeiten, ISBN 3-7844-2689-1</a>,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dark_Day">Wikipedia</a>, <a href="http://www.allmystery.de/themen/gw25831">allmystery</a> <strike>no 80</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align: center;"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/dark-day-%e2%80%93-die-finsternis-von-neuengland">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Titanic &#8211; Mythen, Fakten &amp; Hintergründe</title>
		<link>http://www.baerfacts.de/2010/04/14/titanic-mythen-fakten-und-hintergruende/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 21:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Titanic auf ihrer Jungfernfahrt im April 1912 mit einen Eisberg kollidierte, und schließlich im Nordatlantik versank, ist wohl jedem bekannt. Doch wie konnte es zu diesem Unglück kommen? Und hätte wie es verhindert werden können?
Um diese Fragen zu beantworten, begeben wir uns zunächst auf eine virtuelle Reise ins Jahr 1912:
Mit dem Ablegen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2010/04/14/titanic-mythen-fakten-und-hintergruende/"><img id="image844" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Title.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic" width="182" height="164" /></a>Dass die <em>Titanic</em> auf ihrer Jungfernfahrt im April 1912 mit einen Eisberg kollidierte, und schließlich im Nordatlantik versank, ist wohl jedem bekannt. Doch wie konnte es zu diesem Unglück kommen? Und hätte wie es verhindert werden können?</p>
<p><span id="more-835"></span>Um diese Fragen zu beantworten, begeben wir uns zunächst auf eine virtuelle Reise ins Jahr 1912:</p>
<p>Mit dem Ablegen im Hafen von <em>Southhampton</em> am 10. April begann die erste und zugleich auch die letzte Fahrt der <em><acronym title="Roal Mail Ship">RMS</acronym> Titanic</em>. Am gleichen Abend machte sie ihren ersten planmäßigen Zwischenstop im französischem <em>Cherbourg</em>, wo weitere Passagiere zustiegen. Gegen 12 Uhr Mittags des 11. April legte die <em>Titanic</em> im irischen <em>Queenstown</em> an, und begann eine Stunde später ihren langen Weg über den <em>Atlantik</em>.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die Titanic auf ihrer ersten und zugleich auch letzten Fahrt." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Bugteil.jpg" rel="lightbox"><img id="image849" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Bugteil.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic" width="256" height="194" /></a>So weit gab es noch keine Zwischenfälle. Zumindest keine, die für den erfahrenen Captain <em>Edward John Smith</em> eine Bedrohung darstellten. Schließlich war er auf dem damals größten und technisch modernsten Schiff der Welt. Daher befahl er trotz diverser Eiswarnungen von anderen Schiffen eine Geschwindigkeit von <acronym title="21,5 Seemeilen pro Stunde = 39,8 km/h">21,5 Knoten</acronym>. Die folgenden Tage verliefen planmäßig. Bis hin zu jener schicksalshaften Nacht vom 14. auf den 15. April 1912.</p>
<p>Gegen 23:40 Uhr entdeckte <em>Frederick Fleet</em> im <acronym title="Korb am vorderen Mast des Schiffes, 20 m über dem Deck">Ausguck</acronym> eine schwarze Masse ca. 450 Meter vor der dem Bug <em>Titanic</em> &#8211; eine Strecke, die der Dampfer in rund 40 Sekunden zurücklegt. <a class="imagelink" title="Die Titanic kollidiert mit einem Eisberg. Weniger als drei Stunden später befindet sie sich auf dem Meeresgrund." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Eisbergkollision.jpg" rel="lightbox"><img id="image845" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Eisbergkollision.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic Eisberg Kollision" width="251" height="205" /></a><em>Frederick Fleet</em> rief die Brücke an und meldete &#8220;Eisberg hart voraus!&#8221; Der diensthabende 1. Offizier <em>William M. Murdoch</em> befahl &#8220;Alle Maschinen stopp!&#8221; und ließ nach hart <acronym title="links">Backboard</acronym> steuern. Doch der zur Verfügung stehende Platz reichte einfach nicht aus, um das Schiff an dem Eisberg vorbei zu manövrieren. Sechsmal in elf Sekunden schlug der Schiffskörper steuerbords gegen den Eisberg. Wie aus Hochdruckrohren schoss das Wasser in die Innenräume.</p>
<p>Davon bekamen die allermeisten Passagiere überhaupt nichts mit. Einige Passagiere bemerkten nur den fehlenden Fahrtwind oder die plötzliche Stille. Doch die anwesenden Stewards versichterten, es sei alles in bester Ordnung. Als der zuvor in seiner Kajüte befindliche Captain <em>Smith</em> zwei Minuten nach der Kollision die Brücke erreichte, hatte <em>Murdoch</em> bereits sämtliche <acronym title="Wasserdichte Türen zwischen den 16 Abteilungen">Schotten</acronym> schließen lassen. Kurz darauf machte Captain <em>Smith</em> zusammen mit dem technischem Direktor und Schiffskonstrukteur <em>Thomas Andrews</em> einen Kontrollgang, um den Schaden zu begutachten. Bereits nach wenigen Minuten war <em>Andrews</em> klar: die <em>Titanic</em> wird untergehen.</p>
<div align="center"><a class="imagelink" title="links: 1. Offizier William M. Nurdoch - Mitte: Captain John Edward Smith - rechts: Konstrukteur Thomas Andrews" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/William-M-Murdoch-John-Edward-Smith-Thomas-Andrews.jpg" rel="lightbox"><img id="image843" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/William-M-Murdoch-John-Edward-Smith-Thomas-Andrews.jpg" alt="RMS Titanic William M. Nurdoch Captain John Edward Smith Thomas Andrews" width="386" height="179" /></a></div>
<p>Das Schiff würde sich bei 4 überfluteten Abteilungen noch über Wasser halten. Doch von den insgesamt 16 Abteilungen trat in den vordersten 6 Wasser ein. Pro Sekunde platschten fünf Tonnen Wasser in den Bauch des Ozeanriesen. Trotz dieser Informationen vergeudete Captain <em>Smith</em> mehrere Minuten damit, einige Passagiere der ersten Klasse zu informieren. Und das, obwohl etliche Stewards den selben Auftrag hatten. Erst um 0:14 Uhr betrat er den Funkraum. Doch das nächstgelegene Schiff, die <em>SS Californian</em>, antwortete nicht auf den SOS-Notruf. Das erste Schiff, dass den Notruf hörte, war der 58 Seemeilen entfernte Frachter <em>Carparthia</em>. Doch bei 14 Knoten brauchte das Schiff rund vier Stunden, um bei der <em>Titanic</em> anzukommen.</p>
<p><a class="imagelink" title="Noch ist die Schräglage des Schiffes kaum spürbar. Die meisten Passagiere fühlen sich noch sicher auf dem Ozeanliner. Doch nicht mehr lange." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Untergang-Beginn.jpg" rel="lightbox"><img id="image847" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Untergang-Beginn.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic Untergang" width="261" height="196" /></a>Erst eine knappe Stunde nachdem die <em>Titanic</em> den Eisberg rammte, machten Matrosen die ersten Rettungsboote klar. Doch im ersten Boot, welches für 65 Personen ausgelegt war, saßen nur 27 Passagiere. Warum? Zum einen hatten die Offiziere und selbst der Captain Angst, dass die Boote bei voller Belastung durchbrechen würden. Und zum anderen fühlten sich die allermeisten Passagiere auf dem praktisch unsinkbarem Schiff sicherer, als in einem kleinen Holzboot. Deswegen waren auch die folgenden Rettungsboote ähnlich unterbesetzt. In den ersten 5 Booten befanden sich insgesamt 164 Menschen, und 161 freie Plätze.</p>
<p>Um 1:15 Uhr schwappten bereits 30.000 Tonnen Wasser im Bug. Die Schräglage des Schiffes war nun nicht mehr zu übersehen; das Vorderschiff war bis zum Welldeck überspült. Plötzlich trauten sich immer mehr Passagiere in die Boote. Auch das Misstrauen der Offiziere gegen eine mögliche Überladung der Boote sank. Auf einmal saßen bis zu 70 Menschen in den Rettungsbooten. Doch diese Erkenntnis kam zu spät. Nur vier von insgesamt 18 zu Wasser gelassenen Booten waren voll besetzt. Die anderen ruderten mit insgesamt rund 500 leeren Plätzen von der <em>Titanic</em> weg.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die Titanic kurz vor ihrem endgültigem Untgergang." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Untergang.jpg" rel="lightbox"><img id="image837" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Untergang.jpg" alt="RMS Titanic Untergang" width="309" height="206" /></a>Gegen 2:12 Uhr war der Großteil des Schiffes bereits unter Wasser, und das Heck begann sich aus dem Meer zu erheben. Weitere drei Minuten später hatte der Rumpf der <em>Titanic</em> einen Winkel von 45 Grad erreicht. Unzählige Menschen auf Deck konnten sich nirgends mehr festhalten und fielen in die Tiefe. Um 2:18 Uhr erlöschen die letzten Lichter. Unter der Wasseroberfläche brach der Luxusliner auseinander. Das nun auch an der Bruchstelle volllaufende Vorderschiff zog nun das Heck mit imenser Gewalt nach unten, wodurch das Heck immer steiler aufgestellt wurde. Schließlich rissen auch die letzten stählernen Verbindungen ab, und der Bug raste mit einer Geschwindigkeit von knapp 50 km/h in Richtung Meeresgrund. Währenddessen verweilte das Heck in seiner annähernd senkrechten Lage noch wenige Minuten, bis es gegen 2:20 Uhr schließlich in den Tiefen des <em>Atlantiks</em> versschwand.</p>
<p>Erst jetzt wurde vielen Passagieren in den Booten klar, dass bei weitem nicht alle gerettet wurden. Trotzdem kehrte zunächst kein Boot zurück. Es bestand die Angst, die Boote würden kentern, wenn zu viele auf einmal in die Boote klettern. Nur zwei von den 18 Rettungsbooten ruderten zurück, um nach Überlebenden zu suchen. Doch auch sie haben zu lange gewartet. Nur wenige konnten noch gerettet werden. Die meisten waren schon lange erfrohren.</p>
<p>Von den insgesamt 2.224 Menschen, die an Bord waren, überlebten nur 711 das Unglück. Knapp 1.500 Menschen verloren in dieser Nacht ihr Leben. Dazu gehören unter anderem Captain <em>Smith</em>, der 1. Offizier <em>Murdoch</em>, der Konstrukteur <em>Thomas Andrews</em>, und auch der damals reichste Mann Amerikas, <em>John Jacob Astor</em>.</p>
<p>Doch wie konnte es überhaupt zu einen solchen Desaster kommen? Und hätte man die <em>Titanic</em> kurz vor der Kollision noch retten können? Oder war das Schicksal des Schiffes schon viel früher besiegelt?</p>
<p><a class="imagelink" title="Der Konstrukteur Thomas Andrews plante ursprünglich eine zweite Reihe Rettungsboote. Doch man befürchtete, die Passagiere würden sich durch so viele Rettungsboote verunsichert fühlen." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Bootsdeck.jpg" rel="lightbox"><img id="image846" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Bootsdeck.jpg" alt="Bär Facts RMS Titanic Bootsdek" width="252" height="202" /></a>Die beispiellose Tragödie der <em>Titanic</em> hat nicht nur eine, sondern eine Vielzahl von Ursachen, die alle gleichermaßen zum Untergang beigetragen haben. Zum einen war es zweifellos das blinde Vertrauen in die Technik, das Captain <em>Smith</em> veranlasste, trotz der vielen Eiswarnungen eine derart hohe Geschwindigkeit zu befehlen. Hinzu kommt, dass im Ausguck weder Scheinwerfer noch Ferngläser vorhanden waren. Dieser Umstand machte es <em>Frederick Fleet</em> sehr schwer, Eisberge in der mondlosen Nacht auszumachen. Darüber hinaus waren die Matrosen mit dem Herablassen der Boote völlig überfordert. Eine solche Situation wurde vorher niemals geprobt. Zudem waren für die rund 2.200 Personen nur 1.178 Plätze in den Rettungsbooten vorgesehen. Zum Glück, könnte man sagen: Vorgeschrieben waren für ein Schiff dieser Größe nämlich nur 756 Plätze.</p>
<p>Doch neben diesen unumstößlichen Fakten gab es seit 1912 auch viele Theorien, die den Untergang der <em>Titanic</em> erklären sollen. Einige davon wurden im Lauf der Zeit entkräftet. Ein Argument, welches in der Vergangenheit immer wieder zu Sprache kam, ist dass die Schotten der <em>Titanic</em> zu niedrig waren. Fakt ist, dass die Schotten meist im D- oder E-Deck endeten. Deshalb, so nahm man lange Zeit an, konnte das Wasser über das E-Deck in andere, unversehrte Kammern fließen. Doch heute gehen Experten davon aus, dass der Bug in jedem Fall bis zum ersten offenen Deck (dem C-Deck) versunken wäre. Durchgehende Schotten hätten die Tragödie nur verzögert, nicht verhindert. Denn auf dem C-Deck gab es unzählige Eingänge, Luken und Lüftungsrohre, durch die das Wasser einen Weg in die nächsten Kammern gefunden hätte.</p>
<p><a class="imagelink" title="Die Titanic in der Belfaster Werft Harland &amp; Wolff. Auf diesem Foto wird die gewaltige Größe der Schiffsschrauben deutlich." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Schiffsschrauben.jpg" rel="lightbox"><img id="image842" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Schiffsschrauben.jpg" alt="RMS Titanic Schifssschrauben Werft Harland &amp; Wolff" width="279" height="212" /></a>Andere Leute sind der Meinung, das Ruder der <em>Titanic</em> sei schlicht und ergreifend zu klein gewesen, um ein adäquates Ausweichmanöver durchzuführen. Dabei wird die <em>Titanic</em> gern mit den Konkurrenzschiffen <em>Lusitania</em> und <em>Mauretania</em> verglichen. Ein solcher Vergleich ist jedoch unangebracht, da beide Dampfer mit erheblichen Subventionen der britischen Regierung gebaut wurden. Im Gegenzug dazu mussten sie im Kriegsfall als Hilfskreuzer zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund hatten die beiden Dampfer der <em>Cunard-Line</em> schärfere Anforderungen zu erfüllen, als rein zivile Schiffe. Das Ruder der <em>Titanic</em> genügte selbstverständlich allen Konstruktionsrichtlinien für die zivile Schifffahrt. Eine bessere Manövrierfähigkeit des Schiffes war angesichts des Einsatzzwecks nicht erforderlich.</p>
<p>Auch wird Kritik an dem 1. Offizier <em>Murdoch</em> geübt: Er hätte erst gar nicht versuchen sollen, dem Eisberg auszuweichen, sondern ihn frontal rammen sollen. Simulationen zeigen, dass die <em>Titanic</em> wahrscheinlich schwimmfähig geblieben wäre. Doch sicher ist dies nicht. Letztendlich weiß niemand, was genau passiert, wenn 60.000 Tonnen Stahl mit 300.000 Tonnen Eis zusammenkrachen. Womöglich hätte es die riesigen Kessel aus ihren Verankerungen gerissen. Dies hätte die Außenhaut des Schiffes beschädigen können. Oder wäre es zu einer Kesselexplosion gekommen? Die Folgen wären verheerend gewesen. Zudem verkennen die Kritiker den psychischen Druck, unter dem <em>Murdoch</em> stand: Kein Schiffsführer würde den größten Dampfer der Welt tatenlos auf einen Eisberg krachen lassen.</p>
<p><a class="imagelink" title="Dieses Foto wurde einige Tage nach dem Untergang aufgenommen. Es ist sehr wahrscheinlich, das dieser Eisberg zum Untergang der Titanic führte." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Eisberg.jpg" rel="lightbox"><img id="image841" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Eisberg.jpg" alt="RMS Titanic Eisberg Iceberg" width="272" height="167" /></a>Andere Experten meinen, er hätte zwar ausweichen, aber die Geschwindigkeit beibehalten sollen. <em>Murdoch</em>&#8217;s Bremsmanöver habe die Wirkung des Ruders beeinträchtigt. Dies ist zwar korrekt, doch hätte er die Geschwindigkeit beibehalten, wäre auch das Heck mehr in Richtung Steuerbord ausgebrochen. Dann hätte die <em>Titanic</em> den Eisberg zwar weiter hinten, jedoch mit größerer Gewalt und in einem stumpferen Winkel getroffen. Wahrscheinlich hätte sich das Schiff dann nicht einmal zwei Stunden über Wasser halten können.</p>
<p>Neuere Theorien geben einem Feuer in einem Kohlebunker eine entscheidende Nebenrolle auf der Bühne der Ursachen: Im Steuerbord-Kohlebunker zwischen Kesselraum fünf und sechs brach noch vor dem Ablegen in <em>Southhampton</em> ein Schwelbrand aus. Die damals übliche Methode in solchen Situationen war die Kohle schneller als normal in den Kessel zu schaufeln, bevor der Brand außer Kontrolle geraten kann. War dies der Grund für die unangemessen hohe Geschwindigkeit der <em>Titanic</em>? Niemand weiß es genau.</p>
<p>Eine ganz andere Theorie sieht in der Schiffskatastrophe nichts weiter als einen kalkulierten Versicherungsbetrug. <a class="imagelink" title="Das Wrack der Titanic liegt in knapp 3.800 Meter Tiefe. Hier sieht man den vorderen Teil des Wracks. Gezeichnet nach Unterwasserfotos." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Wrack.jpg" rel="lightbox"><img id="image838" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2010/02/Titanic-Wrack.jpg" alt="RMS Titanic Wrack Wreck" width="289" height="236" /></a>Die <em>Olympic</em> hatte 1911 zwei teure nicht versicherte Unfälle, und musste zurück in die Werft <em>Harland &amp; Wolff</em>, wo sie neben der im Bau befindlichen <em>Titanic</em> lag. Dort seien die Namensschilder der beiden Schwesterschiffe ausgetauscht worden. Die notdürftig reparierte <em>Olympic</em> sei dann angeblich absichtlich in das schon länger bekannte Eisfeld gekracht, die Reederei habe aber die <em>Titanic</em>-Versicherungssumme kassiert. Eine schöne Theorie &#8211; und schnell widerlegt: In sämtlichen Wrackteilen der <em>Titanic</em>, die seit 1987 geborgen wurden, ist die Zahlenfolge 401 eingestanzt &#8211; die Baunummer der <em>Titanic</em>. Die Olympic hatte die Baunummer 400.</p>
<p>Auch wenn mittlerweile viele Fragen beantwortet wurden, sind andere noch immer offen. Die meisten davon werden wohl auch nie beantwortet werden. Seit 98 Jahren liegt sie südlich der <em>Neufundlandbank</em>, knapp 3.800 Meter unter dem Meeresspiegel, und rostet langsam vor sich hin. In 20 Jahren wird sie schon fast vollkommen zersetzt sein. Dann bleibt nur noch der unsterbliche Mythos der <em>Titanic</em> bestehen.</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.geo.de/">Titanic &#8211; Der ewige Mythos</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Titanic">Wikipedia</a>, <a href="http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id1054.htm">P.M.</a> und <a href="http://users.skynet.be/lonititanic/1912.htm">Die Legende des Jahrhunderts</a> <strike>no 79</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/titanic-%e2%80%93-mythen-fakten-hintergrunde">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Das Meer &#8211; Die weltgrößte Müllkippe</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 20:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitab von den Augen der Weltöffentlichkeit entstanden in den letzten Jahren dutzende Müllansammlungen mit einer Gesamtgöße von Kanada in den Weltmeeren.
Dies hat nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt im Ozean, sondern auch für den Menschen katastrophale Folgen.
Der Großteil des im Meer treibenden Mülls befindet sich in mehreren Tausend Kilometer großen Wirbeln im Zentrum von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/12/14/das-meer-die-weltgroesste-muellkippe/"><img id="image831" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-im-meer-2.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="218" height="120" /></a>Weitab von den Augen der Weltöffentlichkeit entstanden in den letzten Jahren dutzende Müllansammlungen mit einer Gesamtgöße von <em>Kanada</em> in den Weltmeeren.</p>
<p>Dies hat nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt im Ozean, sondern auch für den Menschen katastrophale Folgen.</p>
<p><span id="more-825"></span><a class="imagelink" title="Der Great Pacific Garbage Patch erstreckt sich über ein gigantisch großes Gebiet." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/great-pacific-garbage-patch.jpg" rel="lightbox"><img id="image830" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/great-pacific-garbage-patch.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="262" height="148" /></a>Der Großteil des im Meer treibenden Mülls befindet sich in mehreren Tausend Kilometer großen Wirbeln im Zentrum von Meeresströmungen. Der größte dieser Art, der <em>Great Pacific Garbage Patch</em>, hat die Größe von Mitteleuropa, und befindet sich zwischen der Westküste der <em>USA</em> und <em>Hawaii</em>. Und täglich wird er größer. Nach Angaben des <acronym title="United Nations Environment Programme">UNEP</acronym> finden jedes Jahr 6,4 Millionen Tonnen Müll den Weg in die Ozeane. Pro Quadratkilometer Meer sind das 46.000 Plastikstücke, die im Wasser treiben. Diese bedeuten das Ende von jährlich 1.000.000 Seevögeln und 100.000 Meereslebewesen.</p>
<p><a class="imagelink" title="In einigen Möwen fanden Biologen bis zu 100 Plastikkleinteile, die von den Seevögeln nicht verdaut werden konnten." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mowe-mull.jpg" rel="lightbox"><img id="image827" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mowe-mull.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="224" height="171" /></a>Meeresschildkröten verwechseln weiße Plastiktüten mit Quallen, wodurch ihre Verdauung blockiert; Seeotter ersticken an Sixpack-Ringen; Seevögel verschlucken Kunststoffteile, die sie nicht verdauen können;  und Fische verfangen sich in den unzähligen ungenutzten Netzen. Dazu kommt der toxische Abfall wie bei Tanker-Unglücken, der Millionen Tiere tötet.</p>
<p>Andere Lebewesen haben sich mittlerweile an die ständige Anwesenheit des vielen Mülls angepasst, und nutzen den Müll für eigene Zwecke. So verwenden Einsiedlerkrebse Plastikflaschen anstatt Muscheln als Behausung. Auch für so manche Fische ist im Meer treibender Müll ein gutes Versteck vor Raubfischen. Doch für die große Mehrzahl der Meeresbewohner ist der allgegenwärtige Müll das Todesurteil. Auch an Stränden findet man große Mengen von Plastikmüll, dass von Tieren wie Wattwürmern gefressen wird.</p>
<p><a class="imagelink" title="Der größte Teil des Mülls in den Weltmeeren befindet sich unter der Wasseroberfläche." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-unter-wasser.jpg" rel="lightbox"><img id="image828" style="float: right;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-unter-wasser.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="218" height="336" /></a>Der Grund, warum über die extreme Verschmutzung der Ozeane in der Vergangenheit kaum berichtet wurde, ist wohl die Tatsache, dass das gesamte Ausmaß der Verschmutzung oft kaum sichtbar ist. Der allergrößte Teil des Plastikmülls im <em>Great Pacific Garbage Patch</em> befindet sich unter der Wasseroberfläche. Ein weiteres Problem ist die mit der Zeit schwindende sichtbare Größe des Mülls. &#8220;Kunststoffe werden im Wasser durch Sonneneinstrahlung und Wellenbewegungen allmählich kleiner und kleiner gemahlen, bis nur noch eine Art Pulver übrig ist&#8221;, erklärt Biologe <em>Richard Thompson</em>. Auf die Frage, was in den kommenden Jahren mit dem Plastik-Staub passiert, weiß selbst er keine Antwort. &#8220;Plastik gibt es erst seit etwa 50 Jahren. Und bisher haben wir keine Anzeichen dafür, dass irgendwelche Mikroorganismen es abbauen können.&#8221;</p>
<p><a class="imagelink" title="Auch an der Wasseroberfläche hat man mit den riesigen Mengen an Müll zu kämpfen." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-im-meer.jpg" rel="lightbox"><img id="image829" style="float: left;" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/11/mull-im-meer.jpg" alt="Bär Facts Müllstrudel Müllteppich Meer Ozean Wasser Strand Kunststoff Plastik Garbage Great Pacific Garbage Patch Ocean Water Beach" width="226" height="151" /></a>Doch auch jetzt, wo das Problem langsam publik wird, ist es noch lange nicht behoben. Die Kosten für die Beseitigung des gigantischen Müllstrudels sind schlichtweg unbezahlbar. Und kein Staat fühlt sich verantwortlich. Sämtliche Müllstrudel befinden sich außerhalb der Hoheitsgewässer der angrenzenden Staaten. Und so wird es noch einige Jahrzehnte dauern, bis die Müllstrudel langsam schrumpfen werden.</p>
<p>In einigen Staaten gibt es jedoch schon erste Erfolge: In <em>Austrailien</em> werden Plastiktüten wohl bald verboten. Im pazifischen Zwergenstaat <em>Palau</em> müssen Reisende, die mit einer Tüte erwischt werden, einen Dollar Strafe zahlen. Noch rabiater gehen die Behörden auf Sansibar vor: Wer dort Plastiktüten einführt oder verteilt, zahlt bis zu 1560 Euro. Na immerhin&#8230;</p>
<p><a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/meeresbiologie-muellkippe-ozean_aid_365840.html">FOCUS</a>, <a href="http://www.diveinside.de/aktuell_Ein_Meer_voller_Muell_3716.html">diveinside.de</a> und <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,533229,00.html">SPIEGEL</a> berichten.<strike> no 78</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/das-meer-%E2%80%93-die-weltgroste-mullkippe">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Das Zwillingsphänomen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 22:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[X-Files]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwillinge gleichen sich bekanntlich wie ein Ei dem anderem. Doch bei einigen Zwillingspaaren gehen die Gemeinsamkeiten weit über die Genetik und den Charakter hinaus &#8211; sie reichen bis ins Reich des Unerkärlichen&#8230;

Die 39-jährige Barbara Herbert aus dem britischem Dover ist beim Zusammentragen der Unterlagen für ihren Pensionsanspruch zufällig auf ihre bis dato unbekannte Zwillingsschwester gestoßen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/10/31/das-zwillingsphaenomen/"><img height="162" width="221" id="image810" alt="Bär Facts Zwillinge Twins Zwillingsphänomen" style="float: left" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/twins.jpg" /></a>Zwillinge gleichen sich bekanntlich wie ein Ei dem anderem. Doch bei einigen Zwillingspaaren gehen die Gemeinsamkeiten weit über die Genetik und den Charakter hinaus &#8211; sie reichen bis ins Reich des Unerkärlichen&#8230;</p>
<p><span id="more-806"></span></p>
<p>Die 39-jährige <em>Barbara Herbert</em> aus dem britischem <em>Dover</em> ist beim Zusammentragen der Unterlagen für ihren Pensionsanspruch zufällig auf ihre bis dato unbekannte Zwillingsschwester gestoßen. Nachforschungen durch <em>John Stroud</em> ergaben, dass die Wege der beiden eineiigen Zwillinge sich schon als Babys getrennt haben. Die Mutter wurde während des Studiums schwanger; gab ihre Töchter zur Adoption frei; und begang schließich 1943 Selbstmord. Die beiden Schwestern wuchsen somit voneinander nichts ahnend bei verschiedenen Familien in anderen Städten auf.</p>
<p><a title="Die Zwillinge aus Matrix Reloaded weisen auch diverse Gemeinsamkeiten auf." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/matrix-twins.jpeg" rel="lightbox"><img height="136" width="250" style="float: right" alt="Bär Facts Matrix Twins Zwillinge" id="image808" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/matrix-twins.jpeg" /></a><em>John Stroud</em> gelang es, die verlorene Zwillingsschwester ausfindig zu machen: <em>Daphne Goodship</em> aus <em>Wakefield</em>. Bei ihrem ersten Treffen in <em>London</em> glaubten beide Zwillingsschwestern ihrem eigenem Spiegelbild gegenüber zu stehen. Natürlich sahen beide Frauen vom Körper her vollkommen identisch aus. Doch auch ihre Kleidung war völlig gleich: beide trugen ein beiges Kleid mit einer braunen Samtjacke. Eine Vereinbarung darüber gab es nicht. Purer Zufall! Oder doch nicht?</p>
<p>Als die beiden dann voneinander erzählten, kamen etliche bizarre Übereinstimmungen ans Licht. Beide Frauen arbeiteten für die jeweilige Stadtverwaltung; so auch ihre Ehemänner, welche sie im Alter von 16 Jahren beim Tanzen kennen lernten. Beide waren einst Schülerlotsen und erlitten mit 15 einen schweren Treppensturz. Sie lasen die selben Magazine und mochten die selben Autoren. Auch der Nachwuchs von <em>Barbara</em> und <em>Daphne</em> wieß deutliche Parallelen auf: Beide Frauen hatten zuerst eine Fehlgeburt, dann gebaren sie 2 Jungen und dann eine Tochter.</p>
<p><a title="Die wohl bekanntesten Zwillinge der Neuzeit: Mary-Kate und Ashley Olsen" class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/olsen-twins-2.jpg" rel="lightbox"><img height="249" width="203" style="float: left" alt="Bär Facts Mary-Kate Ashley Oslen Twins Zwillinge" id="image807" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/olsen-twins-2.jpg" /></a><em>John Stroud</em> registrierte insgesamt 31 Gemeinsamkeiten, die man selbst mit extremer Gedankenakrobatik nicht durch die identische DNA der Schwestern erklären kann. Und auch nach ihrem ersten Treffen gab es immer wieder unerklärliche Parallelen: Ohne vorherige Absprache kauften beide oftmals am selben Tag das gleiche Buch, oder änderten synchron ihre Haarfarbe.</p>
<p>Doch die beiden Schwestern aus <em>England</em> sind keinesfalls ein Einzelfall. Bei weitem nicht. Im Alter von 9 Jahren erfuhr <em>Jim Lewis</em> aus <em>Lima</em> von seinem Zwillingsbruder, der gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurde. Dreißig Jahre später bat der die Behörden von <em>Ohio</em>, seinen verlorenen Zwilling zu finden. Und sie fanden ihn: <em>Jim Springer</em> aus <em>Dayton</em>, <em>Ohio</em>.</p>
<p>Auch hier wurden bei dem Treffen zahlreiche Gemeinsamkeiten aufgedeckt. Beide Brüder heirateten zuerst eine <em>Linda</em>; nach der Scheidung folgte dann eine <em>Betty</em>. Beide Ehepaare hatten einen Sohn namens <em>Allan</em> (<em>Alan</em>) und einen Hund, der auf den Namen <em>Toy</em> hörte. Jeder Bruder arbeitete schon mal als Hilfssheriff, Mitarbeiter von <em>McDonalds</em> und als Tankwart.</p>
<p><a title="Die wieder vereinten Zwillinge Jim Lewis und Jim Springer" class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/jim-lewis-and-jim-springer.jpg" rel="lightbox"><img height="179" width="234" style="float: right" alt="Bär Facts Jim Lewis Jim Springer Twins Zwillinge" id="image809" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/jim-lewis-and-jim-springer.jpg" /></a>Darüber hinaus bastelten die beiden <em>Jim</em>&#8217;s in ihrer Freizeit gern Bilderrahmen und Möbelstücke, tranken das gleiche Bier, sahen gerne Stock-Car-Rennen und verabscheuten Baseball. Und beide fuhren Jahr für Jahr an den selben Urlaubsort in <em>Florida</em>: einem besonderem Strand, der weniger als 300 Meter lang ist.</p>
<p>Solche Berichte über bizarre Zusammenhänge getrennter Zwillingspaare gibt es zur Genüge. Doch wie kann man sich derartige Gemeinsamkeiten erklären? Die Genetik erklärt nur die Tatsache, dass sich eineiige Zwillinge zum Verwechseln ähnlich sehen. Einen ähnlichen Charakter und gleiche Interessen könnte man mit etwas Fantasie auch durch die identische DNA erklären. Doch die Tatsache, dass manche Zwillingspaare derart viele Gleichartigkeiten aufweißen, obwohl sie sich praktisch noch nie im Leben gesehen haben, kann man keineswegs durch die Gene erklären. Und bei der Zahl der Berichte über das Zwillingsphänomen, und die Anzahl der jeweiligen unerklärlichen Zusammenhänge lassen auch den Zufall als Grund ausscheiden. Es scheint, als ob getrennte Zwillinge durch eine Art unsichtbares Band miteinander verbunden sind&#8230;</p>
<p>Was glaubt Ihr? Gibt es zwischen Zwillingen eine unsichtbare Verbindung, oder sind solche Gemeinsamkeiten nur Zufall?</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/R%C3%A4tselhafte-Wirklichkeiten-Viktor-Farkas/dp/3784426891/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1257019420&#038;sr=8-1">Rätselhafte Wirklichkeiten, ISBN 3-7844-2689-1</a> <strike>no 77</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/das-zwillingsphanomen">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Der gläserne Bürger &#8211; Privatsphäre war gestern</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 17:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[High Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch neue Gesetze und Technologien wird es bald keinerlei Privatsphäre mehr geben. Sämtliche Telefongespräche, E-Mails, Internet-Verbindungen und persönliche Daten auf dem eigenen PC können vom Staat eingesehen werden &#8211; vollkommen legal.
Darüber hinaus schreitet die Internet-Zensur weiter voran: In vielen Staaten gibt es hunderttausende Websites, die auf dem Index stehen, welche innherhalb des Staates schlichtweg nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/08/20/der-glaeserne-buerger-privatsphaere-war-gestern/"><img height="150" width="250" id="image592" alt="Bär Facts Totale Überwachung Kamera" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/sicherheitskameras.jpg" /></a>Durch neue Gesetze und Technologien wird es bald keinerlei Privatsphäre mehr geben. Sämtliche Telefongespräche, E-Mails, Internet-Verbindungen und persönliche Daten auf dem eigenen PC können vom Staat eingesehen werden &#8211; vollkommen legal.</p>
<p>Darüber hinaus schreitet die Internet-Zensur weiter voran: In vielen Staaten gibt es hunderttausende Websites, die auf dem Index stehen, welche innherhalb des Staates schlichtweg nicht  mehr abgerufen werden können. Dies hebelt die Meinungsfreiheit aus den Fugen.</p>
<p>Und das ist erst der Anfang&#8230;</p>
<p><span id="more-587"></span> In Deutschland wurden schon vor mehreren Jahrzehnten tausende Telefonate abgehört &#8211; ohne richterlichen Beschluss, und ohne einen direkten Verdacht. Als die illegale Abhör-Aktion ans Licht kam, gab es einen riesigen Skandal.<br />
Heute, in Zeiten, in denen man ohne groß darüber nachzudenken, viele seiner persönlichen Daten im Netz zur Schau stellt, interessiert dies scheinbar niemanden mehr. Auch das neue BKA-Gesetz macht verhältnismäßg wenig Trubel. Und das trotz der weitreichenden Folgen für jederman, die das Gesetz mit sich bringt.</p>
<p><a class="imagelink" title="Uncle Sam wants your Information!" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/uncle-sam.jpg" rel="lightbox"><img height="224" width="201" id="image591" alt="Bär Facts Uncle Sam" style="float: left" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/uncle-sam.jpg" /></a>Mit dem 1.1.2009 ist die neuste Fassung des BKA-Gesetzes in Kraft getreten. Das Gesetz erlaubt es dem Bundeskriminalamt, jeden einzelnen Bürger mittels Vorratsdatenspeicherung zu überwachen, seine Wohnung abzuhören und seinen PC auszuspähen. Der E-Mail-Verkehr ist genauso erkennbar, wie jede besuchte Website, jeder eingetippte Suchbegriff, und jede Mausbewegung auf dem Bildschirm. Privatsphäre: Fehlanzeige.<br />
Dieses Gesetz macht aus dem BKA eine gefährlich mächtige Mischung aus dem <acronym title="Federal Bureau of Investigation">FBI</acronym> und der <acronym title="Central Intelligence Agency">CIA</acronym>.</p>
<p>Offiziell dient das BKA-Gesetz der (vorbeugenden) Bekämpfung von Terror. Der kleinste Verdacht auf eine terroritische Handlung legetemiert den Lauschangriff auf harmlose Bürger. Und verdächtig macht man sich schnell: Schon durch ein Auslandsgespräch, bestimmte <acronym title="z.B. Bombe">Schlagwörter</acronym> in Telefonaten oder E-Mails, oder das Besuchen von diversen Websites, die in irgendeiner Form mit Terror in Verbindung stehen (könnten), reichen aus, um vom Staat legetim ausspioniert zu werden.</p>
<p><a class="imagelink" title="Ob Justitia noch zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann?" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/justitia.jpg" rel="lightbox"><img height="189" width="223" id="image590" alt="Bär Facts Justitia" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/justitia.jpg" /></a>Unlängst haben eine Gruppe von angesehenen Persönlichkeiten eine Verfassungsbeschwerde gegen das BKA-Gesetz eingelegt. Es widerspricht der per Grundgesetz garantieren Pressefreiheit, der ärtzlichen Schweigepflicht, dem Vertrauensverhältnis zwischen Mandant und Anwalt, und nicht zuletzt massiv dem Schutz der Privatsphäre.</p>
<p>Doch selbst, wenn das Gesetz bald wieder bürgerfreundlicher gestaltet wird, und somit all diese Dinge wieder gesetzlich garantiert werden können, so kann man sich als Bürger dennoch nicht sicher fühlen. Denn sowohl die Privatsphäre als auch die Meinungsfreiheit kann man heute via High-Tech aushebeln. Legal, oder nicht &#8211; Privatsphäre ist gleich null.</p>
<p><a title="In einen solchen Computer Chip kann man eine Hintertür einbauen, die keine Firewall der Welt schließen kann." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/computer-chip.jpg" rel="lightbox"><img height="167" width="250" style="float: left" alt="Bär Facts Computer Chip" id="image593" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/08/computer-chip.jpg" /></a>&#8220;In einem Chip mit 1,7 Millionen Schaltstellen mussten wir nur 1.341 Stellen verändern, und schon öffnete sich eine Hintertür, über die man von außen auf den Rechner zugreifen könnte.&#8221; So <em>Samuel King</em> von der <em>University of Illinois</em>. Diese Art von Chip-Veränderungen nennt man Hardware-Viren. Wenn man einen solchen veränderten Chip in seinem PC eingebaut hat, gibt es keine Firewall der Welt, die den PC vor Missbrauch seiner Daten schützen kann. Denn Anti-Viren-Software hilft gegen Hardware-Viren so gut wie eine kugelsichere Weste gegen Bakterien.</p>
<p>Aber auch Software kann das Grundgesetz außer Kraft setzen. In vielen Staaten gibt es derzeit Schwarze Listen, deren Inhalt Websites sind, die nach Meinungen der Staaten verboten sein sollten. Von den jeweiligen Ländern aus kann man diese Websites schlichtweg nicht mehr abrufen. Bisher gibt es offiziell über 35 Staaten, die über eine solche Black List verfügen, darunter auch Deutschland.</p>
<p>Anfangs wurden nur Websites geblockt, die Kinderpornografie o.Ä. beinhalten. Doch heute macht die Internet-Zensur selbst vor scheinbar harmlosen Websites wie Blogger-Seiten, Internet-Foren oder Download-Portalen nicht halt. Allein in <em>Australien</em> sollen zeitnah über 10.000 Websites gesperrt werden. In <em>Saudi-Arabien</em> sind es sogar 400.000. Und im <em>Iran</em> wurde im Frühjahr 2009 aufgrund von Online-Protesten nach der Präsidentschaftswahl im ganzen Land das Internet gesperrt.</p>
<p>Bei derartigen Verhältnissen kann von Presse- und Meinungsfreiheit keine Rede mehr sein. Wie es weiter gehen wird, kann nur die Zukunft zeigen&#8230; Aber derzeit sieht diese sehr düster aus!<br />
<a href="http://weltderwunder.de.msn.com/">Welt der Wunder 8/09</a> und <a href="http://www.ehlersverlag.de/">raum &#038; zeit August 2009</a> berichten. <strike>no 76</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/der-glaserne-burger-%e2%80%93-privatsphare-war-gestern">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		</item>
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		<title>Es gibt Regen, den gibts gar nicht!</title>
		<link>http://www.baerfacts.de/2009/06/30/es-gibt-regen-den-gibts-gar-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 11:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>
		<category><![CDATA[X-Files]]></category>

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		<description><![CDATA[Frosch- und Fischregen sind wirklich ein alter Hut. Nicht, dass man eine wissenschaftliche Erklärung für sie hätte, aber man kennt sie eben schon.
Doch es regnen noch ganz andere Dinge vom Himmel, die noch viel rätselhafter zu sein scheinen. Bislang konnte kein Wissenschaftler alle Unklarheiten um das seltene Wetterphänomen restlos erklären.

Zu Anfang erst mal eine kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/06/30/es-gibt-regen-den-gibts-gar-nicht/"><img height="194" width="170" id="image563" alt="Bär Facts Tierregen Animalrain Animal Rain" style="float: left" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/tierregen-1.jpg" /></a>Frosch- und Fischregen sind wirklich ein alter Hut. Nicht, dass man eine wissenschaftliche Erklärung für sie hätte, aber man kennt sie eben schon.</p>
<p>Doch es regnen noch ganz andere Dinge vom Himmel, die noch viel rätselhafter zu sein scheinen. Bislang konnte kein Wissenschaftler alle Unklarheiten um das seltene Wetterphänomen restlos erklären.</p>
<p><span id="more-562"></span></p>
<p>Zu Anfang erst mal eine kleine Liste belegter Fälle von Tierregen in der Neuzeit. Ähnliche Berichte gab es aber auch schon zu biblischen Zeiten.</p>
<ul>
<li>Am 24. August 1918 regnete es in <em>Hendon</em>, <em>Großbritannien</em>, 10 Minuten lang hunderte Fische; auf einer Fläche von gerade mal 30 mal 60 Metern. Alle Fische waren bereits lange vor dem Aufprall tot.</li>
<li>Während eines Gewitters fielen am 20. Mai 1881 mehrere Tonnen von Uferschnecken und Einsiedlerkrebsen auf die <em>Cromer Gardens Road</em>, <em>Großbritannien</em>, und deren angrenzenden Felder nieder.</li>
<li><a class="imagelink" title="Neben regnenden Fischen und Fröschen gibt es auch Berichte über Spinnen, Schlangen, Schnecken und Aale, und noch viele andere Tierarten, die vom Himmel regneten." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/tierregen-8.png" rel="lightbox"><img height="178" width="237" id="image566" alt="Bär Facts Tierregen Animalrain Animal Rain" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/tierregen-8.png" /></a>Im Dezember 1972 regnete es tausende von Fröschen über der <em>Sahara</em>.</li>
<li>Im Januar 1969 fielen in <em>St. Mary&#8217; City</em>, im US-Bundesstaat <em>Maryland</em>, hunderte tote Enten auf die Straßen. Binnen einer Minute waren ganze Straßenzüge mit den Kadavern bedeckt.</li>
<li>In Alabama kam es 1892 zu einer richtigen Sinflut von Aalen. Die Aale wurden von den Anwohnern verkauft, und mit dem, was übrig blieb, düngten die ansässigen Bauern ihre Felder.</li>
</ul>
<p><a title="Ist ein solcher Tornado der Grund für einen Tierregen? Vieles spricht dagegen." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/tornado.jpg" rel="lightbox"><img height="304" width="202" style="float: left" alt="Bär Facts Tierregen Animalrain Animal Rain Tornado" id="image568" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/tornado.jpg" /></a>Dies ist nur ein winziger Auszug aus der schier endlosen Liste belegter Fälle dieses seltsamen Phänomens. Bis heute ist die Ursache des Wetterphänomens ungeklärt. Natürlich gab es Versuche, das Phänomen wissenschaftlich zu erklären. Die einzig brauchbare Vermutung ist, dass die Tiere durch einen Tornado bzw. eine Wasserhose in die Höhe gesaugt werden, und dann in einiger Entfernung mit dem normalem Regen eines Gewitters wieder auf die Erde fallen. Doch dies erklärt in keinster Weise, warum in den allermeisten Fällen nur einzelne Tierarten zu Boden regnen. Hätte wirklich ein Tornado die Tiere hoch gesaugt, dann würden sich darin eine Vielzahl von verschiedenen Tierarten wiederfinden lassen, mitsamt Tonnen von Erde und Steinen. Desweiteren wurde zum Zeitpunkt eines Tierregens praktisch nie ein Tornado oder etwas Derartiges gemeldet, und Regenwolken waren meist auch keine zu sehen.</p>
<p>Doch das Regnen von bestimmten Tierarten ist nur die Spitze des Eisbergs. Es git bestätigte Fälle von regnenden Steinen, Salzkristallen, Kupferlegierungen, Hagel aus Natriumkarbonat und Salpetersäure; und das zu Zeiten, als es weder Umweltverschmutzung noch Industrieabfälle gab. Desweiteren fielen noch Zinkklumpen, Glasstücke, Nägel, Schrauben, Muttern, Schrotkugeln und ganze Ziegelsteine vom Himmel.<br />
<a class="imagelink" title="Dies sind Kaulquappen, die 2009 in Japan zu Boden regneten." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/tierregen-3.jpg" rel="lightbox"><img height="140" width="235" id="image565" alt="Bär Facts Tierregen Animalrain Animal Rain" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/tierregen-3.jpg" /></a>Auch bei solch anorganischem Regen tut man sich mit wissenschaftlichen Erklärungen schwer.</p>
<p>Gekrönt wird der anorganische Regen von den vielfarbigen, durchbohrten Glaskugeln, die in der indischen Stadt <em>Bijori</em> niedergingen. Dieser Regen hielt, mit Unterbrechungen, fast ein Jahrhundert an. Und dies kann man nun wirklich nicht mit einem Tornado erklären.</p>
<p>Aber es wird noch unerklärlicher:</p>
<ul>
<li>Am 8. März 1867 regnete es in <em>Kentucky</em> Fleischfetzen. Die einzelnen Stücke hatten die Form von Würfeln mit einer Kantenlänge von acht bis zehn Zentimetern; und waren frisch wie vom Metzger. Ein Wissenschaftler vor Ort probierte kurzerhand ein Stückchen davon, und emfand es als wohlschmeckend.</li>
<li>In <em>Bath County</em> bedeckten am 3. März 1876 unzählige dünn geschnittene Streifen aus frischem Fleisch die Hügel und Felder. Viele der Fleischstreifen waren noch blutig, als sie vor mehreren Augenzeugen scheinbar aus dem Nichts herunter fielen.</li>
<li>Hunderte Pfund zerschnitzelter Fleischstücke regnete es am 8. August 1869 bei <em>Los Nietos</em>, <em>Karlifornien</em>. Ihre Größe variierte von Dollarmünzen bis hin zu Handgröße.</li>
<li>In <em>Brasilien</em> ging am 27. August 1968 ein Regen aus Fleisch und Blut nieder. Der Regen zwischen <em>Cocpava</em> und <em>Sao José dos Campos</em>  bedeckte in nur fünf bis sieben Minuten eine Fläche von einem Quadratkilometer.</li>
<li>Am 15. Mai 1890 regnete es in <em>Messignadi</em> in <em>Kalabrien</em> literweise Vogelblut. Die offizielle Erklärung seitens der Meteorologen besagt, dass ein Vogelschwarm von einem Sturm zerfetzt wurde. Peinlicherweise geht aus den Aufzeichnungen derselben Fachleute hervor, daß zu dieser Zeit absolute Windstille herrschte.</li>
</ul>
<p><a class="imagelink" title="So sieht es aus, wenn man durch einen Blutregen hindurch fährt." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/blutregen-2.jpg" rel="lightbox"><img height="210" width="232" id="image567" alt="Bär Facts Tierregen Animalrain Animal Rain Blutregen Bloodrain Bloodrain" style="float: left" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/06/blutregen-2.jpg" /></a>In keinem der erwähnten Fälle wurden je Kadaver oder Reste davon in der Landschaft gefunden. Niemand kann sich erklären, wo die vielen Fleischstückchen und das viele Blut her kommt. Und auch, wie das Fleisch in vielen Fällen so glatt und säuberlich abgeschnitten wurde, vermag niemand zu beantworten.<br />
So absurd es auch klingen mag: Das klingt alles nach einem Schlachthaus der Götter. Doch eine wirklich wissenschaftliche Erklärung gibt es derzeit nicht. Zumindest nicht für die große Mehrzahl der dokumentierten Fälle von Tierregen.</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.freenet.de/freenet/wissenschaft/paranormal/mystery/tierregen/index.html">freenet.de</a>, <a href="http://www.allmystery.de/themen/mt22392">Allmystery</a>, <a href="http://www.geisternet.com/index.htm?FILE=http://www.geisternet.com/Phaenomene/Phaenomene_MysterioeseNiederschlaege.htm">GeisterNet</a> und <a href="http://www.amazon.de/R%C3%A4tselhafte-Wirklichkeiten-Viktor-Farkas/dp/3784426891/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1257019420&amp;sr=8-1">Rätselhafte Wirklichkeiten, ISBN 3-7844-2689-1</a> <a href="http://www.baerfacts.de/...---..."> <strike>no 74</strike></a></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/es-gibt-regen-den-gibts-gar-nicht">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Die Evolution der Evolutionstheorie</title>
		<link>http://www.baerfacts.de/2009/05/08/die-evolution-der-evolutionstheorie/</link>
		<comments>http://www.baerfacts.de/2009/05/08/die-evolution-der-evolutionstheorie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 14:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun Facts]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Charles Darwin 1858 die Evolutionstheorie aufstellte, bezog er sich ausschließlich auf die Evolution in der Biologie &#8211; dem Weiterentwickeln vom Einzeller bis hin zum komplexen Lebewesen.
Er ahnte damals nicht, dass man die Evolutionstheorie auf sämtliche alltäglichen Prozesse anwenden kann &#8211; auf subatomarer Ebene, wie auch auf interstellarer Ebene im Weltall. Heute gibt es Wissenschaftler, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/05/08/die-evolution-der-evolutionstheorie/"><img height="145" width="215" id="image535" alt="Bär Facts Evolution Darwin" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/05/evolution.jpg" /></a>Als <em>Charles Darwin</em> 1858 die Evolutionstheorie aufstellte, bezog er sich ausschließlich auf die Evolution in der Biologie &#8211; dem Weiterentwickeln vom Einzeller bis hin zum komplexen Lebewesen.</p>
<p>Er ahnte damals nicht, dass man die Evolutionstheorie auf sämtliche alltäglichen Prozesse anwenden kann &#8211; auf subatomarer Ebene, wie auch auf interstellarer Ebene im Weltall. Heute gibt es Wissenschaftler, die in der Evolutionstheorie die lang ersehtnte &#8220;Welt-Formel&#8221; sehen.</p>
<p><span id="more-534"></span></p>
<p>Die Evolution &#8211; Nach <em>Darwin</em> braucht es gerade einmal 3 Vorraussetzungen, damit eine Evolution statt findet.</p>
<ol>
<li><u>Vartiation</u> &#8211; Individuen, die sich von einander unterscheiden.</li>
<li><u>Selektion</u> &#8211; Die Individuen kämpfen um die wenigen Recourcen. Es findet ein Auslese-Prozess statt.</li>
<li><u>Vererbung</u> &#8211; Die Eigenschaften, die das Überleben gesichert haben, werden weitervererbt.</li>
</ol>
<p><a title="DNS - Der Baustein des Lebens" class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/05/dna.jpg" rel="lightbox"><img height="168" width="232" style="float: left" alt="Bär Facts DNA DNS" id="image536" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/05/dna.jpg" /></a>Diese 3 Vorraussetzungen sind der Grundbaustein einer Evolution. Und das Ergebnis der biologischen Evolution läßt sich spielend in Museen erkennen. Die Individuen, die zu schwach, oder zu schlecht an ihre Umgebung angepasst waren, starben aus. Aber jene Individuen, die gegenüber allen anderen im Vorteil waren, haben überlebt, und sich über Millionen von Jahren weiter entwickelt &#8211; vom Einzeller zum komplexen Lebewesen.</p>
<p>So weit die <em>Darwin</em>&#8217;sche Evolutionstheorie. Doch es gibt eine ganze Reihe von renommierten Wissenschaftlern, allen voran <em>Daniel Dennett</em>, die die Evolution nicht nur in der Biologie sehen. Sie sehen sie einfach überall: In der subatomaren Welt, in der interstellaren Ebene, und auch bei allen Errungenschaften der menschlichen Kultur: Sprache, Kunst, Religion, Wissenschaft&#8230; Als sei sie eine Art universeller Algorithmus.</p>
<p><a class="imagelink" title="Charles Darwin in jungen Jahren; lange bevor er seine Evolutionstheorie veröffentlichte." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/charles-darwin.jpg" rel="lightbox"><img height="198" width="239" id="image800" alt="Bär Facts Evolution Evolutionstheorie Charles Darwin" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/charles-darwin.jpg" /></a>Nehmen wir mal die menschliche Kultur als Beispiel. Was ein Gen für den Körper ist, dass sind sogenannte &#8220;Meme&#8221; für die Kultur. Ein Mem kann ebenso ein Lied oder ein Witz sein; ein Gerücht oder ein Zitat. Eben der bunte Zoo menschlicher Geisteserzeugnisse. Doch was hat dies alles mit Evolution zu tun? Nun; jedes Mem konkuriert mit jedem anderem, und will weiter verbreitet werden. Und nur die wenigsten Meme setzte sich auf Dauer durch.<br />
Ein Beispiel dafür wäre, wenn jemand ein Gerücht über den neuen Firmenchef in die Welt setzt. Jeder, der es hört, gibt es weiter, unbewusst in einer leicht veränderten Version. Doch nicht alle Varianten können sich in der Belegschaft durchsetzen &#8211; sie werden selektiert. Wie in der Natur überleben nur die  besten Varianten des Gerüchts. Und das sind nicht immer die, die am nächsten an der Wahrheit liegen.</p>
<p><a title="Die Andromeda Galaxie - wird auch sie von der Evolution beeinflusst?" class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/05/galaxie.jpg" rel="lightbox"><img height="172" width="259" style="float: left" alt="Bär Facts Galaxie Andromeda" id="image537" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/05/galaxie.jpg" /></a>Und auch in den allergrößten Strukturen wirkt die Evolution. Der kanadische Physiker <em>Lee Smolin</em> vom <em>Perimeter Institute</em>, <em>Waterloo</em>, behauptet, dass es neben unserem Universum noch eine ganze Reihe anderer Univeren gibt, die miteinander wetteifern. Bei allen Universen unterscheiden sich die Naturgesetze geringfügig, z.B. die Masse der Elementarteilchen. Und nur die am besten angepassten Universen überdauern, und können viele Schwarze Löcher produzieren, die als Geburtststätte für neue Welten gelten. Also auch hier: Variation, Selektivität und Vererbung.</p>
<p><a title="Das hatte die Evolution vor 65 Millionen Jahren ganz sicher nicht im Sinn." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/asteroid.jpg" rel="lightbox"><img height="145" width="256" style="float: right" alt="Bär Facts Evolution Asteroid Komet Dinosaurierer" id="image801" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/asteroid.jpg" /></a>Natürlich gibt es in der Evolution, sei es nun die biologische, oder sonst eine, viele Zufälle. Ein Beispiel wäre das plötzliche Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Das hatte die Evolution gewiss nicht im Sinn. Derartige Zufälle gibt es natürlich auch in allen anderen Evolutionen zu beobachten. Aber gerade Zufälle sind es, die der Evolution oftmals einen großen Sprung verschaffte. So gingen aus Zufällen Genmutationen hervor, die wiederum völlig neue Tierarten hervorgebracht hatten. Genauso ist es bei einer stellaren Kollision zwischen einem Planeten mit einem anderem. (Eine Theorie besagt, dass der Mond bei einem solchen Ereignis entstanden ist.)</p>
<p>So weit aber dachte <em>Darwin</em> vor knapp 150 Jahren nicht. Und doch hat er möglicherweiße damals die Weltformel entdeckt, mit der sich alle Mysterien und Rätsel der Menschheit erlären lassen. Zumindest erscheint nun alles in einem etwas anderem Licht.</p>
<p>In der <a href="http://www.pm-magazin.de/de/">PM April 2009</a> findet Ihr einen ausführlichen Artikel zum Thema. <strike>no 73</strike><br />
Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/die-evolution-der-evolutionstheorie">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Überlebte Jesus Christus seine Kreuzigung?</title>
		<link>http://www.baerfacts.de/2009/04/05/ueberlebte-jesus-christus-seine-kreuzigung/</link>
		<comments>http://www.baerfacts.de/2009/04/05/ueberlebte-jesus-christus-seine-kreuzigung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 19:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jesus Christus &#8211; der Sohn Gottes. Er vollbrachte viele Wunder, betete und predigte viel. Er wurde ans Kreuz genagelt, starb, und verließ 3 Tage später wieder das Reich der Toten, und fuhr in den Himmel.
So beschreibt die Bibel das Leben des Jesus Christus. Doch es gibt eine ganze Reihe von Hinweisen, die darauf schließen lassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/04/05/ueberlebte-jesus-christus-seine-kreuzigung/"><img height="116" width="161" style="float: left" id="image528" alt="Bär Facts Jesus Christus Kreuzigung" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/04/bar-facts-jesus-christus-kreuzigung.jpg" /></a></p>
<p><em>Jesus Christus</em> &#8211; der Sohn Gottes. Er vollbrachte viele Wunder, betete und predigte viel. Er wurde ans Kreuz genagelt, starb, und verließ 3 Tage später wieder das Reich der Toten, und fuhr in den Himmel.</p>
<p>So beschreibt die Bibel das Leben des <em>Jesus Christus</em>. Doch es gibt eine ganze Reihe von Hinweisen, die darauf schließen lassen, dass <em>Jesus</em> nach seiner Kreuzigung weiter lebte, und unter einem anderem Namen durch die Welt reiste, und schließlich in <em>Indien</em> starb.</p>
<p><span id="more-526"></span><a class="imagelink" title="Die Kreuzigung von Jesus Christus und den 2 Dieben Dismas und Gestas." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/04/bar-facts-jesus-christus-kreuzigung-2.jpg" rel="lightbox"><img height="163" width="229" id="image529" alt="Bär Facts Jesus Christus Kreuzigung" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/04/bar-facts-jesus-christus-kreuzigung-2.jpg" /></a>Natürlich gibt es unzählige Menschen, die nicht an die Wunder und Heiltaten von  <em>Jesus Christus</em> glauben. Doch die Existenz des Propheten, der unter dem Namen <em>Jesus Christus von Nazareth</em> durch <em>Jerusalem</em> und Umgebung pilgerte, und seine Lehren verbreitete, ist durch altrömische Schriften und andere vertrauenswürdige Quellen bestätigt.</p>
<p>Das ist aber auch schon ziemlich alles, was sicher über überliefert ist. Der Große Rest seines Lebens ist nur in der Bibel und ähnlichen Schriften vermerkt. Und die sind keinesfalls hundertprozentig korrekt. Und doch sind es die einzigen Quellen.</p>
<p>Und nach eben diesen Quellen wurde <em>Jesus</em> anno 31 n.Chr. auf dem Hügel <em>Golgatha</em>, im heutigem <em>Jerusalem</em>, gekreuzigt. Um ihm herum wurden noch zwei Diebe, <em>Dismas</em> und <em>Gestas</em>, gekreuzigt. Gewöhnlich dauert der Todeskampf eines Gekreuzigten 3 bis 4 Tage an; doch <em>Jesus</em> wurde schon nach ca. 6 Stunden vom Kreuz genommen, und in das Grab gebracht.</p>
<p><a class="imagelink" title="Eine Zeichnung von Yuz Asaf alias Jesus Christus." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/yuz-asaf.jpg" rel="lightbox"><img height="241" width="183" id="image795" alt="Bär Facts Jesus Christus Christ Yuz Asaf" style="float: left" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/yuz-asaf.jpg" /></a>Im <em>Johannes-Evangelium</em> wird beschrieben, dass von den Trauernden Aloe und Myrrhe in die Grabstätte gebracht wurde. Und dies ist der erste Hinweis darauf, dass <em>Jesus</em> die Kreuzigung überlebt hatte. Denn die beiden Stoffe haben im Judentum weniger mit Leichenbalsamierung als viel mehr mit Wundheilung zu tun.</p>
<p>Das zweite Indiz für das Weiterleben von <em>Jesus Christus</em> ist in uralten, buddhistischen Texten zu finden. Es wird von einem Propheten namens <em>Yuz Asaf</em> gesprochen, der genau wie <em>Jesus</em>, viele Wunder vollbrachte, und seine Lehren im Land verbreitete. Und die gleichen einander, wie ein Ei dem anderem.<br />
Sowohl das Wunder der Brotvermehrung, als auch der Gang übers Wasser sind identisch mit den Wundergeschichten, die über <em>Buddha</em> erzählt werden. Beim Brotwunder stimmt nicht nur das Phänomän an sich, sondern auch die Anzahl der Menschen, der Brote und der Körbe überein. Auch beim Gang übers Wasser sind viele Parallelen zu erkennen. Beide Schüler, <em>Sariputta</em> bei <em>Buddha</em>, und <em>Petrus</em> bei <em>Jesus</em>, versinken in den Wellen wegen ihres fehlenden Vertrauens.</p>
<p><a class="imagelink" title="Das Grab von Yuz Asaf" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/04/bar-facts-grab-von-yuz-asaf.jpg" rel="lightbox"><img height="201" width="170" id="image530" alt="Bär Facts Jesus Christus Grab von Yuz Asaf" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/04/bar-facts-grab-von-yuz-asaf.jpg" /></a></p>
<p>Das ist für viele namhafte Historiker schon der Beweis, dass <em>Jesus</em> seine eigene Kreuzigung überlebte, und dann unter dem Namen <em>Yuz Asaf</em> nach <em>Indien</em> zog, dort seine Lehren mit denen des <em>Buddha</em> vereinte, und diese dort predigte. Aber es gibt noch mehr Hinweise, die diese Theorie untermauern &#8211; das Grab des Propheten <em>Yuz Asaf</em>.</p>
<p>Das Grab befindet sich in der Altstadt von <em>Srinagar</em>, in den nördlichen Bergen <em>Indiens</em>. Die Ausrichtung des Sargs bweist, dass <em>Yuz Asaf</em> nicht nach islamischem oder hinduistischem Brauch bestattet worden war, sondern nach jüdischem Brauch. Auch die überlieferte Beschreibung, die man in dem Grab fand, deutet auf <em>Jesus Christus</em> hin &#8211; es soll sich um einen hellhäutigen, gutmütigen Menschen in weiten, weißen Gewändern gehandelt haben, der sich als Sohn einer Jungfrau ausgab, und mit Engeln sprach.<br />
Im Grab fand man zudem ein Relief mit zwei Fußabdrücken, auf denen man die Wundmale der Kreuzigung erkennen kann. Neben dem Relief fand man ein Kruzifix und ein Rosenkreuz.</p>
<p><a title="Ist das eine Abbildung von Jesus Christus Füßen?" class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/yuz-asaf-fusabdrucke.jpg" rel="lightbox"><img height="149" width="195" style="float: left" alt="Bär Facts Jesus Christus Yuz Asaf Grab Relief Fußabdrücke" id="image796" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/yuz-asaf-fusabdrucke.jpg" /></a>Letztendlich sind dies alles, so eindeutig sie auch scheinen mögen, nur Indizien für eine Theorie. Beweisen lässt sich dies nur, indem man das Grab öffnet, und den Leichnam wissenschaftlich untersucht. Und genau das war es, was der deutsche Religionshistoriker <em>Holger Kersten</em> bereits 1984 erhoffte tun zu können. Doch am Tag vor der geplanten Öffnung des Sargs brachen gewalttätige politische Auseinandersetzungen aus. Seit dem kam es immer wieder zu neuen Gewaltakten, die das Öffnen des Grabs unmöglich machten. Bis heute ist das Geheimnis um den Propheten <em>Yuz Asaf</em> alias <em>Jesus Christus</em> nicht gelüftet.</p>
<p><acronym title="ISBN 3-8289-0804-7">Mystica &#8211; Die großen Rätsel der Menschheit</acronym> <strike>no 72</strike></p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/uberlebte-jesus-christus-seine-kreuzigung">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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		<title>Ving Tsun &#8211; Mehr als nur Selbstverteidigung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 20:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lord Bär</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Human Nature]]></category>

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		<description><![CDATA[Ving Tsun ist das wirkungsvollste und sicherste Selbstverteidigungssystem unserer Zeit. Es unterscheidet sich Grund auf von praktisch allen anderen Kampfstilen weltweit.
Es ist ein weicher Kampfstil, bei dem weder die Größe noch die Stärke des Gegners eine Rolle spielt. Ganz im Gegenteil: Man setzt die Kraft des Gegners gegen ihn ein.
Ving Tsun ist ein Selbstverteidigungssystem, welches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerfacts.de/2009/03/20/ving-tsun-mehr-als-nur-selbstverteidigung/"><img height="136" width="154" style="float: right" alt="Bär Facts Selbstverteidigung Ving Tsun VT" id="image661" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/selbstverteidigung.jpg" /></a><em>Ving Tsun</em> ist das wirkungsvollste und sicherste Selbstverteidigungssystem unserer Zeit. Es unterscheidet sich Grund auf von praktisch allen anderen Kampfstilen weltweit.<br />
Es ist ein weicher Kampfstil, bei dem weder die Größe noch die Stärke des Gegners eine Rolle spielt. Ganz im Gegenteil: Man setzt die Kraft des Gegners gegen ihn ein.</p>
<p><span id="more-513"></span><em>Ving Tsun</em> ist ein Selbstverteidigungssystem, welches ursprünglich speziell für körperlich schwächere Menschen entwickelt wurde. Es ist daher besonders für Frauen und ältere Menschen geeignet. Weder artistisches Können noch enorme Körperkraft sind nötig, um einen Angreifer kampfuntauglich zu machen. Im <em>Ving Tsun</em> nutzt man den Schwung und die Kraft des Gegners, und setzt sie gegen ihn ein. Ähnlich einem Ast eines Baumes, der von einem Angreifer durch einen Schlag gespannt wird, und der dann blitzschnell wieder auf ihn zu schnellt.<br />
<a class="imagelink" title="Hohe Kicks sind zwar spekteklär, jedoch relativ leicht und effektiv abzuwehren. Im Bild: Sifu Andreas (rechts) mit einem Schüler." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/04/ving-tsun-high-kick.jpg" rel="lightbox"><img style="float: left; width: 228px; height: 222px" id="image533" alt="Bär Facts Ving Tsun EVTF Sifu Andreas Weyell Kick Abwehr" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/04/ving-tsun-high-kick.jpg" /></a>In <acronym title="z.B. Karate, Taek-Won-Do, Shaolin Kung Fu, ...">Äußeren Kampfstilen</acronym> versucht man, die Schläge und Tritte eines Gegners mit Gewalt zu blocken. Es sind meist sehr harte und kraftvolle Bewegungen. In einem <acronym title="z.B. Ving Tsun">Innerem Kampfstil</acronym> versucht man statt dessen, die Kraft des Schlages oder Tritts sanft abzulenken, und mit Hilfe des Schwungs des Gegners einen schnellen und wirkungsvollen Gegenangriff zu starten, ohne selbst viel Kraft aufzuwenden. Die Bewegungen im <em>Ving Tsun</em> sind sehr schnell und kurz, dafür aber umso effektiver.<br />
Dabei muss man weder besonders gelenkig noch stark sein. Es gibt praktisch keine körperlichen Einschränkungen. Dies alles macht <em>Ving Tsun</em> zu einem für Jedermann erlernbarem Kampfstil, der den Schüler auf alle möglichen Arten von waffenlosen Angriffen vorbereitet.</p>
<p><a class="imagelink" title="Yim Ving Tsun beim Holzpuppen-Trauining." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/03/bar-facts-yim-ving-tsun.jpg" rel="lightbox"><img height="258" width="135" id="image525" alt="Bär Facts Yim Ving Tsun" style="float: right" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/03/bar-facts-yim-ving-tsun.jpg" /></a>Die Geschichte des <em>Ving Tsun</em> geht über 300 Jahre zurück und hat seinen Ursprung im alten <em>China</em>. Während der K´anghsi-Regierung der Ching–Dynastie wurden sämtliche Shaolin Klöster in <em>China</em> vernichtet, und deren Mönche vertrieben oder getötet. Eine Nonne, der es gelang, zu fliehen, war die buddhistische Meisterin <em>Ng Mui</em> vom <em>Tempel des Weißen Kranichs</em>. Sie fand Unterschlupf bei der damals 15–jährigen <em>Yim Ving Tsun</em> und ihrem Vater <em>Yim Lee</em>.<br />
<em>Yim Ving Tsun</em> war wunderschön und deshalb wurde auch der dorfbekannte Schläger <em>Wong</em> auf sie aufmerksam, der unter Androhung von Gewalt ihren Vater zwingen wollte, ihn mit seiner Tochter zu verheiraten. <em>Yim Ving Tsun</em> und ihr Vater lebten unter den Gewaltandrohungen in ständiger Angst.<br />
Aus Dankbarkeit für die Unterkunft, die man der Nonne <em>Ng Mui</em> gewährte, weihte sie <em>Yim Ving Tsun</em> in die hohe Kunst des Kämpfens ein. Und nach 3 Jahre langem, täglichem Training forderte <em>Yim Ving Tsun</em> den Dorfschläger zum Duell auf, und besiegte ihn mühelos. Bald darauf verließ <em>Ng Mui</em> die junge <em>Yim Ving Tsun</em> und ihren Vater, und benannte diesen Kampfstil nach ihrer ersten Schülerin: <em>Ving Tsun</em>.</p>
<p><a class="imagelink" title="Das Distanztraining ist eine der Grundlagen von Ving Tsun. Bei jeder Distanz zum Gegner gibt es eine andere Abwehr." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/03/bar-facts-ving-tsun-evtf-sifu-andreas-weyell-2.jpg" rel="lightbox"><img height="246" width="212" alt="Bär Facts Ving Tsun EVTF Sifu Andreas Weyell" style="float: left; width: 212px; height: 246px" id="image521" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/03/bar-facts-ving-tsun-evtf-sifu-andreas-weyell-2.jpg" /></a>So viel zur Entstehung von <em>Ving Tsun</em>. Doch auch heute noch ist <em>Ving Tsun</em> aktueller denn je. Es gibt viele Kampfsportarten, die im Ernstfall auf der Straße überhaupt nicht funktionieren würden. Sie sehen zwar schön und beeindruckend aus, sind aber für einen freien Kampf vollkommen untauglich. Es sind eben Sporatrten, in denen es bestimmte Regeln gibt. Aber ein Straßenschläger kennt keine Regeln. Er schlägt unkontrolliert um sich, so dass der Kampsportler seine einstudierten Techniken nicht effektiv einsetzen kann. Viele <em>Karate</em>-, <em>Judo</em>- oder <em>Taek-Won-Do</em>-Trainer geben offen zu, dass sie mit ihren Kampfsporttechniken den Angriffen eines brutalen Straßenschlägers nichts entgegensetzen können und diesen letztlich hilflos unterlegen sind. Im <em>Ving Tsun</em> gibt es kein starres Regelwerk und die Schüler werden im Laufe der Ausbildung auf sämtliche waffenlose Angrifftechniken geschult, so dass sie im Ernstfall eine reale Chane auch gegen größere Gegner haben. In der späteren Ausbildung kommen zu den waffenlosen Techniken noch dieverse Techniken mit Messern und dem Langstock hinzu.</p>
<p><a class="imagelink" title="Sifu Sergio Vommaro beim Training an einer Holzpuppe." href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/03/bar-facts-ving-tsun-evtf-holzpuppe-wooden-dummy.png" rel="lightbox"><img id="image524" style="float: right; height: 288px; width: 193px" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/03/bar-facts-ving-tsun-evtf-holzpuppe-wooden-dummy.png" /></a>Zugegeben: es gibt eine ganze Reihe von Bewegungen im Training von <em>Ving Tsun</em>, die eigentlich nach überhaupt nichts aussehen. Wenn man keine Ahnung von <em>Ving Tsun</em> hat, dann wirken diese mitunter lächerlich. Doch richtig angewendet, sind sie tödlich.<br />
Hohe Kicks gegen den Kopf, wie im <em>Taek-Won-Do</em> sind zwar beeindruckend, aber man kann ihnen relativ leicht ausweichen, und der Kämpfer ist im Moment des Kicks leicht angreifbar. Die Kicks im <em>Ving Tsun</em> sehen dagegen alles andere als spektakulär aus. Doch sie sind enorm schnell und sehr effektiv. Sie treffen immer die verletzlichsten Stellen, wiedas Geschlechtsteil, die Kniescheibe oder den Fuß.<br />
Die Kettenfausstöße im <em>Ving Tsun</em> stehen den Kicks in nichts nach. Hochgradige Meister können mehr als 10 geziehlte Schläge pro Sekunde ausführen &#8211; dagegen gibt es keine konventionelle Abwehr.</p>
<p><a title="Das Chi-Sao ist eine langjährige Trainingsmethode, mit der man theoretisch blind kämpfen könnte." class="imagelink" href="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/vt.jpg" rel="lightbox"><img height="197" width="227" alt="Bär Facts Ving Tsun VT Chi-Sao" style="float: left" id="image662" src="http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/vt.jpg" /></a>Auch das <acronym title="Rythmisches Bewegen beider Arme mit ständigem Kontakt mit denen des Partners"><em>Chi-Sao</em></acronym> mag auf den ersten Blick merkwürdig und kampfuntauglich aussehen. Aber durch diese spezielle Trainingsmethode kann man die Schläge des Gegners mit den Händen und Armen spüren, und reflexartig reagieren. Wenn man diese Technik beherrscht, könnte man theoretisch mit verbundenen Augen kämpfen. Jede Bewegung des Gegners wird über die Hände und Arme erfühlt, und dann die dazu passende Gegenbewegung gestartet.</p>
<p>Allein in Deutschland gibt es eine ganze Reihe von Verbänden, die <em>Ving Tsun</em> lehren. Und ich bin stolz, dass ich bei dem wohl besten Verband trainiere &#8211; der <acronym title="European Ving Tsun Federation">EVTF</acronym>. Besonders im Rhein-Main-Gebiet gibt es eine ganze Reihe von Schulungsorten der EVTF.</p>
<p>Das Training besteht nach dem Aufwärmen und Dehnen aus verschieden Gruppenübungen zur wichtigen Schrittarbeit, vielen Bewegungsfolgen passend zum jeweiligem Schülergrad, dem Formtraining, und dem Konditionstraining gegen Ende des Trainings. Die Atmosphäre innerhalb des Trainings ist sehr locker. Jeder, ob Schüler oder <acronym title="Lehrer">Sifu</acronym> hat Respekt vor den anderen. Der Spaßanteil im Training ist sehr hoch &#8211; und das macht auch ein gutes Training aus. Ich persönlich bin voll und ganz zufrieden, und kanns jedem nur empfehlen. Mehr Infos zum Training und zur EVTF auf der <a href="http://www.evtf.eu">offiziellen Website</a>. <strike>no 71</strike></p>
<p>Habt Ihr Erfahrung im Kampfsport? Welchen Kampfstil haltet Ihr für den wirkungsvollsten? Eure Meinung ist gefragt!</p>
<p>Euer Lord Bär</p>
<p style="text-align:center"><font size="+1"><a href="http://www.baerfacts.de/forum/topic/ving-tsun-%e2%80%93-mehr-als-nur-selbstverteidigung">Im Forum diskutieren</a></font></p>
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