Hin und wieder hat man das Gefühl hat, etwas schon mal gesehen zu haben; obwohl man es das erste Mal sieht. Dieses Gefühl nennt man Déjà-vu. Hin und wieder hat man das Gefühl hat, etwas schon mal gesehen zu haben; obwohl man es das erste Mal sieht. Dieses Gefühl nennt man Déjà-vu.
Was ist ein Déjà-vu? Wodurch wird es hervorgerufen? Gleicht ein Déjà vu dem anderen? Fangen wir mal beim Anfang an. Ein Déjà-vu ist eigentlich eine Täuschung des Gehirns, welche völlig neue Szenarios (oder Räume,…) als “schon mal gesehen” erklärt; was auch die Bedeutung des Wortes ist. Aber es gibt nicht nur ein einziges Déjà vu. Es gibt verschiede Arten, die sich in ihrer Entstehung und Wirkung unterscheiden.
Zum einem gibt es das “scheinbare” Déjà vu. Es entsteht, wenn das Gehirn neue Eindrücke aufgrund einer Fehlverarbeitung dierekt ins Kurz- oder ins Langzeitgedächtnis speichert, und nicht wie normal, ins Ultrakurzeitgedächtnis. Das hat zur Folge, dass wir diesen neuen Eindruck als bekannt erkennen und versuchen ihn zuzuordnen. Beispiel: Man sieht oder hört etwas. Man versucht diesen Eindruck verzweifelt mit einem Gedanken zu vereinen. Solche Déjà-vu’s vergisst man meist recht schnell wieder, da man sie eben nicht zuordnen kann.
Zum anderen gibt es das “falsche” Déjà vu, welches entsteht, wenn wir zwei Szenarios kurz nacheinander sehen, welche nur leicht verändert sind, wobei wir die Unterschiede nicht erkennen. Solche Déjà vu sind nicht gerade sehr häufig aber umso eindrucksvoller, eben weil man sie zuordnen kann. Beispiel: Man sieht ein Auto und 5 Minuten später an der gleichen Stelle das gleiche Auto mit dem (vermeindlich) gleichem Fahrer der noch dazu die gleiche Kleidung usw. trägt. Oder es ist tatsächlich der gleiche Fahrer, der nur mal um den Block gefahren ist. Solche Déjà-vu’s bleiben meist sehr viel länger im Gedächnis. Wobei es im Grunde genommen gar keine Déjà-vu’s sind; vielmehr Produkte des Zufalls.
Zu guter Letzt gibt es da noch das “echte” Déjà vu, welches auf ein reales Erlebnis zurrückgeht. Die Tatsache, dass wir nur noch bruchstückhafte Erinnerungen daran haben, lässt es zu einem Déjà vu werden. Sie bleiben einem meist nur im Gedächtnis, wenn man nach einer Zeit auf die Lösung kommt. Dann erst hat sich das Déjà vu-Gefühl bestätigt. Ein Beispiel dafür wäre ein vermeintlich neuer Ort, an dem man glaubt, noch nie dort gewesen zu sein. Doch alles kommt einem irgendwie auch bekannt vor…
Die Ursache eines Déjà-vu’ ist oftmals in Verbindung mit Nervengiften wie Alkohol oder halluzinogenen Drogen auf. Aber auch Erschöpfung oder organischen Hirnerkrankungen, vor allem des Temporallappens, ist ein Déjà-vu keine Seltenheit.
Übrigends gibt es nicht nur das Gefühl etwas schon mal gesehen zu haben, sondern auch das Gefühl, etwas noch nie gesehen hat, obwohl man sich in einer eigentlich vertrauten Umgebung auf hält. Dieses Gegenphänomen zum Déjà-vu nennt man Jamais-vu.
Aber wie alles, sind auch Déjà-vu eine Etwas, das vom eigenen Standpunkt abhängt. Für die einen sind sie nur Zufall, für andere eine Art Eingebung, für wieder andere sind sie ein Fehler in der Matrix. Einige halten ein Déjà-vu für eine Erinnerung an ihr frhüheres Leben. Aber eines haben alle Déjà-vu’s miteinande gemeinsam: Sie sind verblüffend…
Uns interessieren Eure Déjà-vu-Erlebnissen! no 26
Euer Lord Bär
