Laut unzähligen alten Schriften aus allen Teilen der Erde existiert eine Welt unter der, die wir kennen. Demnach sei die Erde hohl, und wir alle würden nur auf der Schale leben. Im Innern soll sich die Welt Agarthi befinden, in der ebenfalls Menschen leben.
Natürlich klingt das ziemlich abenteuerlich. Doch Physiker aus aller Welt entdeckten viele Hinweise, die auf eine Innere Erde hindeuten.
Nach dem Mythos werden die beiden Welten durch ein riesiges Höhlensystem verbunden. Einer der Zugänge in das Höhlensystem liegt auf Island im Krater des erloschenen Vulkans am Snaefellsjökull-Gletscher. Andere Zugänge zur Inneren Erde befinden sich in den Pyrenäen, unter den Pyramiden von Gizeh, in Tibet, in Lhasa, am Nord- und Südpol und unter dem Central-Park in New York City.
Die Innere Welt Agarthi besteht, genau wie unsere, aus Flüssen, Bergen, Inseln und Kontinenten. Angestrahlt wird die sie von einer Zentralsonne, die im Mittelpunkt der Erde schwebt. Die Regierung der Inneren Welt befindet sich in der Hauptstadt Shambhala. Die Bewohner der Inneren Erde gelten als sehr intelligent und hoch entwickelt. Es sind Menschen, die einst von der Außenwelt flohen, und nunmehr keinen Kontakt zur Außenwelt wünschen. Jedoch besagen diverse Quellen, dass die Bewohner der Innenwelt für die hiesigen UFO-Erscheinungen verantwortlich seien. Sie beobachten dadurch unsere Aktivitäten.
Auf unserer Welt gibt es gerade einmal 10.000 Menschen, die den Weg in die Innere Erde gefunden haben oder von der Existens der Inneren Erde wissen. Einer davon ist der Dalai Lama. Er ist der Schlüsselbewahrer zum Zugang zu Agarthi in Tibet und dessen Botschafter. Nebenbei: In Asien ist diese Vorstellung einer Inneren Erde so geläufig und real wie in Europa die Kenntnis vom Vatikan.
So weit der Mythos. Nun zum wissenschaftlichen Aspekt. Französische Wissenschaftler starteten 1901 das Pendulum-Experiment, um die Messung der Erdgröße zu verbessern. Darin wurde die Gewichtskraft von Bleigewichten auf der Erdoberfläche, und in einer Meile Tiefe gemessen. Nach der heutigen Weltanschauung ist der Gravitationsmittelpunkt im Zentrum der Erde, wo sich ein flüssiger Eisenkern befindet. Demnach müßte das Bleigewicht in einer Meile Tiefe weiter nach unten gezogen werden, als an der Erdoberfläche. Doch das Gegenteil war der Fall. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass das Zentrum der Gravitation nicht mitten in der Erdkugel liegen kann. Amerikanische und chinesische Wissenschaftler bestätigten diese Messergebnisse.
Aber es gibt auch noch andere Ungereimtheiten, die den bislang angenommenen Aufbau der Erde anzweifeln lassen. So nahm die Temperatur in einem Bohrloch in einem russischem Berkwerk ab einer Tiefe von 10 km wieder ab, nachdem sie bis dahin anstieg. Nach der gängigen Lehrmeinung müßte sie jedoch stetig ansteigen. Auch wurden dort in einer Tiefe von 7 Kilometern Mikroorganismen entdeckt, wobei diese in der Tiefe gar nicht hätten exestieren können.
Das TIME-Magazin berichtete in einer Ausgabe des Jahres 1993 über einen unterirdischen Kontinent unter Island, im Scientific American erschien ein ähnlicher Artikel ein halbes Jahr danach. Dieser Kontinent wurde zufällig geologisch gemessen durch die Vibrationen nach einem chinesischen Atombombenversuch.
Allumgreifend gibt es also einige Gründe, die an der gängigen Theorie des Aufbaus der Erde zweifeln lassen. Also gibt es keine Gründe, die uns an der Glaubhaftigkeit der uralten Schriften und Mythen zweifeln lassen sollten.
Aber wie so viele Theorien ist auch diese schwer zu beweisen. Es könnte sein, dass dieses Geheimnis um die Innere Erde nie gelüftet wird; ähnlich wie der Mythos von Atlantis. Und trotz allem: Die Ergebnisse der Gravitationsmessungen sollte man nicht außer Acht lassen. Vielleicht gibt es schon bald ein völlig neues Modell zum Aufbau der Erde.
Hier könnt Ihr Euch über das Thema sattlesen! no 4
Euer Lord Bär
