Im Haus von Maria Gomez Pereira im spanischen Bélmez geschahen 1971 extrem paranormale Dinge. Wie aus dem Nichts erschien auf dem Fußboden ein Abbild eines menschlichen Gesichts. In den folgenden Wochen entstanden hunderte weiterer Gesichter.
Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt.
Maria Gomez Pereira lebte schon ihr ganzes Leben im dem spanischem Dorf Bélmez; und schon einige Jahre in ihrem eigenen Haus. Sie lebte stets ein ruhiges Leben. Dies sollte sich am 23. August 1971 ändern. Genau an diesem Sommertag erschien vor ihren Augen ein deutlich erkennbares Gesicht auf dem Küchenfußboden. Das geisterhafte Abbild eines Mannes, welches sogar seine Mimik änderte.
Vergeblich versuchte sie, die Geisterfratze mit Putzmitteln zu entfernen. Nach einer Woche entschloss sie sich, das Gesicht einfach zu überkleben. Doch ohne Erfolg – das Geistergesicht kam nach kurzer Zeit zurück.
Mit der Zeit wurden es immer mehr Gesichter; an den Wänden, der Decke, den Fußböden; einfach überall. Zeitweise waren über 700 Gesichter im ganzen Haus zu erkennen. Manche waren einzeln, andere von vielen anderen umgeben. Einige verschwanden so schnell, wie sie gekommen sind; die meisten jedoch waren noch nach Monaten gut erkennbar.
Die Geschichte sprach sich schnell in dem kleinen Dorf rum. Und so wurden auch etliche Wissenschaftler auf das seltsame Phänomen aufmerksam. Diese untersuchten die Wände und Böden, entnahmen Proben, und führten chemische Analysen im Haus von Maria Gomez Pereira durch. Sie haben sogar den Fußboden geröngt, um an des Rätsels Lösung zu kommen. Doch all die Wissenschaft brachte keine neuen Erkenntnisse.
Als man sich entschloss, den kompletten Fußboden auszutauschen, machten die Arbeiter eine grausige Entdeckung: Unter dem Holzfußboden fand man 2 kopflose, menschliche Skelette. Doch auch, als man die Leichen ordnungsgemäß beerdigte, verblieben die grässlchen Geister-Fratzen in dem Haus.
Nachforschungen in der Geschichte des Hauses ergaben, dass es auf den Resten eines Friedhofes aus dem 13. Jahrhundert erbaut worden ist. Doch war dies wirklich der Grund für die vielen Gesichter? Man weiß es nicht.
Um das Phänomen zu enträtseln, zog man sich nun Parapsychologen zu Rate. Diese installierten dutzende Mikrophone im ganzen Haus. Nach einigen Tagen wurden die Daten ausgewertet. Es wurden hunderte Laute aufgezeichnet, die man als Flüstern, Wehklagen, Stöhnen oder Ächzen interpretieren kann. Ein Phänomen, das man bei “typischen” Poltergeistern kennt…
Natürlich gibt es Kritiker, die der Spanierin Betrug vorhalten. Um ihre Glaubhaftigkeit zu bestärken, machte sie freiwillig einen Lügendetektortest, den sie bestand. Sollte es sich also um einen Schwindel handeln, so fehlen dafür bis heute sämtliche Hinweise.
Im Jahr 2004 verstarb die 85-Jährige. Mit ihr verschwanden auch endlich die geisterhaften Gesichter. Doch nun hat der Spuk ein neues Zuhause gefunden: das Elternhaus von Maria Gomez Pereira – gerade mal 100 Meter entfernt. Bis dato sind mehr als 20 Geisterabbildungen gesichtet worden.
Ziemlich spooky, oder? Was denkt Ihr?
Auf freenet.de und auf giga.de könnt ihr den Bericht nachlesen. no 8
Euer Lord Bär
