Der dritte Streich von Ocean und seinen Kumpanen führt sie abermals in die Stadt der Casions – Las Vegas. Und wieder einmal machen sie das Unmögliche möglich!
Reuben Tishkoff baut zusammen mit dem Casino-Eigentümer Willie Bank ein neues Casino mitten in Las Vegas. Als Bank ihm die zugesagten Partner-Rechte nicht zugesteht und ihn bedroht, erleidet Reuben einen schweren Schock. Als Danny Ocean und Rusty Ryan den gebrochenen Mann im Krankenbett liegen sahen, schwören sie Rache.
Sie trommeln die Ocean’s 11 wieder zusammen und planen den Rache-Akt. Sie wollen Bank das nehmen, was ihm am meisten am Herzen liegt – sein Geld. Sie wollen alle Glücksspiele in Banks neuem Casino manipulieren, damit er möglichst viel Geld verliert. Doch sämtliche Glücksspiele im Casino werden Tag und Nacht überwacht – und zwar von der Herstellung. Deshalb müssen sie sich in die Hersteller-Firmen einschleußen, um die Spielautomaten, Würfel und Kartenmischmaschinen manipulieren zu können.
Zudem hat Bank das neuste Sicherheitssystem der Welt in seinem Casino einbauen lassen. Es ist ein Kamerasystem, dass anhand von Körpermerkmalen auswerten kann, ob der Gewinn überraschend ist, oder erwartet ist. Dieses Kamerasystem ist von der Stromversorgung unabhängig und unmöglich zu umgehen. Die einzige Möglichkeit, das System auszuschalten, ist durch eine richtige Naturgewalt wie etwa einem Erdbeben.
Also machen sie sich eins: Danny und seine Jungs imitieren ein Erdbeben, indem sie das Casion mit einem riesigen Bohrer in Schwingungen versetzen. Auf die Schnelle können sie aber keinen Bohrer stehlen, der groß genug dafür ist. Also müssen sie den Bohrer legal kaufen. Das Geld erhoffen sie sich von einem alten Bekannten – Terry Benedict – dem Casino-Besitzer, den sie im ersten Teil bestohlen haben.
Wieder einmal großes Popkorn-Kino! Ein durchweg unterhaltsamer Film mit viel Humor, grandiosen Schauspielern und einem gelungenem Soundtrack. Wie schon bei den genialen Vorgängern überzeugt der Film durch eine fantastische Besetzung, Humor und Hochspannung bis zur letzten Sekunde. Auch trifft man mehrmals im Film auf diverse alte Bekannte, was dem Film zweifellos gut tut.
Nur mitten drin gibt es die eine oder andere Szene, die das Tempo des Films mindert. Aber solche kleineren Schwächen sind zu verzeihen, wenn man nach und nach sieht, wie der Plan der Ocean’s 13 auf geht…
Fazit: Durchweg unterhaltsam, aber mit einigen Schwächen. Wer die Vorgänger mochte, wird nicht enttäuscht aus dem Kino gehen!
Euer Lord Bär
