Für unsereins ist es alltäglich und nicht mehr wegzudenken – das Augenlicht. Aber für blinde Personen ist es etwas, dass sie nicht kennen; etwas besonderes. Folgend einige Geschichen über Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die für sie völlig alltäglich sind; doch für uns sind sie etwas ganz besonderes.
Der Mann ohne Schmerzen
In den 40er Jahren vergangenen Jahrhunderts ging der Niederländer Arnold Gerrit Johannes Henskes unter dem Künstlernamen Mirin Dajo als “Unverwundbarer” in die Geschichte ein. Dieser ließ sich in seinen Shows unszählige Male von Messern, Dolchen und sogar Schwertern durchbohren, ohne einen einzigen Tropen Blut zu vergießen, und ohne das geringste Anzeichen von Schmerz. Misstrauische Ärzte röngten den Mann, und siehe da – es war kein fauler Zauber. Das Schwert steckte tatsächlich in seinem Körper, und durchbohrte sogar einige wichtige Organe. Doch der Niederländer zuckte mit keiner Wimper. Die Medizin steht bis heute vor einem Rätsel.
Ein Leben ohne ein Gehirn?
Anomalien des Gehirns sind in der Medizin keine Seltenheit. Auch das komplette Fehlen der grauen Zellen ist mehrfach diagnostiziert worden. Erwähnt sei hier ein Patient von Dr. Lorber, welcher nicht namentlich genannt werden will. Während einer Routine-Kontrolle röngte man auch seinen etwas überdurchschnittlich großen Kopf. In ihm befand sich aber nicht, wie erwartet, ein Gehirn; sondern lediglich eine etwa ein Millimeter dünne Schicht aus Gehirnzellen – der Rest ist komplett mit Gehirnflüssigkeit gefüllt. Eigentlich wäre dieser Mann nicht überlebensfähig. Erstaunlicherweise wurde sein IQ mehrfach mit 126 gemessen. Trotz des fast nicht vorhandenen Gehirns ist der Mann überdurchschnittlich intelligent. Auch hier ist die Medizin ratlos.
Das Mädchen mit den Röntgenaugen
Die siebzehnjährige Natalja Demkina aus Saransk, östlich von Moskau, hat die erstaunliche Fähigkeit, in andere Menschen hinein sehen zu können. Dabei kann sie Krankheiten, Tumore oder sonstige Anomalien entdecken. Sie kann willentlich vom “normalen” zum “medizinischen” Blick wechseln. Eine Ärztin bestätigt: “Der Prozentsatz der von ihr richtig diagnostizierten Fälle ist sehr hoch.” Seit dem die Geschichte publik wurde, wird die Menschen-Schlange vor ihrer Haustür stets länger. Nun will die Russin Medizin studieren, um nicht nur Krankheiten diagnostizieren, sondern sie auch heilen zu können.
Der Mann mit dem unendlichen Gedächtnis
Gedächtniskünstler gibt es ja viele; aber der Russe Solomon Shereshevsky stellt sie alle in den Schatten. Er lebte um die Jahrhundertwende und hatte Zet seines Lebens ein paraktisch fotografisches Gedächtnis. Er konnte sich sämtliche Details von Personen oder Räumen in Sekundenbruchteilen merken, und diese auch noch nach Jahren detalliert beschreiben. Als seine erstaunliche Fähigkeit erstmals entdeckt wurde, unterzog man Shereshevsky verschiedenen ärztlichen Tests, um seine Fähigkeiten zu dokumentieren. Nach einmaligem Anhören merkte sich der Russe über 70 Zahlen verschiedener Größe, und war im Stande diese nach wenigen Minuten nochmals zu wiederholen. Als Professor Luria den Test nach 15 Jahren mit ihm wiederholte, konnte er immer noch die komplette Zahlenreihe korrekt aufsagen; und dass auch noch rückwärts. Doch leider ermöglichte ihm diese bemerkenswerte Fähigkeit keine beruflichen Vorteile. Und auch im Privatleben entdeckte er erst nach Jahren die Schattenseite dieser Fähigkeit. Er war dermaßen auf Details angewiesen, so dass er seine besten Freunde nicht wieder erkannte, weil sie im Urlaub mit einer dunkleren Hautfarbe zurück kehrten. Schon die geringste Änderung ließ ihn eine völlig fremde Person sehen. Grund hierfür ist die Verschachtelung seiner Sinne. Wenn er jemanden, oder eine Zahl sah, dann sah er nicht einfach nur die Person oder die Zahl, sondern er nahm sie zugleich über sein Gehör oder seinen Geruchssinn wahr. Und wenn er etwas hörte, dann erschien in seinem inneren Auge ein Bild. Dadurch war jede Person, jede Zahl, jedes Detail für ihn einzigartig. Deshalb konnte er sich immer an alles errinnern. Deshalb waren für ihn kleinste Änderungen schon sehr fatal.
Leben ohne Nahrung
Laut eigenen Angaben hat der indische Yogi Prahlad Jani seit 65 Jahren weder gegessen noch getrunken. Natrürlich klingt das unglaublich, wenn nicht gar erfunden. Doch über 400 Ärzte des Klinikums von Ahmedabad bestätigten, dass der Mann in den 10 Tagen, die er zur Beobachtung im Krankenhaus verbrachte, weder Nahrung noch Flüssigkeit aufgenommen hat. Er wurde rund um die Uhr video-überwacht. Man gestand ihm lediglich ein halbes Glas Wasser zu, um seinen Mund auszuspülen. Nach dem Ausspucken wurde die Menge an Wasser selbstverständlich überprüft. Keiner der 400 Ärzte der Klinik haben eine zureichende Erklärung, wie der Mann überleben konnte. Jani selbst führt seine Fähigkeit auf eine Gabe der Göttin Amba Mata zurück, eine seit seiner Kindheit aus einem Loch im Gaumen strömende Flüssigkeit ersetze Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Die Ärzte haben den Austritt von Flüssigkeit aus einem Gaumenloch bestätigt, diese aber nicht analysieren können.
Was haltet Ihr von den Geschichten? Nur Geschichten, oder die pure Wahrheit? Schwindel oder Fakt? Oder alles natürlich erklärbar? Eure Meinung interessiert uns.
freenet.de, freenet.de, diewunderseite.de und allmystery.de berichten. no 62
Euer Lord Bär

