Da sich die weltweiten Erdöl- und Erdgasreserven langsam aber sicher dem Ende zu neigen, suchen Wissenschaftler aus aller Welt fieberhaft nach alternativen Kraftstoffen und neuen Methoden der Energiegewinnung.
Hier einige der vielversprechendsten Ideen.
Experten schätzen, dass das Erdölvorkommen in 100 bis maximal 500 Jahren endgültig aufgebraucht sein wird, sofern nicht bald alternative Energielieferanten gefunden werden. Allein mit tausenden von Wind- Wasser- und Solarkraftanlagen ist der weltweite Energiehaushalt keineswegs zu decken. Mit Atomenergie dagegen schon. Schwere, radioaktive Elemente werden in einem Reaktor zu leichteren Elementen gespalten. Dies verspricht zwar massig Energieüberschuss, ist aber sehr bedenklich aufgrund des radioaktiven Abfallproduktes, dass noch nach Millionen von Jahren sehr gefährlich ist. Doch es gibt noch einige weitaus ungefährlichere und umweltbewußte Ideen, die das weltweite Energie-Problem lösen könnten.
Treibstoff ohne Erdöl
Neben erdölhaltigen Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel gibt es unter anderem noch Erdgas und verschiedene Bio-Treibstoffe. Doch die Energie-Effienz ist größtenteils nicht mit der von Erdöl zu vergleichen. Der neuste alternative Kraftstoff DMF bietet eine um 40 % höhere Energiedichte als Ethanol, dem einzigen bislang in großen Mengen hergestellten Biokraftstoff. Ein weiterer Vorteil des neuen Kraftsoffs: er läßt sich aus einfachem Zucker gewinnen. Zur Herstellung von DMF zersetzt man Stärke zunächst in Glukose, die dann in Fruktose umgewandelt wird. Danach werden die gewünschten DMF-Moleküle durch einen chemisch-katalytischen Prozess aufgebaut. DMF auch noch vergleichsweise umweltfreundlich, da es bei der Verbrennung in einem Motor nur so viel Kohlendioxid frei gibt, wie es zuvor als Pflanzen durch Photosynthese aufgenommen hat. Und das ist weitaus weniger, als es bei erdölhaötigen Treibstoffen der Fall ist.
Doch auch aus anderen Dingen lässt sich Treibstoff herstellen. So hat der Erfinder Paul Pantone einen Reaktor entwickelt, den man in jedes beliebige Auto einbauen kann, und der mit den verschiedensten Abfallprodukten wie Batteriesäure, verdünntem Alt-Öl, oder Cola betrieben werden kann, und dabei praktisch keinerlei umwelt-schädlichen Nebenprodukte mit sich zieht.
Der Plasma-Reaktor spaltet größere Moleküle auf und verändert ihren materiellen Zustand so, dass Plasma entsteht. Dieses gasförmige Gemisch wird dann in den eigentlichen Vergaser und von dort in die reguläre Brennkammer des Motors geleitet.
Der Grund, warum es keine Firma gibt, die diesen Reaktor in Serienwagen einbaut, ist die Angst vor anderen Großkonzernen, die diesen “Wunder-Motor” verbieten wollen, da sie durch ihn dem Untergang geweiht wären. Nachdem Paul Pantone seine Erfindung zum Patent anmeldete, wurden er und seine Familie und sämtliche Personen von Personen in dunklen Anzügen bedroht. Nun gründete er seine eigene Firma GEET und rüstet einzelne Autos um.
Aus Müll Öl gewinnen
Eine ganz andere Richtung verfolgt CWT. Die Firma verwandelt organische Abfälle und Plastik-Müll in das schwarze Gold. Kernstück der Technologie ist das Behandeln der Abfälle unter Luftausschuss bei Temperaturen von 300-500°C und unterschiedlichen Drücken in mehreren hintereinander geschalteten Reaktoren. Darin werden die Abfälle in fossile Öle verwandelt. Wofür die Natur mehrere Millionen Jahre braucht, geschieht hier in wenigen Stunden. Pro Tag produziert die Anlage 80.000 Liter Öl, neun Tonnen Erdgas und sieben Tonnen Dünger.
Alternative Energiegewinnung
Die “Kalte Fusion” ist eine der erfolgversprechensten Ideen seit Jahren. Sie ist der Atomenergie nicht unähnlich, jedoch gibt es hierbei keine radioaktiven Abfallprodukte. Stanley Pons und Martin Fleischmann entdeckten Ende der 80er Jahre die Kaltfusion – Leichte Atome werden zu schwereren verschmolzen, und zwar ohne die sonst übliche enorme Hitze. Normalerweiße ist für eine Verschmelzung von Atomkernen eine Temperatur von über 100 Millionen Grad Celsius notwendig – doch die beiden Wissenschaftler schafften dies bei Raumtemperatur.
Lange Zeit hielt sie die Wissenschaft aufgrund mangelnder Beweise für Hochstapler. Nun arbeiten sie für Toyota an der Perfektion der Kalten Fusion.
In naher Zukunft wird es sicherlich noch mehrere Ideen und Methoden geben, uns nicht alleinig vom Erdöl abhängig zu machen. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.
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Euer Lord Bär