Seit über 10 Jahren häufen sich die Berichte über verstümmelte und blutleere Nutztiere, die im Karibikraum aufgefunden wurden. Und auch Angriffe auf Menschen sind keine Seltenheit mehr.
Der Ziegensauger, auch Chupacabra genannt, treibt seit 1995 sein Unwesen auf Puerto Rico und im ganzen Karibikraum. Allein in den ersten 2 Jahren hat das Wesen weit mehr als 2.000 Nutztiere wie Ziegen, Kühe oder Hühner blutleer gesaut und nicht selten verstümmelt. Oftmals wurde vom Fehlen von Ohren, Zungen oder Genitalien berichtet.
Der Chupacabra wird von Zeugen oft als ein 1,20 bis 1,50 Meter großes, amphibisches Wesen mit grünen bis gelblichen Stacheln auf dem Rücken beschrieben. Es läuft aufrecht und hat einen menschen-ähnlichen Kopf mit unverhältnismäßig großen Augen. Darüber hinaus hat es die Fähigkeit, ähnlich wie das Chamäleon, seine Farbe der Umgebung anzupassen. Außerdem hat das Wesen eine sehr große Sprungkraft. Zeugen berichten, dass der Chupacabra über einen Baum springen kann. Die großen Augen lassen darauf schließen, dass es sehr gut sehen kann. Und die Anzahl der Opfer läßt vermuten, dass es mehr als ein Chupacabra gibt. Vermutlich sogar mehr als ein Dutzend.
Nachdem der Chupacabra schon mehrmals von Zeugen gesichtet wurde, und es auch schon mehrere Angriffe auf Menschen gab, gelang es im August 2000 erstmals, ein Exemplar des mysteriösem Wesen zu erlegen.
Nachdem es in der örtlichen Universität grob untersucht wurde, schickte man es an das forensische Labor der Universität Nacional Autónoma de Nicaragua in León. Die Forscher haben den Kadaver eindeutig als Hund identifiziert. Doch das Ergebnis der örtlichen Universität ist, dass es soch hierbei weder um einen Menschen noch um ein bekanntes Tier handelt. Denkbar wäre, dass der Kadaver auf dem Weg nach León ausgetauscht wurde. Doch warum sollte die Regierung, oder wer auch immer, einen Kadaver austauschen, der für ein paar hundert Tierverstümmelungen verantwortlich ist?
Die Gruppe NOVA von Puerto Rico ist der Meinung, den Ziegensauger einer von 20 außerirdischen Rassen zuordnen zu können, die auf Erden ihr Unwesen treibt. Mit Hilfe geheimer Regierungsprojekte versuchen diese, eine Art HI-Virus zu züchten. Es heißt auch, dass diverse wissenschaftliche Gruppen in streng geheimen Laboratorien im Dschungel von El Yunque den Chupacabra durch genetische Kreuzungen schufen. Durch den Hurrikan Hugo am 18. Dezember 1990 wurde dann dieses Labor zerstört oder beschädigt und der Chupacabra kam so in die Freiheit. Doch dies läßt sich nicht mit den Aussagen von Zeugen aus Puerto Rico vereinbaren, die von einem Moca Vampir sprechen , der seit den 70er Jahren für Tierverstümelungen sorgt. Allerdings wurde diese Kreatur niemals gesichtet.
Der Mythos um den Chupacabra wird wohl noch lange unerklärt bleiben. Auch wenn es immer wieder zu Sichtungen kommt, so konnte noch nie ein brauchbares Foto der Kreatur geschossen werden. Geschweige denn, herauszufinden, wo es nistet.
freenet.de no 50
Euer Lord Bär
