Gelb, gelber, Simpsons! Die kultige Familie aus Springfield lädt ein zu ihrem ersten Kino-Abenteuer.
Wer sich aber von der wahrhaft unglaublichen Story überraschen lassen will, sollte besser nicht weiter lesen…
Durch einen Zufall gelangt Homer in den Besitz eines Schweins, dass er mit zu sich nach Hause nimmt. Marge ist von dem Vieh gar nicht begeistert. Nicht, weil das Schwein Dreck ins Haus bringt, sondern weil Grandpa in der Kirche vom Geiste Gottes erfasst wurde, und einige wirre apokalyptische Worte von sich gab. Sie ist fest davon überzeugt, dass Schwein würde großes Unheil über Springfield bringen. Doch Homer setzt seinen Willen durch, und das Schwein bleibt.
Zeitgleich lernt Lisa einen Iren kennen, der genauso für die Umwelt kämpft, wie sie. Zusammen überzeugen sie die Bürger von Springfield, dass die Umweltverschmutzung im nahegelegenden See endlich ein Ende haben muss. Der Bürgermeister läßt eine Mauer rund um den See errichten.
Als die Exkremente des Schweins in dem von Homer erbauten Turm kurz vor dem Überlaufen stehen, entscheidet er sich, den ganzen Turm in den See zu werfen. Das brachte das Faß zum Überlaufen. Der See wurde toxisch und bedrohte die nationale Sicherheit. Also entschied die amerikanische Regierung, ganz Springfield von der Außenwelt abzuschneiden – mit einer überdimensionalen Käseglocke.
Die äußerst verärgerten Bürger von Springfield fischten schließlich den Unheil bringenden Turm aus dem Wasser, und jagten die Familie Simpson durch die Stadt. Durch einen Zufall können sie unbemerkt aus der Käseglocke entkommen. Homer’s Idee ist es, nach Alaska auszuwandern. Dort angekommen erfahren sie, dass Springfield nun mit einer Bombe dem Erdboden gleich gemacht werden soll. Homer will die Stadt hinter sich lassen, aber Marge will zurück kehren und ihren Freunden helfen, und verläßt ihn deshalb. Als er in der eisigen Kälte von Alaska seiner Frau hinterher rennt, erkennt er, dass es nur eine Chance gibt, seine Frau wieder zu sehen: Er muss die Stadt vor der Bombe retten.
Soweit die grobe Handlung. Der Film bietet gelben Humor vom Feinsten! Ein Meisterwerk aus der Feder vom Simpsons-Vater Matt Groening. Ein Film mit Lach-Garantie! Auch der Chameo-Auftritt eines sehr bekannten amerikanischen Gouverners verhilft dem Film zu zusätlichen Lachern!
Die Story ist wirklich sehr nett, und bietet jede Menge Abwechslung. Die schauspielerischen Leistungen von Homer, Marge, Bart und Lisa sind nicht in Frage zu stellen! Einmalig! Auch der Soundtrack ist sehr schön anzuhören; vor allem die rockige Version der Simpsons-Theme von Green Day (im Orginal von Danny Elfman, der auch die geniale Musik zu Men in Black komponierte)
Der einzige Wehrmutstropfen ist die nicht wirklich schöne deutsche Stimme von Marge (gesprochen von Anke Engelke), da die langjährige Synchronstimme von Marge verstorben ist. Aber dank des genialen Gesamt-Eindrucks des Films kann man dies verschmerzen.
Fazit: Gelb, gelber, Simpsons! Großer Spaß für jeden Fan (und Nicht-Fan) der Serie!
Euer Lord Bär
