AIDS ist die wohl bekannteste und gefürchtetste Virusinfektion des 20. Jahrhunderts. Bis heute exestiert kein Gegenmittel und keine Impfung gegen HIV. Doch die Forschung läuft auf Hochtouren.
Hier einige wirklich erfolgversprechenden Behandlungsmethoden.
AIDS ist eine Virusinfektion, die durch das HI-Virus ausgelöst wird. Das Virus wird meist über Geschlechtsverkehr, aber auch durch Blut übertragen. Es hat eine Inkubationszeit von knapp 10 Jahren und entwickelt sich erst dann zum Krankheitsbild AIDS, welches in den meisten Fällen zum Tod führt. Die extrem lange Inkubationszeit ist einer der Gründe, die es den Medizienern sehr schwer machen, einen Wirkstoff gegen AIDS bzw. HIV zu entwickeln. Der andere Grund ist die Tatsache, dass sich das Erbgut der HIV-Erreger ständig weiter entwickelt.
Doch jetzt haben Forscher eine Gemeinsamkeit aller HI-Viren entdeckt. Die Viren haben eine Hülle, die aus Fett-, Eiweiß- und Zuckermolekülen besteht. Der Zuckeranteil darin ist bei allen verschiedenen HI-Viren stets gleich: Er besteht aus der in der Natur sehr selten vorkommenden Zuckerart Mannose. Also suchten die Forscher nach Bakterien, die eine Vorliebe für diese Zuckerart haben. Und sie fanden sie. Ironischer Weise dort, wo man am wenigsten einen Wirkstoff gegen HIV vermuten würde; in der Mund- und Vaginalschleimhaut. Wenn die Bakterien dann auf die HI-Viren treffen, blockieren sie diese.
Die an sich harmlosen Bakterien werden zur Zeit in Labors gezüchtet. Wenn der Wirkstoff in einigen Jahren marktreif sein wird, kann man die Bakterien über die Nahrung oder Vaginalcremes aufnehmen und somit die Infektionsrate beim Geschlechtsverkehr senken und die Übertragung über die Muttermilch an Babys verhindern.
Eine ganz andere Richtung verfolgt der Präsident des afrikanisches Staates Gambia. Yahya Jammeh behauptet, er könne den Zustand eines AIDS Patienten “umgehend” sichtbar verbessern. Er verwendet dazu lediglich ein Gemisch aus Kräutern und Heilpflanzen. Nach 3 Tagen, so der Präsident, würde der Patient negativ auf den HI-Virus geteset werden. Was an der Behauptung dran ist, ist derzeit mehr als fraglich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat starke Zweifel an der wundersamen Heilung der Kräuter. Wenn man bedenkt, dass er das geschafft haben will, was die westliche Medizin seit Jahrzehnten vergeblich versucht. Es bleibt abzuwarten, was folgende Tests ergeben.
Im Iran verfolgt man eine ähnliche Idee. IMOD ist eine Tinktur aus verschiedenen Kräutern und Heilpflanzen, die mit Nano-Technologie entwickelt wurde. Aber anders, als die anderen Methoden versucht dieses Mittel nicht, die HI-Viren zu vernichten, sondern nur das Imunsystem zu särken. Teste mit über 200 Patienten bestätigten die Wirkung des Heilmittels, welches für AIDS-Patienten genauso hilfreich ist, wie für HIV-Patienten. Unklar ist, ob das Imunsystem dadurch derart gestärkt wird, dass mit der Zeit Antikörper gegen das HI-Virus entwickelt werden, oder ob einem dann der Virus nichts mehr aus macht.
Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt…
wissenschaft.de, paranews.net und paranews.net berichten. no 36
Euer Lord Bär