1953 fanden Forscher heraus, wie der gesamte Bauplan unseres Körpers in den Genen gespeichert ist. Im Jahr 2000 entschlüsselte man die rund 30.000 Gene und bestimmte deren genaue Position innerhalb der DNA. Doch schon bereits 1964 entdeckte man, dass es Gen-Abschnitte gibt, welche ganz offensichtlich keinerlei Zweck erfüllen. Und heute weiß man, dass 97% der DNA fast aller Lebewesen der Erde überflüssig sind!
Überflüssig? Warum sollte die Evolution so viel Energie verschwenden, um diese überflüssige Junk-DNA weiter zu geben. Biologen widmeten sich dem Rätsel, und entfertnen Mäusen einen Teil der Junk-DNA – ohne jegliche Veränderung des Verhaltens oder Erscheinung der Mäuse.
Biologen fanden zudem heraus, dass Mäuse, Ratten und Menschen 500 völlig identische Genabschnitte voll mit Schrott-DNA besitzen, obwohl sich die Evolutionswege der Rassen schon vor rund 75 Millionen Jahren voneinander getrennt haben. Und mehr noch: Hühner, Hunde und Fische schleppen identische, nicht kodierende DNA-Abschnitte mit sich herum, die über 400 Millionen Jahre alt sind. Warum hat sich gerade dieser Teil der DNA in 400 Millionen Jahren kein Bisschen verändert?
Einige Forscher gehen davon aus, dass die Junk-DNA Abschnitte gar nicht zum Menschen bzw. den anderen Arten gehören, sondern von Viren stammen, die versucht haben, sich bei uns einzuschleusen. Das muss aber schon vor mindestens 400 Millionen Jahren geschehen sein. Und dass sich die zusätzliche DNA über einen so langen Zeitraum in der Evolution hält, ist sehr unwahrscheinlich. Andere Forscher glauben, die Junk-DNA hatte einst einen Zweck gehabt, wurde aber im Lauf der Evolution überflüssig – ähnlich wie beim Menschen der Blinddarm. Doch die Größenordnung von gerade einmal 3 % verwendeter zu 97 % überflüssiger DNA läßt auch diese Theorie unwahrscheinlich klingen.
Um das Rätsel zu lösen, wendete man sich nun an ganz andere Fachrichtungen: Sprachforscher, Mathematiker, Statistiker und Kryptologen. Denen fiel auf, dass nur die Junk-DNA ein Sprachmuster wie z.B. Palindrome aufweißt, während die “normale” DNA keinem Muster folgt. Ist die Junk-DNA also eine verborgene Sprache? Wenn es so ist, dann gibt es auch irgendeine Botschaft. Doch wer oder was war vor mindestens 400 Millionen Jahren in der Lage diese Botschaft in unsere DNA zu integrieren?
Der renommierte Physiker Paul Davies stellte hierzu die These auf, dass die Botschaft in den nicht kodierenden Genen von Außerirdischen stammt. Seine Argumente leuchten durchaus ein: Wenn eine intelligente Spezies versucht, eine Botschaft auf dem Planeten Erde zu hinterlassen, dann müßte gewährleistet sein, dass die Botschaft über Jahrmillionen hinweg unverändert bleibt. Bei einer Botschaft z.B. auf Stein wäre dies nicht über diesen langen Zeitraum hinweg möglich. Selbst ein monumentales Bauwerk wie die ägyptischen Pyramiden überdauern keine Million Jahre. Aber die Junk-DNA hat sich in den letzten 400 Millionen Jahren um kein Stück verändert.
Jetzt versuchen Wissenschaftler diese Botschaft zu entziffern; was verständlicherweise sehr kompliziert ist. Die Forscher haben keinerlei Hinweise, wie die Sprache aufgebaut ist, und wie man sie entziffern soll. Wenn man die 4 Basenpaare als Zahlen darstellen würde, könnte man z.B. nach Primzahlen suchen. Natürlich nur gesetzt dem Fall, dass die Erschaffer der Botschaft ebenfalls das Dezimalsystem verwendet haben. Wenn man sie allerdings als Farben darstellt, dann würde der Code ein oder mehrere Bilder darstellen.
Ob wir Menschen den Code jemals entziffern werden, steht noch in den Sternen; wir werden Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten!
Auf freenet.de gibt’s einen Artikel. no 3
Euer Lord Bär
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