Die 13 Kristall-Schädel gehören zweifellos zu den rätselhaftesten Objekten, die je auf der Erde gefunden worden sind. Ihre Herstellungsart gibt genau so viele Rätsel auf, wie ihr Zweck, ihr Alter und ihre Erschaffer.
Nach 2 langen Wochen durch den südamerikaischen Dschungel finden der Archäologe Frederick A. Mitchell-Hedges und seine Tochter endlich wonach sie suchen: die Ruinen von Lubaantun. Eine Kultstätte der Maya. Ein gottverlassener Ort. Zufällig stoß die damals 17-jährige Anna Mitchell-Hedges auf einen Schädel aus Quarz-Krstall. Wenige Meter entfernt von ihm fand man 3 Monate später den dazu gehörigen Unterkiefer.
In London wurde der Schädel von Lubaantun genauer untersucht. Es ist ein Frauenschädel mit einem Durchmesser von 15 cm, der über 5 kg wiegt. Er besteht aus lupenreinem, durchsichtigem Bergkristall; seine Maße und Proportionen sind anatomisch verblüffend korrekt; die beiden Seiten sind vollkommen identisch. Wie dieser Schädel derart genau bearbeitet werden konnte, weiß niemand. Die Herstellungsart ist volllkommen unklar. Der Kristallschädel wurde entgegen der Achse des Kristalls geschliffen. (Zur Erklärung: Ein Kristall wächst spiralförmig.) Eine solche Bearbeitung führt normalerweise unweigerlich zum Bruch des Kristalls. Wie haben die Hersteller dies verhindert?
Aber selbst, wenn sie dies geschaft hätten, würde eine derart genaue Bearbeitung mehrere Jahrunderte dauern – selbst mit heutiger Technik. Darüber hinaus finden sich keinerlei mechanische Bearbeitungsspuren. Aus heutiger Sicht ist der Schädel von Lubaantun vollkommen unmöglich herzustellen.
Aber auch andere Aspekte sind mehr als rätselhaft. Wenn man in den Schädel hinein sieht, so sieht man manchmal Bilder von femden Orten oder Dingen. So als ob der Schädel im Stande wäre, Visionen hervorzurugen. Es wurde auch schon beobachtet, dass der Kristallschädel eine unglaubliche Energiemenge an seine Umgebung abgab. Dabei sind schon des öfteren Gegenstände zu Bruch gegangen. Erklären kann man dies durch die Wissenschaft jedenfalls nicht.
Vielleicht aber durch alte Legenden – die Legenden der 13 Kristallschädel. Eine Legende besagt, dass verschiedene außerirdische Völker vor 36.000 Jahren auf die Erde kamen, und diese besiedelten. Sie verteilten 13 Kristallschädel, vollgestopft mit viel Wissen um das Universum und den Geheimnissen des Lebens. Doch das Entziffern dieses Wissens ist uns heute noch nicht möglich.
Eine andere Legende erzählt von Photon-Computern aus der Zeit von Atlantis. Die Atlanter waren bekannt für ihre hoch entwickelte Bearbeitung von Kristallen. Ihnen wird auch die Kristall-Programmierung nachgesagt. Aber wieso sollten sie 13 Schädel herstellen und diese in der ganzen Welt verteilen?
Und einer Maya-Legende nach, gab es insgesamt 12 dieser gläsernen Totenschädel. Sie sollten sich eines Tages vereinigen. Dann würden die Götter herabsteigen zu ihrem Volk…
Ob eine dieser Legenden auf Tatsachen beruht ist fraglich. Genauso fraglich ist, ob die Menschheit jemals hinter die Geheimnisse der Kristallschädel kommen wird. Fakt ist auf jeden Fall, dass der Schädel von Lubaantum nicht das einzige Fundstück seiner Art war. Er war nur einer von mehreren hundert Schädeln, die seit 1927 rund um den Globus gefunden wurden. Jedoch nur 13 von ihnen werden in den Legenden erwähnt. Und auch nur wenige kommen an die Schönheit des Schädel von Lubaantum heran. Ihr könnt Ihr Euch selber ein Bild machen. Die Kristallschädel werden in diversen Museen ausgestellt. So kann man sie in Paris, London und Washington D.C. besichtigen.
Mehr Infos: Mystery, paraforum, freenet.de, Rätselhaftes Weltweit no 40
Euer Lord Bär
